Das Atomkraftwerk ist ein Kernkraftwerk mit geschlossenem Wasserkreislauf. Der Reaktor macht aus Speisewasser Frischdampf, die Dampfturbine macht daraus rund 1 MW Strom, und der Kühlturm gibt die Abwärme an die Außenluft ab. Am Leitstand siehst und steuerst du die ganze Anlage. Dazu kommen eine Brennstabfabrik, ein Atommüll-Bunker, eine Wiederaufbereitung, drei Messgeräte und Strahlenschutz-Ausrüstung.
Das Kraftwerk ist kein harmloser Generator. Abgebrannte Brennstäbe strahlen stark, die Dosis sammelt sich, und wenn die Kühlung ausfällt, kann der Kern schmelzen. Mehrere Warnstufen mit eigenen Tönen geben dir vorher Zeit zum Handeln.
Alle Bauwerke haben eigene 3D-Modelle mit Displays, LEDs, Tasten und Zeigerinstrumenten. Beschriftungen, Displays und Gerätenamen erscheinen auf Deutsch oder Englisch – je nach Spielsprache. Alle Bauwerke und Strahlungsquellen sind unbrennbar, auch auf der Venus.
Seit 1.1.0 gibt es eine Großanlage aus Großreaktor (9 Stäbe) und Dampfturbine 1,5 MW, ein Strahlenschutztor mit Schleuse und Notabschottung, abgeschirmte Behälter für den Brennstab-Transport und strahlendes Uranerz, siehe Neu in 1.1.0.
Leistungen stehen wie überall im Spiel als W da, gemeint ist Energie je Takt (0,5 s).
Überblick
| Teil | Aufgabe | Eckdaten | Bauform |
|---|---|---|---|
| Reaktor (Siedewasser) | macht Frischdampf | 6 Brennstäbe, bis 3 MW Wärme, Dampf mit 280 °C, Eigenbedarf bis 20 kW | 1,5 × 1,5 m, 3 m hoch, passt auf einen Rahmen |
| Dampfturbine 1 MW | Dampf rein, Strom und Kondensat raus | 35 % der Dampfenergie werden Strom | 3,5 × 1,5 m, 2 m hoch |
| Kühlturm | kühlt das Kühlwasser der Turbine | bis 2,5 MW Abwärme, 5 kW Strom | 3,5 × 3,5 m, 8 m hoch, steht auf 2 × 2 Rahmen |
| Leitstand | zeigt und steuert die Anlage | drei Displays und Alarmliste, 300 W | 1,5 × 1 m |
| Brennstabfabrik | fertigt Brennstäbe | 20 Uranerz + 5 Stahl je Stab, 60 s, 5 kW | 1,5 × 1 m |
| Atommüll-Bunker | lagert abgebrannte Stäbe und Fässer | 12 Plätze, 99,99 % Abschirmung, 50 W | 1,5 × 1 m, 1,72 m hoch |
| Wiederaufbereitung | macht aus 3 abgebrannten Stäben einen neuen | 120 s, 20 kW, dazu ein Atommüll-Fass | 1,5 × 1 m, 1,55 m hoch |
| Strahlungsmonitor | misst, zeigt die stärksten Quellen, warnt | Alarmgrenze 0,5 mSv/h, 20 W | an der Wand, 3 Zellen breit |
| Strahlenmelder | kleiner Melder ohne Display | LED, Piepton, 5 W | an Wand oder Decke, 1 Zelle |
| Geigerzähler | Handgerät | klickt nach der Dosisleistung | in der Hand oder im Werkzeuggürtel |
| Strahlenschutzanzug und -helm | schützen vor Strahlung | zusammen 95 % | Anzug- und Helmplatz |
| Großreaktor (9 Stäbe) | macht Frischdampf, seit 1.1.0 | 9 Brennstäbe, bis 4,5 MW Wärme, Eigenbedarf bis 30 kW | 5 × 5 Zellen, 3,7 m hoch |
| Dampfturbine 1,5 MW | wie die 1-MW-Turbine, seit 1.1.0 | 1,5 MW Strom, 2,8 MW Abwärme – zwei Kühltürme | 9 × 3 Zellen, 2 m hoch |
| Strahlenschutztor | luftdichtes Schiebetor mit Schleuse, seit 1.1.0 | 99,9 % Abschirmung, Notabschottung, NOT-AUF, 150 W | 2-m-Wandfläche |
| Transportbehälter | trägt 9 Brennstäbe abgeschirmt, seit 1.1.0 | 99,99 % Abschirmung, ziehen oder auf den Rover | Bodengerät |
| Brennstab-Köcher | trägt 3 Brennstäbe, seit 1.1.0 | 99,9 % Abschirmung, passt durch Rutschen | Gegenstand |
Dazu kommen die Items Brennstab (Uran), Brennstab (abgebrannt), Brennstab (abgeklungen) und Atommüll-Fass.
Voraussetzungen
- Stationeers 0.2.6428, BepInEx 5.4.23.5, StationeersLaunchPad 1.0, siehe Installation
- Mod im aktiven Mod-Pack
- Im Mehrspieler: Server und alle Mitspieler
- Für den Kühlturm Außenluft ab 10 kPa, volle Leistung ab 80 kPa. Die Luft muss kälter sein als das Kühlwasser.
- Für die volle Leistung ein Stromnetz aus Extrem-Kabel oder Stromkabel+. Spielkabel begrenzen die Turbine, siehe Kabelschutz.
