Jede Basis mit Solarstrom braucht einen Speicher für die Nacht. Jede Basis mit Generator braucht einen Puffer, damit der Generator nicht dauernd läuft. Beides erledigen Batterien – wenn sie richtig angeschlossen sind.
Die Einheit „W“ zuerst
Das Stromsystem rechnet in Takten von 0,5 Sekunden. Was das Spiel als „W“ anzeigt, sind Joule je Takt. Ein Verbraucher mit 1000 W nimmt also jeden Takt 1000 J aus dem Akku, in einer Sekunde 2000 J.
Daraus folgt die wichtigste Formel dieses Artikels:
Laufzeit in Sekunden = Inhalt in J ÷ Last in W · 0,5
Eine Station Batterie mit 3 600 000 J hält 1000 W also 3600 Takte lang, das sind 1800 s oder 30 Minuten – nicht eine Stunde. Der Strom-Rechner rechnet genauso.
Speicher im Überblick
| Speicher | Inhalt | hält 100 W | hält 1000 W |
|---|---|---|---|
| Batteriezelle (klein) | 36 000 J | 3 min | 18 s |
| Batteriezelle (groß) | 288 000 J | 24 min | 2,4 min |
| Batteriezelle (Nuklear) | 2 304 000 J | 3,2 h | 19 min |
| Auxiliary Rocket Battery (Rakete) | 1 800 000 J | 2,5 h | 15 min |
| Station Batterie | 3 600 000 J | 5 h | 30 min |
| Battery (Medium) (Rakete) | 3 600 000 J | 5 h | 30 min |
| Station Batterie (groß) | 9 000 001 J | 12,5 h | 75 min |
Die Zellen stecken in Geräten – im Flächenleistungsregler, in Werkzeugen oder im Ladegerät. Die Station-Batterien stehen als eigene Geräte im Netz.
Selbstentladung: Laut Spielcode verlieren Station Batterie und Station Batterie (groß) in jedem Takt Energie, und zwar abhängig von der Luft an ihrem Platz:
- Luftdruck unter 6,3 kPa (Vakuum, aber auch die Außenluft auf dem Mars): 50 J je Takt.
- Sonst 10 J je Takt. In sehr kalter Luft mehr: bis zu 50 J · (1 − Temperatur ÷ 273,15 K), bei 1 atm also erst unter rund 219 K (−55 °C) mehr als 10 J.
Über einen Spieltag von 1200 s (2400 Takte) sind das 24 000 J, im Vakuum 120 000 J. Die verlorene Energie landet als Wärme in der Raumluft. Bei einer vollen Batterie fällt das kaum ins Gewicht, bei einer fast leeren schon. Die Raketenbatterien Auxiliary Rocket Battery und Battery (Medium) entladen sich laut Code nicht selbst.
Den Ladestand lesen
Station-Batterien zeigen ihren Stand über diese Logikwerte:
Ratio: Füllstand von 0 bis 1 – der genaueste Wert für Schaltschwellen.ChargeundMaximum: Inhalt und Größe in Joule.Mode: Stufe von 0 bis 6 (Empty, Critical, VeryLow, Low, Medium, High, Full).PowerPotentialundPowerActual: was die Batterie anbietet und was gerade fließt.
On schaltet die Batterie, Lock sperrt die Bedienung am Gerät.
Richtig anschließen
Eine Station-Batterie hat einen Eingang, einen Ausgang und einen eigenen Datenanschluss. Eingang und Ausgang liegen in zwei verschiedenen Netzen: Auf der Eingangsseite hängen die Erzeuger, auf der Ausgangsseite die Verbraucher.
Wichtig ist, wie Batterien mit dem Netz verhandeln: Am Eingang fordern sie ihre ganze freie Kapazität an, am Ausgang bieten sie ihren ganzen Inhalt an. Im Netz fließt das Kleinere aus Angebot und Bedarf. Für die Kabel heißt das:
- Eingangsseite: Der Bedarf der Batterie ist riesig, also fließt alles, was die Erzeuger liefern. Das Kabel muss die volle Erzeugung tragen.
- Ausgangsseite: Das Angebot ist riesig, also fließt genau der Bedarf der Verbraucher. Das Kabel muss die volle Last tragen.
- Ausgang an Eingang: Angebot und Bedarf sind beide riesig. Der Fluss liegt bei Millionen – das brennt jedes Kabel durch.
Mehrere Batterien nebeneinander (alle Eingänge am Erzeugernetz, alle Ausgänge am Verbrauchernetz) sind deshalb kein Problem. Batterien hintereinander brauchen einen Transformator dazwischen.
