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Logistik und Sortierer

Sortierer, Stacker und Rutschenventile mit Logik

Wie Sorter, Logic Sorter, Stapler, Entlader und digitale Rutschenteile arbeiten und wie ein IC10-Chip Erz nach Sorte trennt – mit Modi, Logikwerten und einem fertigen Programm.

Geprüft mit 0.2.6428.27798 Aktualisiert 20.10.2026

Eine Rutsche bringt Dinge von A nach B. Interessant wird es, wenn sie unterwegs entscheidet: Eisenerz zum Ofen, Kupfererz zum anderen, Samen ins Lager, Verdorbenes in den Komposter. Dafür gibt es Sortierer, Stapler und digitale Rutschenteile. Die Grundlagen der Rutschen stehen in Rutschen und Logistik: Grundlagen, Ein- und Ausgänge.

Die Geräte im Überblick

GerätStromModiSteuerung
Sorter50 WSplit, Filter, LogicOutput 0 oder 1
Logic Sorter5 WAll, Any, NoneRegeln im eigenen Speicher
Stapler50 WAutomatic, LogicSetting, Activate, Output
Entlader50 WAutomatic, LogicOutput
Loader (Loader)50 WAuto, LogicOpen, Dispense
Digitales Ventil für Rutsche links10 W–Open
Digitaler Rutschen-Flip-Flop-Splitter links10 WMode0, Mode1Setting, SettingOutput

Alle haben einen gemeinsamen Anschluss für Strom und Daten. Sorter und Logic Sorter entstehen aus dem Kit (Sortierer) (10 Eisen, 1 Gold, 5 Kupfer), Stapler, Entlader und Loader aus dem Kit (Stapler) (10 Eisen, 2 Kupfer) – der Loader braucht zwei davon.

Der Sorter

Der Sorter hat einen Eingang und zwei Ausgänge. Was mit einem Gegenstand passiert, bestimmt Mode:

  • 0 Split schickt die Gegenstände abwechselnd an Export und Export 2.
  • 1 Filter sortiert nach einer Filterliste: Treffer gehen an Export 2, alles andere an Export. Dazu gehört im Spiel das Sorter-Motherboard (5 Gold, 5 Silber aus dem Elektronik-Drucker).
  • 2 Logic überlässt die Entscheidung einem Chip. Er liest den wartenden Gegenstand aus Fach 0 und schreibt Output: 0 heißt Export, 1 heißt Export 2.

Der Modus Logic ist der flexibelste: Jede Regel, die sich in IC10 ausdrücken lässt, wird zur Sortierregel. Nach jedem Gegenstand setzt der Sorter Output selbst auf −1 und wartet auf die nächste Entscheidung. Vorsicht beim Umschalten: Wechselt Mode auf Split oder Logic, ist die Filterliste gelöscht.

Ein Chip sortiert Erz

Das folgende Programm schickt Eisen- und Kupfererz auf Output 0 und alles andere auf Output 1. Den Sorter benennst du mit dem Etikettierer „Sorter Erz“.

# Sorter: Eisen- und Kupfererz auf 0, alles andere auf 1
define SORTER -1009150565      # Sorter (StructureSorter)
define NSORTER HASH("Sorter Erz")    # Name des Sorters
define EISENERZ 1758427767     # Erz (Eisen) (ItemIronOre)
define KUPFERERZ -707307845    # Erz (Kupfer) (ItemCopperOre)
define MODUSLOGIK 2            # Mode 2 = Logic
alias belegt r0
alias teil r1
alias eisen r2
alias kupfer r3
alias ziel r4

start:
yield
sbn SORTER NSORTER Mode MODUSLOGIK
lbns belegt SORTER NSORTER 0 Occupied 0
bnan belegt start              # kein Sorter mit diesem Namen
beqz belegt start              # Fach leer: nichts entscheiden
lbns teil SORTER NSORTER 0 OccupantHash 0
seq eisen teil EISENERZ
seq kupfer teil KUPFERERZ
or ziel eisen kupfer           # 1 = gesuchtes Erz
seqz ziel ziel                 # gesuchtes Erz auf 0, Rest auf 1
sbn SORTER NSORTER Output ziel
j start

So liest du es:

  1. Jeden Takt stellt der Chip sicher, dass der Sorter im Modus Logic steht.
  2. Occupied sagt, ob in Fach 0 etwas wartet. Ist das Fach leer, schreibt der Chip nichts. Das ist wichtig: Ein Output, das der Chip bei leerem Fach setzt, würde für das nächste Stück gelten, bevor er es gesehen hat.
  3. lbns liest den Prefab-Hash des wartenden Gegenstands. seq vergleicht mit den beiden Erz-Hashes, or verknüpft die Ergebnisse, seqz dreht sie um.