Bau und Rezepte
| Bauteil | Maschine | Zeit | Kosten |
|---|---|---|---|
| Kit (Reaktor) | Autolathe, Stufe 2 | 300 s | 120 Stahl, 20 Inconel, 15 Hastelloy, 10 Gold, 20 Silizium, 10 Elektrum |
| Kit (Dampfturbine 1 MW) | Autolathe, Stufe 2 | 240 s | 80 Stahl, 60 Kupfer, 20 Invar, 15 Elektrum, 10 Astroloy |
| Kit (Brennstabfabrik) | Autolathe, Stufe 2 | 180 s | 50 Stahl, 10 Invar, 10 Konstantan, 10 Elektrum, 5 Hastelloy |
| Kit (Atommüll-Bunker) | Autolathe, Stufe 2 | 240 s | 100 Stahl, 120 Blei, 40 Eisen, 30 Silizium, 5 Gold |
| Kit (Wiederaufbereitung) | Autolathe, Stufe 2 | 300 s | 80 Stahl, 40 Blei, 15 Stellit, 10 Hastelloy, 10 Elektrum, 10 Gold |
| Kit (Kühlturm) | Hydraulische Rohrbiegemaschine, Stufe 2 | 240 s | 100 Stahl, 80 Eisen, 60 Silizium, 10 Konstantan |
| Kit (Leitstand) | Elektronikdrucker, Stufe 2 | 120 s | 20 Stahl, 15 Gold, 20 Silizium, 15 Kupfer, 10 Elektrum, 10 Lot |
| Kit (Strahlungsmonitor) | Elektronikdrucker, Stufe 1 | 60 s | 5 Stahl, 10 Kupfer, 5 Gold, 5 Silizium, 2 Blei, 5 Lot |
| Kit (Strahlenmelder) | Elektronikdrucker, Stufe 1 | 15 s | 2 Kupfer, 1 Gold, 2 Silizium, 1 Eisen, 1 Blei |
| Geigerzähler | Elektronikdrucker, Stufe 1 | 30 s | 4 Kupfer, 2 Gold, 2 Silizium, 2 Eisen, 2 Lot |
| Strahlenschutzanzug | Autolathe oder Werkzeugfertiger | 30 s | 5 Eisen, 5 Kupfer, 20 Blei |
| Strahlenschutzhelm | Autolathe oder Werkzeugfertiger | 20 s | 2 Gold, 2 Kupfer, 8 Blei, 2 Silizium |
| Kit (Großreaktor) | Autolathe, Stufe 2 | 420 s | 180 Stahl, 30 Inconel, 25 Hastelloy, 15 Gold, 30 Silizium, 15 Elektrum |
| Kit (Dampfturbine 1,5 MW) | Autolathe, Stufe 2 | 330 s | 120 Stahl, 90 Kupfer, 30 Invar, 20 Elektrum, 15 Astroloy |
| Kit (Strahlenschutztor) | Autolathe, Stufe 2 | 120 s | 60 Stahl, 80 Blei, 20 Eisen, 5 Kupfer, 2 Gold, 2 Silizium |
| Kit (Transportbehälter) | Autolathe, Stufe 2 | 90 s | 40 Stahl, 100 Blei, 10 Eisen |
| Brennstab-Köcher | Autolathe, Stufe 1 | 30 s | 5 Stahl, 20 Blei |
Die Kosten stehen in GameData/akw.xml im Mod-Ordner.
Für einige Teile gibt es kein Druckerrezept:
- Brennstab (Uran): nur aus der Brennstabfabrik oder der Wiederaufbereitung.
- Atommüll-Fass: nur aus der Wiederaufbereitung.
- Brennstab (abgeklungen): entsteht im Atommüll-Bunker aus abgebrannten Stäben. Der Recycler des Spiels macht daraus 3 Stahl.
Der Kreislauf
Die Anlage hat zwei getrennte Wasserkreise.
- Speisekreis: Reaktor → Frischdampf (280 °C, Gasrohr) → Turbine → Kondensat (40 °C, Flüssigkeitsrohr) → zurück in den Reaktor. Der Kreis ist geschlossen: Jedes mol Dampf kommt als Kondensat zurück. Wasser geht nur verloren, wenn das Sicherheitsventil abbläst.
- Kühlkreis: Turbine (Kühlwasser aus, warm) → Kühlturm (Warmwasser ein) → Kühlturm (Kaltwasser aus) → Turbine (Kühlwasser ein). Im Turm verdunstet ein kleiner Teil, bei Volllast etwa 60 L Wasser je Stunde.
Von der Wärme des Reaktors wird gut ein Drittel Strom. Der Rest geht über den Kondensator der Turbine ins Kühlwasser und vom Kühlturm in die Außenluft. Im Simulator ergab eine halbe Stunde Volllast 10,286 GJ Wärme = 3,600 GJ Strom + 6,686 GJ über den Turm.
Volllast in Zahlen
| Größe | Wert bei 1 MW Strom |
|---|---|
| Wärmeleistung des Reaktors | 2,86 MW (Simulator, eingeschwungen) |
| Kerntemperatur | 586 K |
| Steuerstäbe | 4 % eingefahren |
| Frischdampf | 113 mol je Takt, 280 °C |
| Trommeldruck im AUTO | 1250 kPa |
| Kondensat | 40 °C |
| Kühlwasser durch den Kondensator | rund 2600 mol je Takt, 10 K wärmer |
| Abwärme in den Kühlturm | 1,86 MW |
| Verdunstung im Turm | 0,46 mol je Takt, etwa 60 L je Stunde |
Warum nur 1666 kPa?
Der Dampf hat 280 °C. Bei dieser Temperatur liegt der Dampfdruck von Wasser im Spiel bei 1811 kPa. Mehr Druck im Rohr, und der Dampf kondensiert. Deshalb liegt die Druckgrenze bei 92 % davon, also bei 1666 kPa. Darüber öffnet das Sicherheitsventil. Die AUTO-Regelung hält die Trommel auf 75 % der Grenze, das sind 1250 kPa.
Dampf aus der Trommel
Ein Gasrohr-Stück fasst im Spiel nur 10 L. Bei Volllast braucht die Turbine 113 mol Dampf je Takt, das wären bei 1666 kPa gut 300 L Rohr. Deshalb holt die Turbine fehlenden Dampf direkt aus der Dampftrommel des Reaktors (4000 L), wenn beide am selben Dampfrohrnetz hängen. Ein kurzes Rohr reicht also. Ein geschlossenes Ventil dazwischen trennt Reaktor und Turbine. Masse und Energie bleiben dabei erhalten.
Aufbau
Anschlüsse
Alle Anschlüsse liegen auf Bodenhöhe. Die Ringe sind farbig: Dampf weiß, Speisewasser und Kondensat blau, Kühlwasser kalt türkis, Kühlwasser warm orange, Strom rot, Daten grün.
| Gerät | Seite | Anschlüsse |
|---|---|---|
| Reaktor | hinten | Frischdampf (nur Gasrohr), Strom, Speisewasser (nur Flüssigkeitsrohr) |
| Reaktor | vorn | Daten |
| Turbine | links (+X) | Frischdampf (nur Gasrohr) |
| Turbine | hinten | Kondensat, Kühlwasser ein, Kühlwasser aus (alle nur Flüssigkeitsrohr) |
| Turbine | rechts (−X) | Strom-Ausgang |
| Turbine | vorn | Daten |
| Kühlturm | hinten | Warmwasser ein, Strom, Kaltwasser aus (Wasser nur Flüssigkeitsrohr) |
| Kühlturm | vorn | Daten |
| Leitstand, Bunker | hinten | Strom, Daten |
| Brennstabfabrik, Wiederaufbereitung | hinten | Strom, Daten; dazu Rutsche ein links (+X, 0,5 m hoch) und Rutsche aus rechts (−X) |
| Strahlungsmonitor, Strahlenmelder | oben | Strom und Daten in einem Kabel |
Ein falsches Rohr lässt sich an diesen Anschlüssen nicht bauen, wie bei der Dampfkraft. Der Hinweis nennt dann „nur Gasrohre" bzw. „nur Flüssigkeitsrohre".
Schritt für Schritt
- Kühlturm im Freien aufstellen. Er steht auf 2 × 2 Rahmen und braucht Außenluft.
