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Tag 351 von 365 · Experte · Monat 12: Meisterstücke

Meisterstück: Lebenserhaltung

Meisterstück Lebenserhaltung: Druck, Luft und Temperatur als eigenes Teilsystem mit Notbetrieb – und mit einer sauberen Schnittstelle zur Zentrale aus Auftrag, Status und Puls.

Lektion 25 Min. Woche 51

Das lernst du heute

  • Druck, Luft und Temperatur als Teilsystem
  • Schnittstelle zur Zentrale

Die Woche des Meisterstücks beginnt mit dem Teilsystem, an dem alles hängt: der Lebenserhaltung. Sie ist der erste von vier Teilchips, die am Ende der Woche zusammen mit der Zentrale die Basis steuern. Jeder Teilchip folgt derselben Schnittstelle:

SpeicherSchreiberInhalt
„LS_Status“, „EN_Status“, „PR_Status“, „LG_Status“Teilsystem0 in Ordnung, 1 Warnung, 2 Störung
„LS_Puls“, „EN_Puls“, „PR_Puls“, „LG_Puls“Teilsystemzählt jeden Durchlauf hoch
„LS_Auftrag“Zentrale0 normal, 1 Sparbetrieb
„EN_Auftrag“ZentraleAbwurfstufe 0 bis 2
„EN_Ladung“EnergieAkkustand in Prozent
„PR_Auftrag“ZentraleStückzahl, 0 = kein Auftrag
„PR_Fortschritt“ProduktionProzent des Auftrags
„LG_Bestand“, „LG_Anforderung“LogistikStück im Lager, gewünschte Stückzahl
„Z_Puls“ZentraleLebenszeichen der Zentrale

Drei Regelkreise in einem Chip

KreisGerätRegel
DruckAktive Lüftung „LS_Zuluft“ (Richtung nach außen in den Raum)an unter 95 kPa, aus über 101 kPa
LuftFilteranlage „LS_Filter“an über 1 % CO₂, aus unter 0,5 %
TemperaturWandheizung „LS_Heizung“1 K um den Sollwert, normal 21 °C, im Sparbetrieb 18 °C

Alle drei messen am Sensor „LS_Raum“. Fehlt er, gilt der Notbetrieb aus Woche 46: Der Filter läuft dauernd, Lüftung und Heizung sind aus.

Der Auftrag der Zentrale

Die Zentrale darf der Lebenserhaltung nur eines sagen: „spar Energie“. Dann sinkt der Sollwert der Heizung. Mehr nicht – sie schaltet keine Lüftung und keinen Filter, denn für die Atemluft ist allein die Lebenserhaltung zuständig.

lbn tmp SPEICHER HASH("LS_Auftrag") Setting Average
seq tmp tmp 1                         # nur genau 1 heisst sparen
select soll tmp T_SPAR T_NORMAL

Alles außer genau 1 heißt „normal“, auch ein fehlender Auftragsspeicher. Fällt die Zentrale aus, lebt die Basis also im Normalbetrieb weiter.

Status an die Zentrale

Der Status fasst zusammen, was die Zentrale wissen muss. Warnung heißt: Die Werte laufen aus dem Ruder, die Anlage arbeitet aber noch. Störung heißt: Der Chip weiß nicht mehr, was los ist.

slt status p P_WARN
sgt tmp co2 CO2_WARN
or status status tmp
slt tmp t T_WARN
or status status tmp
select status ok status 2             # ohne Sensor: Stoerung

Dazu zählt der Chip in jedem Durchlauf seinen Puls hoch. Daran erkennt die Zentrale, dass er lebt.

Achtung

Eine Lebenserhaltung, die auf Befehle der Zentrale wartet, ist eine Lebenserhaltung, die mit der Zentrale stirbt. Jeder Regelkreis hier läuft ohne einen einzigen Wert von außen.

Übung

Aufgabe

Bau das Teilsystem Lebenserhaltung nach den Tabellen oben: Puls „LS_Puls“, die drei Regelkreise am Sensor „LS_Raum“, Sparbetrieb über „LS_Auftrag“ und den Status in „LS_Status“ (1 bei Druck unter 80 kPa, CO₂ über 2 % oder unter 15 °C, 2 ohne Sensor).

Hinweise

Hinweis 1

Ob der Sensor da ist, zeigt eine Summe: add tmp p co2, add tmp tmp t, snanz ok tmp.

Hinweis 2

Drei Hysteresen nach demselben Muster; der Filter bekommt zum Schluss select filter ok filter 1.

Hinweis 3

Sollwert: seq tmp auftrag 1, dann select soll tmp T_SPAR T_NORMAL, die Grenzen mit add/sub und BAND.

Quiz

4 Fragen. Ab 60 % ist das Quiz bestanden – die Auswertung macht der Server.

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  • Übung im Simulator bestanden
  • Quiz mit mindestens 60 % bestanden

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