Eisen- und Kupfererz landen so im Fach Export und am Anschluss „Ausgang“, alles andere in Export 2 am „Ausgang 2“. Welche Öffnung am Modell welche ist, zeigt der erste Testlauf. Liegt es falsch herum, tauschst du die Rutschen – oder streichst die Zeile mit seqz. Mehr dazu in der IC10-Akademie: Sortierer.

Ein Name pro Sorter

lbns mit Batchmodus 0 bildet den Mittelwert über alle Geräte mit diesem Namen. Zwei Sorter namens „Sorter Erz“ würden ihre Hashes mitteln, und keiner passt mehr. Jeder Sorter bekommt also einen eigenen Namen.

Die Hashes aller Gegenstände findest du in der Hash-Suche. Mehr zu Fachwerten in der Akademie: IC10-Akademie: Slots und IC10-Akademie: Batch-Modi.

Der Logic Sorter

Der Logic Sorter sieht aus wie der Sorter und braucht nur 5 W. Einen Logikwert Output hat er nicht. Er entscheidet selbst, nach Regeln in seinem eigenen Speicher mit 32 Plätzen. Ein Chip schreibt sie einmal mit put hinein, danach sortiert die Maschine allein.

Jede Regel prüft eine Eigenschaft des wartenden Gegenstands: Prefab-Hash gleich oder ungleich, Sortierklasse, Fachtyp oder Stapelmenge. Mode verknüpft die Regeln: All (0) schickt an Export 2, wenn alle zutreffen, Any (1), wenn mindestens eine zutrifft, None (2), wenn keine zutrifft. Alles andere geht an Export. Leere Plätze (0) werden übersprungen, alte Regeln bleiben bis zum Überschreiben oder clrd stehen.

Der Vorteil gegenüber dem Sorter im Modus Logic: Der Chip muss nicht jeden Takt mitlaufen, ein einziger Chip kann nacheinander viele Logic Sorter einrichten. Wie die Regelzahlen aufgebaut sind, zeigt die IC10-Akademie: Logiksortierer.

Stapler, Entlader und Loader

Der Stapler fasst gleiche Gegenstände zu Stapeln zusammen. Sein drittes Fach heißt „Verarbeitung“ – dort wächst der Stapel. Im Modus Automatic arbeitet er allein, im Modus Logic entscheidet ein Chip über Activate und Output. Über Fach 2 liest der Chip Quantity und MaxQuantity.

Warum sich Stapeln lohnt, zeigt ein Rechenbeispiel: Eine Rutsche von 20 Feldern hält 20 Gegenstände. Als Einzelstücke sind das 20 Erze, als volle Stapel zu je 50 bis zu 1000.

Der Entlader leert Behälter wie eine Kiste: Im Modus Automatic holt er Fach für Fach den Inhalt heraus, danach schickt er den leeren Behälter weiter. Im Modus Logic holt Output 1 ein Stück heraus, Output 0 lässt den Behälter mit Inhalt durch, danach steht Output wieder auf −1.

Der Loader („Loader“) macht das Umgekehrte. Er hat zwei Rutscheneingänge: einen für die Ware (Fach „Payload“) und einen für den Behälter (Fach „Recipient“). Jedes Stück Ware kommt ins erste freie, passende Fach des Behälters.

  • Im Modus Auto geht der Behälter weiter, sobald er voll ist oder Open 1 steht. Ware, für die kein Behälter da ist oder kein Fach passt, läuft direkt zum Ausgang durch.
  • Im Modus Logic bleibt der Behälter stehen, bis ein Chip Dispense 1 schreibt. Ware ohne Platz wartet im Eingang.

Ein Rechenbeispiel: Eine Kiste mit zehn Fächern und Eisenerz in Stapeln zu 50 nimmt bis zu 500 Erz auf. Der Loader füllt sie, der Entlader am anderen Ende leert sie wieder.

Digitale Ventile und Splitter

Das Digitales Ventil für Rutsche links lässt Gegenstände durch, solange Open 1 ist. Damit baust du Schleusen in der Rutsche: Ein Chip liest mit OccupantHash, was im Ventil wartet, und öffnet nur für das Richtige. Der Digitaler Rutschen-Flip-Flop-Splitter links verteilt auf zwei Ausgänge und hat dafür die schreibbaren Werte Mode, Setting, Quantity und SettingOutput.

Ein Beispiel-Aufbau

Ein Erzlager mit Automatik könnte so aussehen:

  1. Einwurfbehälter für alles, was du vom Abbau mitbringst.
  2. Stapler, damit lose Erze zu Stapeln werden.
  3. Sorter im Modus Logic mit dem Programm oben: Eisen und Kupfer zum Ofen, Rest weiter.
  4. Zweiter Sorter für das nächste Erz, am Ende ein Verkaufsautomat als Lager.

So bleibt jede Strecke kurz, und jeder Sorter hat nur eine Frage zu beantworten.

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