- Turbine und Reaktor aufstellen. Der Reaktor passt auf einen Rahmen.
- Frischdampf: Gasrohr vom Reaktor (hinten) zur Turbine (+X). Ein gedämmtes Rohr ist empfohlen, im ungedämmten Rohr kondensiert der Dampf schnell.
- Speisewasser: Flüssigkeitsrohr vom Kondensat-Anschluss der Turbine zum Speisewasser-Anschluss des Reaktors. Mit Wasser füllen.
- Kühlkreis: Kühlwasser aus (Turbine) → Warmwasser ein (Turm), Kaltwasser aus (Turm) → Kühlwasser ein (Turbine). Mit Wasser füllen.
- Strom: Der Strom-Ausgang der Turbine kommt an ein Netz aus Extrem-Kabel. Reaktor, Kühlturm und Leitstand brauchen ebenfalls Strom.
- Daten: Leitstand und alle Anlagenteile in ein Datennetz legen. Der Leitstand findet alles darüber.
- Brennstäbe: Ladeluke öffnen, sechs Brennstäbe in die Schächte setzen, Luke schließen.
- Hauptschalter von Reaktor, Turbine, Kühlturm und Leitstand auf EIN, dann AUTO am Reaktor oder am Leitstand drücken.
Im Simulator brauchte eine kalte Anlage im AUTO bis 1 MW gut 6,5 Minuten: Der Kern fährt mit 30 % Leistung an, bis er Dampftemperatur hat (316 s), dann geht es schnell (0,5 MW nach 338 s, 1 MW nach 392 s).
Der Reaktor braucht Strom für die Speisepumpe, bevor die Turbine etwas liefert. Zum Anfahren muss im Netz also schon Strom da sein, etwa aus einer Batterie oder einem anderen Generator.
Zum Ausprobieren füllt akw testanlage die nächste gebaute Anlage: sechs Brennstäbe in den Reaktor, Wasser in Speisewasser- und Kühlwasserrohr, Material in die Fabrik. Danach nur noch AUTO drücken.
Wie viel Wasser?
Im Speisekreis sollte deutlich mehr Wasser stehen, als der Reaktor in einem Takt verdampft (bei Volllast 113 mol). Der Simulator rechnet mit einem Speisewasserrohr von 200 L, zu 75 % gefüllt (8333 mol), und einem Kühlkreis aus 2 × 300 L, zu 70 % gefüllt. Ein Flüssigkeitsrohr-Stück fasst 20 L, flüssiges Wasser braucht 0,018 L je mol. akw testanlage füllt das Speisewasserrohr zu 70 % und den Kühlwasser-Eingang zu 80 %.
Den Kühlkreis musst du nachfüllen, er verliert bei Volllast etwa 60 L je Stunde. Zusatzwasser kommt in das Warmwasserrohr zwischen Turbine und Turm. Display und IC10 des Kühlturms zeigen, wie lange der Vorrat noch reicht.
Reaktor
So arbeitet er
- Steuerstäbe: Die Stellung gibt an, wie weit die Steuerstäbe eingefahren sind. 100 % = aus, 0 % = volle Leistung. Sie fahren mit höchstens 5 % je Sekunde.
- Leistung: Jeder Brennstab liefert bei ganz ausgefahrenen Steuerstäben 0,5 MW Wärme, sechs Stäbe also 3 MW. Die Leistung folgt den Stäben mit etwa 10 s Trägheit.
- Nachzerfallswärme: Nach dem Abschalten bleiben 7 % der Leistung, nach 10 Minuten gut 1 %. Die Kühlung muss weiterlaufen. Im Simulator: 6,5 % nach 5 s, 3,6 % nach 1 min, 1,1 % nach 10 min, 0,2 % nach 1 h.
- Kühlung: Die Speisepumpe verdampft bis 200 mol Speisewasser je Takt, Volllast braucht etwa 113. Bei Volllast ist der Kern rund 35 K heißer als der Dampf.
- Eigenbedarf: bis 20 kW bei voller Pumpe, die Steuerung allein braucht 10 % davon. Ohne Strom keine Pumpe, ohne Pumpe keine Kühlung. Steht der Hauptschalter auf AUS, läuft die Pumpe zur Nachkühlung weiter, solange der Kern über 50 °C ist oder Nachwärme anfällt.
- Abbrand: Ein Brennstab speichert 14,4 GJ, das sind 4 Stunden bei 0,5 MW. Ist er leer, wird er im Schacht zum Brennstab (abgebrannt).
- Ein wenig Wärme gibt der Kern an die Luft am Reaktor ab.
Dampftrommel und Sicherheitsventil
Der Reaktor hat eine eingebaute Dampftrommel mit 4000 L. Von dort strömt der Dampf ins Frischdampfrohr. Kann er nicht weg, steigt der Druck. Über der Druckgrenze (1666 kPa) bläst das Sicherheitsventil oben an die Luft ab. Der Reaktor platzt nie, verliert dabei aber Wasser aus dem Speisekreis. In die Luftzelle über dem Reaktor gehen höchstens 10 mol je Takt, der Rest gilt als abgeführt.
AUTO und MANUELL
- AUTO hält den Trommeldruck auf dem Solldruck (1250 kPa) und folgt damit der Turbine. Nimmt die Turbine mehr Dampf ab, fährt der Reaktor hoch, nimmt sie weniger, fährt er herunter.
- Beim Anfahren aus kaltem Zustand begrenzt AUTO die Leistung auf 30 %, bis der Kern Dampftemperatur hat.
- Über der Vorwarnung fährt AUTO höchstens 80 % der jetzigen Leistung. Ohne Speisewasser fährt es nicht hoch.
- MANUELL: Du stellst die Steuerstäbe selbst, mit EINFAHREN und AUSFAHREN in Schritten von 5 %. Beide Tasten schalten AUTO ab.
- AUTO lässt sich nicht einschalten, solange eine Notabschaltung aktiv oder die Ladeluke offen ist.
Bedienung
| Bedienelement | Wirkung |
|---|---|
| Hauptschalter | EIN/AUS. AUS löst eine Notabschaltung aus (ohne Notabschaltungs-Ton), die Nachkühlung läuft weiter. EIN setzt die Notabschaltung zurück, wenn der Kern unter 650 K ist. |
| EINFAHREN / AUSFAHREN | Steuerstab-Soll 5 % weiter ein bzw. aus, schaltet auf MANUELL. AUSFAHREN geht nicht bei Notabschaltung, offener Luke oder Hauptschalter AUS. |
| AUTO | AUTO-Regelung ein oder aus. LEDs AUTO (grün) und MAN (gelb). |
| NOT-AUS | großer roter Pilzknopf: Notabschaltung, alle Steuerstäbe sofort ein |
| LADELUKE | öffnet und schließt die Ladeluke |
| SEITE < / > | blättert durch die vier Displayseiten |
Dazu hat der Reaktor drei Zeigerinstrumente (Kerntemperatur, Druck, Leistung), eine Segmentanzeige der Steuerstab-Stellung und eine Rundumleuchte: gelb blinkend bei Vorwarnung, rot ab Alarm. Ab Alarm blinkt zusätzlich ein echtes rotes Warnlicht.
