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Wasser und Durst: Eis schmelzen, Flaschen füllen, Wasser aufbereiten

Wie viel du trinkst, woher das Wasser kommt, wie du es schmilzt, transportierst und abfüllst – mit den Stoffwerten von Wasser aus dem Spiel.

Geprüft mit 0.2.6428.27798 Aktualisiert 20.10.2026

Ohne Wasser hältst du nicht lange durch. Die gute Nachricht: Wasser ist in Stationeers ein ganz normaler Stoff mit festen Werten. Wer die kennt, plant den Vorrat so sicher wie die Atemluft. Alle Zahlen stammen aus Stationeers 0.2.6428.

Wie viel du trinkst

Bei 20 °C trinkt die Spielfigur rund 0,9 Liter in 30 Minuten. Die Wasserflasche fasst 1,5 Liter. Eine volle Flasche reicht damit für 1,5 / 0,9 · 30 min = 50 Minuten.

Für eine Stunde draußen brauchst du also 1,8 Liter – mehr als eine Flasche. Nimm für längere Ausflüge immer eine zweite mit.

Ein Liter Wasser sind laut Stoffdaten 1 / 0,018 ≈ 55,6 mol. Die 1,8 Liter einer Stunde entsprechen damit 100 mol.

Wie der Durst rechnet

Laut Spielcode zählt der Wasserhaushalt in Einheiten: 1 Liter sind 5 Einheiten. In den Körper passen 5 Einheiten, also 1 Liter – das Maß hängt aber an der Qualität deines Essens. Mit überwiegend rohem Essen sind es nur 0,75 Liter, mit gekochtem 1 Liter, mit Konserven 1,25 Liter und mit aufwendigen Gerichten wie Burger oder Kuchen bis zu 1,75 Liter.

  • Trinken füllt dich in einem Zug auf: Die Flasche gibt so viel ab, wie in den Körper passt, und das dauert 1 Sekunde je Einheit. Von leer sind das 1 Liter in 5 Sekunden.
  • Warnung kommt unter 2 Einheiten (0,4 Liter im Körper), kritisch wird es unter 1 Einheit. Bei null nimmst du Durstschaden.
  • Wärme treibt den Durst: Der Verlust je Takt ist ein Grundwert mal (1 + Temperatur in °C / 100), mindestens aber das 1,1-Fache. Gemessen wird bei geschlossenem Helm die Anzugluft, sonst die Umgebung. Bei 10 °C und darunter sind es 1,1, bei 20 °C 1,2, bei 50 °C 1,5. Im Schlaf halbiert sich der Verlust.

Die Schwierigkeit zählt ebenfalls mit: Leicht halbiert den Verbrauch, Stationeer erhöht ihn um die Hälfte, Kreativ schaltet ihn ab.

Woher das Wasser kommt

Am Anfang kommt fast alles Wasser aus Eis.

QuelleInhalt je Stückschmilzt abStapel
Eis (Wasser)20 mol Wasser + 5 mol Stickstoff0 °C50
Pure Ice Water50 mol Wasser1 °C50

20 mol Wasser sind 0,36 Liter, 50 mol sind 0,9 Liter. Für eine Stunde Trinkwasser (100 mol) brauchst du also fünf Stück Wassereis oder zwei Stück reines Eis.

Beim Wassereis kommt Stickstoff mit. Der stört beim Trinkwasser nicht, landet aber im Gas. Der Eiscrusher trennt das sauber: Er nimmt Eis über eine Rutsche an, hat einen Gasausgang und einen eigenen Flüssigkeitsausgang und braucht im Leerlauf 10 W. Laut Spielcode ist Setting seine Zieltemperatur in Kelvin, ab Werk 288,15 K (15 °C). Solange sein Inhalt kälter ist, heizt er mit zusätzlich 1000 W und schmilzt kein neues Eis nach; ausgegeben wird erst, wenn der Inhalt wärmer als Setting − 1 K ist. Plane die 1000 W also mit ein, sobald er arbeitet.

Wie viel Wärme das Schmelzen kostet

Wasser hat laut Stoffdaten eine Schmelzwärme von 1600 J/mol und eine Wärmekapazität von 72 J/(mol·K). Für ein Stück Wassereis (20 mol) rechnest du:

  • Schmelzen: 20 · 1600 J = 32 000 J
  • von 0 °C auf 20 °C erwärmen: 20 · 72 · 20 = 28 800 J

Zusammen rund 61 kJ – diese Wärme zieht das Eis aus seiner Umgebung. Ein ganzer Stapel von 50 Stück braucht gut 3 MJ. Schmilzt du größere Mengen in einem kleinen Raum, kühlt er spürbar ab.