Zwischen den Ausgang der einen und den Eingang der anderen gehört ein Trafo, zum Beispiel ein Transformator (klein). Er gibt höchstens seine Einstellung Setting weiter. Achtung: Ein frisch gebauter Trafo steht auf 0 und gibt nichts ab, bis du ihn hochdrehst.
Zellen laden
Batteriezellen lädst du im Ladegerät oder im Flächenleistungsregler:
| Gerät | Fächer | Laden je Zelle | Grundverbrauch |
|---|---|---|---|
| Batterie-Zellen-Ladegerät | 5 | bis 500 W | 10 W |
| Batterieladegerät klein | 2 | bis 400 W | 5 W |
| Flächenleistungsregler | 1 | bis 1000 W | 10 W |
Ein Beispiel: Eine leere große Zelle (288 000 J) braucht im großen Ladegerät 288 000 ÷ 500 = 576 Takte, also knapp 5 Minuten. Eine Nuklearzelle braucht dort 4608 Takte, rund 38 Minuten. Fünf leere Zellen gleichzeitig ziehen bis zu 5 · 500 + 10 = 2510 W – plane das im Netz ein.
Rechenbeispiel: eine Nacht auf dem Mond
Die Station braucht nachts 600 W, die Nacht dauert rund 650 s.
- Energie: 600 · 650 ÷ 0,5 = 780 000 J.
- Speicher: Eine Station-Batterie (3 600 000 J) reicht viermal.
- Vakuum: Steht die Batterie draußen (unter 6,3 kPa), verliert sie 50 J je Takt. Ein Mondtag hat rund 2594 Takte, das sind etwa 130 000 J – rund ein Sechstel dessen, was die Nacht braucht.
- Laden: Bleiben tagsüber 1500 W Überschuss, ist die Nachtenergie nach 780 000 ÷ 1500 = 520 Takten (260 s) wieder drin. Der Mondtag ist lang genug.
IC10: Restlaufzeit anzeigen
Das Programm zeigt am IC-Gehäuse, wie viele Minuten die Batterien die aktuelle Last noch tragen – so gerechnet, als käme nichts nach. Den Bedarf liefert ein Kabel-Analysator im Verbrauchernetz. IC-Gehäuse, Analysator und die Datenanschlüsse der Batterien hängen dafür am Verbrauchernetz.
# --- Restlaufzeit der Batterien in Minuten ---
define AKKU -400115994 # Station Batterie (StructureBattery)
define ANALYSE 1036015121 # Kabel-Analysator (StructureCableAnalysizer)
define NAKKU HASH("Akku Basis") # Name der Batterien
define NNETZ HASH("Verbraucher") # Name des Analysators
define ANZAHL 2 # so viele Batterien tragen den Namen
define MINLAST 1 # W: schuetzt vor Division durch 0
define TAKTEMIN 120 # 120 Takte zu 0,5 s = 1 Minute
alias inhalt r0
alias bedarf r1
alias minuten r2
start:
yield
# --- 1. Messen ---
lbn inhalt AKKU NAKKU Charge 0
bnan inhalt start # keine Batterie mit diesem Namen
lbn bedarf ANALYSE NNETZ PowerRequired 0
bnan bedarf start # kein Analysator mit diesem Namen
# --- 2. Rechnen ---
mul inhalt inhalt ANZAHL # Mittelwert mal Anzahl = Gesamtinhalt
max bedarf bedarf MINLAST
div minuten inhalt bedarf # Takte bis leer
div minuten minuten TAKTEMIN
floor minuten minuten
# --- 3. Anzeigen ---
s db Setting minuten
j start
Der Batchmodus 0 liefert den Mittelwert aller Batterien mit dem Namen. Mal ANZAHL ergibt das den Gesamtinhalt – trag dort ein, wie viele Batterien du so benannt hast.
Häng den Analysator ins Verbrauchernetz hinter dem Batterie-Ausgang, nicht ins Netz mit den Batterie-Eingängen. Dort ist der Bedarf der ladenden Batterien so groß, dass die Zahl nichts mehr über die Verbraucher sagt.
Häufige Fehler
- Kabel zwischen zwei Batterien brennt: Trafo fehlt.
- Hinter dem Trafo kommt nichts an:
Settingsteht noch auf 0. - Batterie wird nachts schneller leer als gerechnet: „W“ ist Joule je Takt, nicht je Sekunde – die Last leert den Akku doppelt so schnell, wie man mit echten Watt rechnen würde.
- Batterie lädt nie voll: Tagsüber bleibt zu wenig Überschuss. Ein Netz ist nur versorgt, wenn die Erzeugung größer ist als der Bedarf.
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