Ladeluke und Brennstäbe
- Die Ladeluke öffnet nur, wenn die Steuerstäbe ganz eingefahren sind und die Spaltleistung unter 2 % liegt. Also erst abschalten, dann öffnen.
- Beim Öffnen geht AUTO aus, das Soll steht auf 100 %. Die sechs Schächte sind nur bei offener Luke zugänglich.
- Vorsicht: Mit offener Luke strahlt der Kern stark. Die Displayseite BRENNSTÄBE zeigt vorher, wie viel: „Strahlung offen". Mehr dazu unter Strahlung.
- Nach einer Kernschmelze klemmt die Luke.
Auch halb abgebrannte Stäbe strahlen schon stark: Ein Stab mit 50 % Abbrand bringt 400 mSv/h in 1 m. Nur frische Stäbe sind harmlos (0,02 mSv/h).
Display
| Seite | Titel | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | REAKTOR | Wärmeleistung in W und %, Kern, Stäbe, AUTO oder MANUELL, Dampf in mol/s, Warnstufe mit Restzeit, die zwei wichtigsten Warnungen |
| 2 | KERN | Kerntemperatur mit Änderung in K/s, die Grenzen (Vorwarnung, Alarm, SCRAM oder HARDCORE), Stufe und Zeit bis zur nächsten, Spaltleistung und Nachwärme, Kernschaden |
| 3 | BRENNSTÄBE | Abbrand jedes Stabs in % (X = abgebrannt), Steuerstäbe Ist und Soll, mögliche Leistung, Ladeluke mit „Strahlung offen", Strahlung außen in 1 m, Wärme in MWh |
| 4 | KÜHLUNG | Speisewasser in mol und °C, Pumpe in mol/s mit „leer in", Trommeldruck und Soll, Frischdampfrohr und Grenze, abgeblasen, Strom |
LEDs
| LED | Bedeutung |
|---|---|
| BETRIEB | grün: eingeschaltet und Strom da; gelb: eingeschaltet ohne Strom |
| KRITISCH | blau: die Kettenreaktion läuft (Spaltleistung über 1 %) |
| VORWARNUNG | gelb: Kern zwischen 650 und 750 K |
| ALARM | rot blinkend: Kern ab 750 K |
| SCRAM | rot: Notabschaltung aktiv; blinkt, bis sie quittiert ist |
| SPEISEWASSER | grün: genug; orange: knapp; rot blinkend: leer oder kein Rohr |
| DAMPFDRUCK | grün: normal; orange: hoch; rot blinkend: Sicherheitsventil bläst ab |
| STROM | grün: Strom da; rot: kein Strom |
| DATEN | grün: Datenkabel angeschlossen |
Dampfturbine 1 MW
So arbeitet sie
- Je mol Dampf werden c · (T Dampf − T Kondensator) + 8000 J frei, mit den Stoffwerten des Spiels. 35 % davon werden Strom, der Rest geht über den Kondensator ins Kühlwasser.
- Volllast (1 MW) braucht 113 mol Dampf je Takt und rund 2600 mol Kühlwasser je Takt, das sich dabei um 10 K erwärmt.
- Die Turbine liefert nach Bedarf: Sie bietet an, was Dampf, Kühlwasser und Kondensatrohr hergeben, höchstens bis zu ihrer Grenze (plus 2 %). Bezahlt wird mit Dampf genau das, was das Netz abgenommen hat.
- Das Kondensat (40 °C) geht vollständig ins Kondensatrohr zurück zum Reaktor. Wasser, das sich im Frischdampfrohr gesammelt hat, leitet sie mit ab.
Kondensator und Schnellschluss
- Die Kühlwasserpumpe zieht bis 4000 mol je Takt von „Kühlwasser ein" nach „Kühlwasser aus" und zielt auf 10 K Erwärmung.
- Der Kondensator ist mindestens 40 °C warm und 3 K wärmer als das abfließende Kühlwasser. Je wärmer der Kondensator, desto weniger Strom.
- Ab 60 °C im Kondensator gibt es eine Warnung.
- Schnellschluss ab 90 °C (nach 2 s) oder wenn bei Dampf das Kühlwasser fehlt: Die Turbine stoppt. Den Grund – Kondensator zu heiß, kein Kühlwasser oder von Hand bzw. IC10 – zeigen Turbine, Reaktor und Leitstand. Zurücksetzen mit der Taste RÜCKSETZEN oder QUITT. im Leitstand, sobald der Kondensator unter 60 °C liegt und Kühlwasser ankommt. Wer zu früh drückt, merkt den Neustart vor: Die Turbine läuft dann von selbst wieder an, sobald es geht (seit 1.0.2).
Umleitstation
Steigt der Druck im Frischdampfrohr oder in der Trommel über 85 % der Druckgrenze, leitet die Turbine Dampf ohne Stromerzeugung direkt in den Kondensator, bis zum vollen Nenn-Dampfstrom. So hält die Anlage einen Lastabwurf aus, ohne dass das Sicherheitsventil öffnet. Im Simulator: Lastabwurf von 1 MW auf 0, Umleitstation bis 226 mol/s, Trommel höchstens 1452 kPa, kein Abblasen.
Kabelschutz
Die Turbine bietet nie mehr an als 95 % des schwächsten Kabels bzw. der schwächsten Sicherung in ihrem Netz, abzüglich dessen, was andere Erzeuger im selben Netz anbieten. Mehrere Turbinen in einem Netz teilen sich den Rest.
| Schwächstes Teil im Netz | trägt | Turbine liefert höchstens |
|---|---|---|
| Kabel | 5 kW | 4,75 kW |
| Starkstromkabel | 100 kW | 95 kW |
| Super-Starkstromkabel | 500 kW | 475 kW |
| Extrem-Kabel | 10 MW (Standard) | 1 MW, die volle Leistung |
| Netz nur aus Stromkabel+ | unbegrenzt | 1 MW |
| Sicherung | ihre Auslösegrenze | 95 % davon |
Ein einziges Spielkabel im 1-MW-Netz begrenzt die ganze Turbine. Verbraucher an dünnen Kabeln trennst du mit einem Transformator ab.