Wasser als Stoff

WertWasser
Gefrierpunkt273,15 K (0 °C)
Siedepunkt bei 100 kPa384 K (rund 111 °C)
flüssig erst ab6,3 kPa
kritische Temperatur643,7 K (rund 371 °C)
Verdampfungswärme8000 J/mol
Volumen je Mol0,018 L
Phasendiagramm: Wasser
01002003004005006007008001101001.00010.000100.000Temperatur (K)Druck (kPa)festflüssigkritischer Punkttiefster Flüssigpunkt101,3 kPagasförmig
Phasendiagramm von Wasser aus den Stoffwerten des Spiels. Druck logarithmisch.
Gefrierpunkt
273,2 K (0 °C)
Siedepunkt bei 101,3 kPa
384 K (110,9 °C)
Flüssig ab
6,3 kPa
Kritischer Punkt
643,7 K (370,6 °C) · 6.000 kPa

Zur Seite „Wasser“

Wichtig sind vor allem zwei Zeilen. Unter 6,3 kPa kann Wasser nicht flüssig sein. Im Vakuum von Mond und Mimas gibt es also kein offenes Wasser. Und unter 0 °C gefriert es: Laut Spielcode erstarrt Flüssigkeit in einem kalten Rohr zu Eisbrocken in der Welt. Auf kalten Planeten förderst du deshalb besser Eis und schmilzt es erst drinnen.

Das Gegenstück ist Polluted Water, Schmutzwasser. Es gefriert schon bei 3 °C, ist giftig und muss aufbereitet werden.

Transportieren und lagern

Flüssigkeiten laufen in eigenen Leitungen. Ein Flüssigkeitsrohr hält laut Spielcode höchstens 6079,5 kPa – ein Zehntel des Gasrohrs. Für unterwegs gibt es Flaschen und Tanks:

BehälterVolumenWasser, ganz voll
Flüssigkeitskanister12,4 L≈ 689 mol
Flüssigkeitskanister (Smart)18,4 L≈ 1022 mol
Tragbarer Flüssigkeitstank Mk II (Wasser)790 L≈ 43 900 mol

Bei Flüssigkeiten sagt der Druck wenig über den Füllstand. Laut Spielcode zählt der Flüssigkeitsdruck erst, wenn die Flüssigkeit fast den ganzen Raum ausfüllt – dann steigt er schlagartig und der Behälter platzt. Füll deshalb nach Menge und lass Platz. Am Rohrnetz verbindet die Flüssigkeitstank-Lagerung eine Flüssigkeitsflasche mit der Leitung.

Flaschen füllen

Der Wasserflaschenfüller ist die Zapfstelle. Er hängt an einem Flüssigkeitsrohr, hat zwei Flaschenfächer, einen Anschluss für Strom und Daten und braucht 10 W. Per Logik lässt er sich über On und Activate steuern.

Ein einfacher Aufbau: Eiscrusher, Flüssigkeitsrohr, Flaschenfüller. Das Rohr dazwischen ist dein Puffer.

Wasser aufbereiten

Für Schmutzwasser gibt es den Water Purifier. Er hat einen Flüssigkeitseingang und einen Flüssigkeitsausgang, einen Rutscheneingang mit einem Importfach und Anschlüsse für Strom und Daten; sein Grundverbrauch liegt bei 50 W. Per Logik meldet er ImportCount und lässt sich über On und Lock steuern. Gebaut wird er laut Spielcode nur auf einem Rahmen.

Ins Importfach gehört laut Spielcode nur Holzkohle; andere Gegenstände verarbeitet er nicht. Ohne Holzkohle zeigt er einen Fehler und arbeitet nicht. Er nimmt immer ein Stück aus dem Fach, sobald der Kohlenstoff des vorigen verbraucht ist:

  • 1 Holzkohle reinigt 40 mol Polluted Water, also rund 0,72 Liter.
  • Je Takt fließen 0,025 bis 0,15 Liter Flüssigkeit vom Eingang zum Ausgang – je größer der Druckunterschied zwischen beiden Rohren, desto mehr. Aus dem Schmutzwasser darin wird Wasser, andere Flüssigkeiten laufen unverändert durch.

Ein Rechenbeispiel: Für 1,8 Liter Trinkwasser, den Bedarf einer Stunde, brauchst du 1,8 / 0,72 = 2,5 Stück Holzkohle. Bei kleinem Druckunterschied (0,025 L je Takt) dauert das 72 Takte, also 36 Sekunden.

Nie ungeprüft trinken

Schmutzwasser ist giftig. Häng den Flaschenfüller nur an eine Leitung, in die kein Schmutzwasser gelangen kann.

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