Bedienung
| Bedienelement | Wirkung |
|---|---|
| Hauptschalter | EIN/AUS |
| REGLER | AUTO (liefert nach Netzbedarf) oder MANUELL |
| - und + | Leistungsgrenze in Schritten von 10 %, schaltet auf MANUELL |
| RÜCKSETZEN | quittiert den Schnellschluss, wenn der Kondensator kalt ist und Kühlwasser da ist; zu früh gedrückt wird der Neustart vorgemerkt; leuchtet bei Schnellschluss |
| SEITE < / > | blättert durch die vier Displayseiten |
Zeigerinstrumente für Leistung, Kondensator und Drehzahl; die Welle dreht sich sichtbar.
| Seite | Titel | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | DAMPFTURBINE | Leistung und Grenze, mögliche Leistung, Drehzahl, Regler, Zustand (IN BETRIEB, BEREIT, SCHNELLSCHLUSS, AUS), Warnungen |
| 2 | DAMPF | Frischdampf in kPa und °C, Verbrauch, Umleitung, Kondensat, Wirkungsgrad |
| 3 | KONDENSATOR | Temperatur und Druck, Kühlwasser ein und aus, Durchfluss und Vorrat, Abwärme, Schnellschluss-Grenze |
| 4 | STATISTIK | erzeugte MWh, Betriebsstunden, Netzbedarf, Kabelgrenze |
| LED | Bedeutung |
|---|---|
| BETRIEB | grün: läuft; gelb: eingeschaltet, steht |
| DAMPF | grün: Dampf kommt oder Reaktor am Dampfrohr; rot: kein Dampfrohr |
| KONDENSATOR | grün: normal; orange: über 60 °C; rot: über 90 °C |
| KÜHLWASSER | blau: fließt; grün: bereit; rot blinkend: fehlt oder Rohr fehlt |
| UMLEITUNG | gelb: Umleitstation offen |
| KABEL | orange: Leistung durch die Kabelgrenze begrenzt |
| SCHNELLSCHLUSS | rot blinkend |
| AUTO / MAN | Regler |
| DATEN | grün: Datenkabel angeschlossen |
Kühlturm
- Pumpt warmes Wasser vom Eingang durch den Turm zum Kaltwasser-Ausgang, bis 5000 mol je Takt. Ohne Strom läuft er mit halber Pumpenleistung.
- Wärmeabfuhr: bis 2,5 MW, je Kelvin, das das Wasser wärmer ist als die Außenluft, 120 kW.
- Luftdruck: Unter 10 kPa kühlt er nicht, bis 80 kPa steigt die Leistung linear (Anzeige „Zug").
- Verdunstung: 0,2 % der abgeführten Wärme verdampfen Wasser, bei Volllast etwa 60 L je Stunde.
- Die Wärme geht in die Luft über der Krone. Im Freien gleicht die Planetenluft das aus. In einem Raum wird es sehr heiß, der Turm warnt dann.
- Ist die Außenluft wärmer als das Wasser, kühlt er nicht. Auf Vulcan und Venus geht das also nicht.
- Im Betrieb steigen weiße Dampfschwaden aus der Krone: je mehr Wärme, desto mehr Schwaden.
- Bedienung: Hauptschalter, SEITE < / >, ein Zeiger für die Kühlleistung.
| Seite | Titel | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | KÜHLTURM | Abfuhr und mögliche Abfuhr, Warmwasser ein und Kaltwasser aus, Außenluft, Zustand (KÜHLT, BEREIT, AUS), Warnungen |
| 2 | WASSER | Durchfluss, Verdunstung in mol/s und L/h, Wasser im Kreislauf und wie lange es reicht, verdunstet gesamt |
| 3 | AUSSENLUFT | Temperatur, Druck und Zug in %, Wärme gesamt in MWh, Betriebsstunden, Strom |
| LED | Bedeutung |
|---|---|
| BETRIEB | grün: eingeschaltet mit Strom; gelb: ohne Strom |
| KÜHLT | blau: gibt Wärme ab |
| WASSER | grün: Wasser im Kreislauf; orange: verdunstet, bald knapp; rot blinkend: gleich leer |
| LUFT | grün: voller Zug; orange: Luftdruck unter 80 kPa; rot: unter 10 kPa |
| STÖRUNG | orange: Hinweis; rot blinkend: Störung |
| DATEN | grün: Datenkabel angeschlossen |
Leitstand
Ein Pult mit drei großen Displays (Reaktor, Turbine, Kühlturm) und einer Alarmliste. Der Leitstand findet alle Anlagenteile über sein Datennetz. Gibt es mehrere Reaktoren, Turbinen oder Türme, zeigen die Displays den ersten und „1/n" im Titel. Die Tasten wirken auf alle.
Tasten
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| EINFAHREN / AUSFAHREN | Steuerstäbe aller Reaktoren um 5 % |
| AUTO | AUTO-Regelung ein oder aus: Der Reaktor hält den Dampfdruck, die Turbine folgt dem Netzbedarf |
| SOLL MW - / + | begrenzt die Turbinen in Schritten von 0,1 MW; 0 = nach Bedarf |
| SCRAM | Notabschaltung aller Reaktoren |
| QUITT. | schaltet die Hupe aus. Ist kein Alarm mehr offen, setzt es auch Notabschaltung und Schnellschluss zurück. Blinkt, solange etwas zu quittieren ist. |
| ANSICHT < / > | wechselt die Ansicht |
| Hauptschalter | EIN/AUS |
LEDs: BETRIEB, REAKTOR, TURBINE und KÜHLTURM (in der Farbe ihrer höchsten Warnung), VORWARNUNG, ALARM, DATEN, AUTO und MAN. Dazu eine Blinkleuchte: gelb bei Vorwarnung, rot ab Alarm.
Ansichten
| Ansicht | Reaktor-Display | Turbinen-Display | Kühlturm-Display |
|---|---|---|---|
| 1 Übersicht | Leistung, Kern mit Grenzen, Stäbe Ist/Soll, Speisewasser, Trommeldruck | Leistung und Grenze, Dampf, Kondensator, Kühlwasser, Zustand | Wasser ein und aus, Abfuhr, Verdunstung in L/h, Außenluft, Zustand |
| 2 Details | Abbrand je Stab, Spaltung, Nachwärme, Brennzeit, Kernschaden | Wirkungsgrad, Umleitung, Abwärme, Kabelgrenze, Netzbedarf | Durchfluss, Zug, Kreislauf und wie lange er reicht, Strom |
| 3 Statistik | Wärme in MWh, Betriebsstunden, abgeblasen, Eigenbedarf, Grenze der Notabschaltung | erzeugte MWh, Betriebsstunden, Strom und Wärme aller Anlagen | Wärme in MWh, verdunstet, Betriebsstunden |
| 4 Strahlung & Entsorgung | Strahlungsmonitore, Reaktor (außen oder offene Luke), Strahlenmelder, verstrahlte Zonen | Atommüll-Bunker | Wiederaufbereitung |
Die Alarmliste zeigt die drei schwersten Meldungen aller Anlagenteile im Datennetz, jeweils mit der Zeit bis zur nächsten Stufe, etwa „Notabschaltung in ~45 s". Ohne Meldung steht dort „Keine Störungen". Der Leitstand braucht 300 W.
Brennstabfabrik
- Fertigt Brennstäbe aus Uranerz und Stahlbarren: je Stab 20 Uranerz + 5 Stahl, 60 s, 5 kW. Gemeint sind Barren (Stahl), keine Stahlbleche. Bis 1.0.1 warf die Fabrik Stahlbarren als fremdes Teil wieder aus, seit 1.0.2 nimmt sie sie an.
- Erz und Stahl kommen über die Rutsche links (+X, auf 0,5 m Höhe) oder von Hand in den Einfülltrichter. Das Lager fasst 500 Uranerz und 200 Stahl.
- Fertige Stäbe kommen ins Ausgabefach bzw. auf die Rutsche rechts (−X). Anderes wird durchgereicht.
- Bedienung: Hauptschalter, START/STOP, SEITE < / >, Fortschrittsbalken mit 10 Segmenten.
- Displayseiten: BRENNSTABFABRIK (Lager, Fortschritt, gefertigt, Zustand) und REZEPT.
- Zustände: FERTIGT, WARTET AUF MATERIAL, AUSGANG BELEGT, FREMDES TEIL – wird durchgereicht, STOP, AUS.
- LEDs: BETRIEB, ARBEITET, URAN und STAHL (grün = genug für einen Stab, orange = zu wenig), AUSGANG (belegt), STÖRUNG, DATEN.
Neu in 1.1.0: Großanlage, Strahlenschutztor, Transport, Uranerz
Version 1.1.0 bringt eine große Ausbaustufe neben den bisherigen Geräten, ein Strahlenschutztor mit Schleuse und Notabschottung, zwei abgeschirmte Behälter für Brennstäbe und strahlendes Uranerz. Alte Spielstände laden unverändert.
Großreaktor und Dampfturbine 1,5 MW
| Reaktor | Großreaktor | Dampfturbine 1 MW | Dampfturbine 1,5 MW | |
|---|---|---|---|---|
| Größe | 3 × 3 Zellen, 3 m | 5 × 5 Zellen, 3,7 m (zwei Rahmen hoch) | 7 × 3 Zellen, 2 m | 9 × 3 Zellen, 2 m |
| Brennstäbe | 6 | 9 | – | – |
| Leistung | 3 MW Wärme | 4,5 MW Wärme | 1 MW Strom | 1,5 MW Strom |
| Speisepumpe / Dampf | 200 mol je Takt | 300 mol je Takt | ~113 mol Dampf je Takt | ~170 mol Dampf je Takt |
| Eigenbedarf | bis 20 kW | bis 30 kW | – | – |
| Abwärme / Kühlwasser | – | – | 1,9 MW, Pumpe 4000 mol | 2,8 MW, Pumpe 6000 mol |
| Display | 4 Seiten | 6 Seiten à 4 Zeilen | 4 Seiten | 5 Seiten à 4 Zeilen |
| Kit (Autolathe, Stufe 2) | – | 180 Stahl, 30 Inconel, 25 Hastelloy, 15 Gold, 30 Silizium, 15 Electrum | – | 120 Stahl, 90 Kupfer, 30 Invar, 20 Electrum, 15 Astroloy |
Alles, was mit der Größe wächst (Pumpe, Wärmekapazität und Wärmeübergang des Kerns, Dampftrommel, Eigenbedarf), wächst um denselben Faktor 1,5. Deshalb verhält sich der Großreaktor genau wie der kleine: gleiche Kerntemperatur im Betrieb (586 K), gleiche Warnstufen, bei Ausfall der Speisepumpe dieselben Zeiten (Vorwarnung nach 24 s, Alarm nach 60 s, Notabschaltung nach 79 s). Jeder Stab hält 4 Stunden Volllast – der Großreaktor braucht also 9 Stäbe je 4 Stunden.
Die Abwärme der 1,5-MW-Turbine (2,8 MW) ist größer als ein Kühlturm abführen kann (2,5 MW). Mit einem Turm pendelt sich die Anlage bei etwa 0,96 MW und 90 °C Kondensator ein (knapp vor dem Schnellschluss). Mit zwei Kühltürmen am selben Kühlwasserkreis läuft sie mit vollen 1,5 MW und 40 °C.
Anschlüsse Großreaktor (Bodenhöhe): hinten Frischdampf (x +0,5, nur Gasrohr), Strom (Mitte), Speisewasser (x -0,5, nur Flüssigkeitsrohr); vorn Daten unter der Bedientafel. Die Ladeluke sitzt vorn links mit einer Reihe aus 9 Schächten, die Bedientafel vorn rechts – alle Bedienteile zwischen 0,4 und 1,3 m, also aus Augenhöhe der Spielfigur gut erreichbar.
Anschlüsse große Turbine: links (+X) Frischdampf, rechts (-X) Strom (Extrem-Kabel), hinten Kondensat (x +1,0), Kühlwasser ein (x 0) und aus (x -1,0), vorn Daten (x -1,5).
Der Leitstand führt beide wie die kleinen Geräte; „SOLL MW“ verteilt die Leistung anteilig nach der Nennleistung jeder Turbine.
Strahlenschutztor
Ein schweres Schiebetor für eine 2-m-Wandfläche, gebaut wie eine Tür. Geschlossen ist es luftdicht wie die Spieltüren und hält 99,9 % der Strahlung ab (eine Wand oder Spieltür hält 50 % ab). Seite A ist die Seite mit den Anschlüssen (Strom und Daten am Boden), Seite B gegenüber. Beide Seiten haben ein eigenes Bedienfeld.
| Bedienteil | Funktion |
|---|---|
| Display (4 Zeilen) | Zustand, Dosisleistung hier und dahinter, wichtigste Meldung |
| LED FREI (grün) | Tor normal bedienbar |
| LED HALT (rot) | schnell blinkend: Notabschottung oder Hindernis; ruhig: gesperrt (IC10 Lock) oder Schleusenpartner offen |
| LED SCHUTZ (gelb) | zur Strahlenseite hin nur mit der eingestellten Schutzstufe |
| Taster AUF / ZU (grün) | öffnen bzw. schließen über die Schleusenlogik |
| NOT-AUF (roter Pilz) | von der Strahlenseite: öffnet immer, auch abgeschottet oder gesperrt, für 15 s |
| Blinkleuchte am Sturz | gelb beim Fahren, rot bei Notabschottung und NOT-AUF (mit Licht und Doppelton) |
Schleuse: Tore mit derselben Schleusengruppe (IC10 put Adresse 3, Werte 1–99) im selben Datennetz sind nie gleichzeitig offen. AUF schließt zuerst den offenen Partner und öffnet dann.
Notabschottung: Erreicht die Dosisleistung an einer Torseite die Schwelle (Standard 1 mSv/h, je Tor per IC10 Setting) oder alarmiert ein Strahlungsmonitor bzw. Strahlenmelder im Datennetz, schließt das Tor sofort und sperrt sich. Aufgehoben wird sie mit AUF, IC10 Activate 0 oder QUITT. am Leitstand – aber erst, wenn die Strahlung unter 80 % der Schwelle gefallen ist und kein Monitor mehr alarmiert. Von außen öffnet AUF während der Abschottung nur mit voller Schutzausrüstung (Stufe 3).
Niemand bleibt eingesperrt: NOT-AUF auf der Strahlenseite öffnet das Tor immer für 15 s (wartet höchstens 4 s auf den Schleusenpartner). Danach schließt es wieder, wenn die Abschottung noch gilt.
Hindernis: Steht jemand oder liegt etwas im Durchgang, schließt das Tor nicht bzw. fährt wieder auf – mit Warnton und blinkender HALT-LED.
Ohne Strom (150 W) bewegt nur die Brechstange das Tor, wie bei den Spieltüren.
| IC10 | lesen | schreiben |
|---|---|---|
Open | 1 offen | 1 öffnen, 0 schließen (über die Schleusenlogik) |
Lock | Tasten gesperrt | 1 sperren (NOT-AUF bleibt) |
Activate | 1 Notabschottung | 1 auslösen, 0 aufheben |
Setting | Schwelle (mSv/h) | Schwelle setzen |
Quantity | höhere Dosisleistung beider Seiten | – |
Ratio | Öffnung 0–1 | – |
Error | Hindernis oder kein Strom | – |
Maximum | Abschirmung in % | – |
Speicher (get/put): 0 Dosisleistung Seite A, 1 Seite B, 2 Schwelle, 3 Schleusengruppe, 4 Mindest-Schutzstufe (0–3), 5 Strahlenseite (0 automatisch, 1 A, 2 B), 6 Notabschottung, 7 Auslöser (1 Messung, 2 Monitor, 3 Hand/IC10/Leitstand), 8 Hindernis, 9 Öffnung, 10 offene Partner, 11 NOT-AUF-Restzeit, 12 Partner, 13 Abschirmung, 14 wartet auf Partner.
Leitstand: get 20 Anzahl Tore im Datennetz, 21 davon abgeschottet; put 22 1 = alle abschotten, 0 = alle freigeben.
Beispiel: Strahlenschleuse am Großreaktor
Zwei Tore bilden die Schleuse vor dem Reaktorraum. Das Innentor öffnet zum Reaktor nur mit Strahlenschutzanzug, solange die Ladeluke offen ist, bleibt das Außentor gesperrt, und ein Blinklicht warnt bei Strahlung oder Abschottung. Geräte so benennen: „Schleuse Innen“, „Schleuse Aussen“, „Grossreaktor“, „Warnlicht Schleuse“.
# --- Strahlenschleuse am Großreaktor (Atomkraftwerk 1.1.0) ---
# Geräte benennen: Tore "Schleuse Innen" (zum Reaktor) und "Schleuse Aussen",
# Reaktor "Grossreaktor", Blinklicht "Warnlicht Schleuse". Alle im Datennetz.
define TOR 505144048 # Strahlenschutztor (StructureAkwSchutztor)
define REAKTOR -617319356 # Großreaktor (StructureAkwReaktorGross)
define LAMPE -1535893860 # Blinklicht (StructureFlashingLight)
define AVG 0 # Batchmodus Durchschnitt
define GRUPPE 1 # Schleusengruppe beider Tore: nie beide offen
define SCHUTZ 2 # Innentor zum Reaktor nur ab Schutzstufe 2
define INNENSEITE 2 # Innentor: Seite B (ohne Anschlüsse) zeigt zum Reaktor
define WARN 0.5 # mSv/h Warnlicht ab dieser Dosisleistung
define ADR_GRUPPE 3 # Torspeicher: Schleusengruppe
define ADR_SCHUTZ 4 # Torspeicher: Mindest-Schutzstufe
define ADR_INNEN 5 # Torspeicher: Strahlenseite (0 auto, 1 A, 2 B)
alias nInnen r0
alias nAussen r1
alias nReaktor r2
alias nLampe r3
alias ref r4
alias dosis r5
alias luke r6
alias warn r7
alias zu r8
# --- 1. Namen und Toreinstellungen (einmal beim Start) ---
move nInnen HASH("Schleuse Innen")
move nAussen HASH("Schleuse Aussen")
move nReaktor HASH("Grossreaktor")
move nLampe HASH("Warnlicht Schleuse")
lbn ref TOR nInnen ReferenceId AVG
put ref ADR_GRUPPE GRUPPE
put ref ADR_SCHUTZ SCHUTZ
put ref ADR_INNEN INNENSEITE
lbn ref TOR nAussen ReferenceId AVG
put ref ADR_GRUPPE GRUPPE
# --- 2. Hauptschleife ---
haupt:
yield
# Ladeluke offen: Außentor sperren (NOT-AUF von innen bleibt frei)
lbn luke REAKTOR nReaktor Open AVG
sbn TOR nAussen Lock luke
# höchste Dosisleistung an beiden Toren
lbn dosis TOR nInnen Quantity AVG
lbn warn TOR nAussen Quantity AVG
max dosis dosis warn
# Warnlicht: Dosis über WARN, Luke offen oder ein Tor abgeschottet
sgt warn dosis WARN
or warn warn luke
lbn zu TOR nInnen Activate AVG
or warn warn zu
lbn zu TOR nAussen Activate AVG
or warn warn zu
sbn LAMPE nLampe On warn
j haupt
Verstellen: WARN (Warnschwelle in mSv/h), SCHUTZ (0 = keine Prüfung, 3 = nur mit kompletter Strahlenschutzausrüstung), INNENSEITE (welche Seite des Innentors zum Reaktor zeigt). Für den kleinen Reaktor REAKTOR auf -1132390847 setzen. Fällt ein Gerät aus oder fehlt ein Name, liest lbn 0: Das Warnlicht bleibt dann aus und das Außentor ungesperrt – die Notabschottung der Tore selbst arbeitet trotzdem weiter.
Transportbehälter und Brennstab-Köcher
| Transportbehälter | Brennstab-Köcher | |
|---|---|---|
| Plätze | 9 Stäbe stehend in Brunnen | 3 Stäbe liegend |
| Abschirmung geschlossen | 99,99 % | 99,9 % |
| Deckel offen | die Hälfte tritt aus | die Hälfte tritt aus |
| Beispiel: frisch abgebrannte Stäbe | 9 Stäbe (18 Sv/h) → außen 1,8 mSv/h in 1 m | 3 Stäbe → 6 mSv/h in 1 m |
| Transport | ziehen am Griff, mit dem Schraubenschlüssel auf Rover oder Container-Halterung | Hand, Rucksack, Kisten, Rutschen |
| Herstellung | Kit im Autolathe (40 Stahl, 100 Blei, 10 Eisen) | Autolathe (5 Stahl, 20 Blei) |
Den Deckel des Köchers öffnet und schließt ein Rechtsklick in der Hand. Beide Behälter sind lackierbar.
Strahlendes Uranerz
Uranerz strahlt schwach – in der Hand, im Inventar, in Kisten, Spinden und Rovern, am Boden und frisch abgebaut. Je Stück 0,001 mSv/h in 1 m (Einstellung UranerzMSvJeStueck, ganz aus mit ErzStrahlungAktiv).
| Situation | Dosisleistung |
|---|---|
| ein voller Stapel (50) in der Hand oder im Inventar | 0,2 mSv/h |
| derselbe Stapel am Boden, 1 m entfernt | 0,05 mSv/h |
| 500 Erz in einer Kiste, 1 m davor (Kiste dämpft 30 %) | 0,35 mSv/h |
| dieselbe Kiste hinter einer Wand, 3 m | 0,02 mSv/h |
Ein Arbeitstag von 8 Stunden neben der Erzkiste ergibt etwa 3 mSv – weit unter der Schadensschwelle von 250 mSv. Erz ist also kein Grund zur Panik, aber der Geigerzähler tickt, und große Erzlager sollte man nicht neben den Schlafplatz stellen. Weitere strahlende Erze anderer Mods lassen sich mit ErzWeitere eintragen (z. B. ItemThoriumOre=0,0005).
Neue Konsolenbefehle
| Befehl | Wirkung |
|---|---|
akw tor | Strahlenschutztore in der Nähe mit Zustand |
akw tor abschotten / akw tor frei | nächstes Tor abschotten bzw. freigeben |
akw tor gruppe 1 / innen 2 / schutz 2 / schwelle 0,5 | Schleusengruppe, Strahlenseite, Schutzstufe, Schwelle des nächsten Tors |
akw erz | strahlende Erzstapel und gebündelte Quellen in der Nähe |
akw behaelter [frisch|abgebrannt] | nächsten Transportbehälter oder Köcher mit Teststäben füllen |
Neue Einstellungen
| Abschnitt | Einstellung | Standard |
|---|---|---|
| 12 Transport | BehaelterAbschirmungProzent, KoecherAbschirmungProzent, BehaelterOffenProzent, LagerDaempfungProzent | 99,99 / 99,9 / 50 / 30 |
| 13 Uranerz | ErzStrahlungAktiv, UranerzMSvJeStueck, ErzWeitere, ErzTaktSekunden | an / 0,001 / leer / 2 |
| 14 Strahlenschutztor | TorAbschirmungProzent, TorSchwelleMSv, TorMonitoreAusloesen, TorLaufzeitSekunden, TorNotAufSekunden, TorMindestschutz, TorAbschottungOeffnenAbSchutz, TorStromW | 99,9 / 1 / an / 3 / 15 / 0 / 3 / 150 |
Warnstufen
| Stufe | Wann | Was passiert |
|---|---|---|
| Normal | Kern unter 600 K | – |
| Hinweis | Kern ab 600 K und steigend, oder eine leichte Warnung | gelb im Display |
| Vorwarnung | Kern ab 650 K | gelbe LED, Rundumleuchte gelb, ruhiger Hinweiston |
| Alarm | Kern ab 750 K | rote LED und Warnlicht, schnelle laute Töne am Reaktor, Hupe im Leitstand bis QUITT. |
| Notabschaltung | Kern ab 800 K (nicht im Hardcore) | alle Steuerstäbe sofort ein, AUTO aus, eigener Ton bis QUITT. |
| Kernschaden | Kern ab 1100 K | Countdown „KERNSCHMELZE IN xx s", Sirene, auch im Hardcore |
| Kernschmelze | 30 s über 1100 K | siehe Kernschmelze |
Jede Warnung nennt die geschätzte Zeit bis zur nächsten Stufe. Die Grenzen sind einstellbar (Abschnitt „2 Warnstufen").
Frühwarnungen
Neben der Kerntemperatur meldet der Reaktor, was als Nächstes Ärger macht, ebenfalls mit Restzeit: Speisewasser knapp oder leer, Dampfdruck hoch, Sicherheitsventil bläst ab, Stab über 90 % abgebrannt, keine Brennstäbe, kein Strom (Pumpe steht), kein Frischdampf- oder Speisewasserrohr, Ladeluke offen, Turbine oder Kühlturm gestört.
Töne
| Anlass | Ton (Standard) | Wo und wie |
|---|---|---|
| Vorwarnung | LogicError | Reaktor und Leitstand: zwei ruhige Töne alle 4 s, 25 m weit |
| Alarm | Alarm2 und LogicError | Leitstand: Hupe bis QUITT.; Reaktor: drei schnelle, laute Töne alle 2 s, 45 m weit |
| Notabschaltung | Alarm7 | Reaktor und Leitstand: kräftig beim Auslösen, dann alle 8 s, bis im Leitstand quittiert |
| Kernschaden | Alarm10 | durchgehende, auf- und abschwellende Sirene an Reaktor und Leitstand |
| Störung | Error | Turbine (Schnellschluss, Kondensator heiß, kein Kühlwasser) und Kühlturm (kühlt nicht, Wasser knapp), alle 5 s |
| Strahlung | LogicError | Strahlungsmonitor drei Töne alle 2 s (35 m), Strahlenmelder ein Ton alle 1,5 s (20 m), Geigerzähler zwei Töne je Sekunde ab 100 mSv/h |
- Schaltest du den Reaktor mit dem Hauptschalter aus, gibt es keinen Notabschaltungs-Ton – die Abschaltung ist dann gewollt.
- Im Vakuum (unter 3 kPa) ist nichts zu hören. Der Leitstand zeigt dann „Vakuum – Töne stumm".
- Die Laufgeräusche von Reaktor, Turbine, Kühlturm und Leitstand sind nur bis 25 m zu hören. Alarme und Sirenen tragen weiter.
- Alle Töne lassen sich in den Einstellungen tauschen oder mit
AlarmTonAnabschalten. Mitakw tontesthörst du sie zur Probe.
Was passiert, wenn …
Ergebnisse aus dem Simulator mit Standardwerten. Ausgangszustand: 40 Minuten AUTO-Betrieb bei 1 MW.
| Störung | Ablauf |
|---|---|
| Kühlturm fällt aus, Reaktor MANUELL | Schnellschluss der Turbine nach 5 s, Sicherheitsventil nach 4 s, „Speisewasser knapp" nach 5 s, Vorwarnung nach 58 s, Alarm nach 95 s, Notabschaltung nach 114 s |
| Kühlturm fällt aus, Reaktor AUTO | Schnellschluss nach 5 s, AUTO fährt sofort herunter, keine Vorwarnung. Das Speisewasser verdampft mit der Nachwärme langsam über das Sicherheitsventil. |
| Speisepumpe ohne Strom, MANUELL bei Volllast | Vorwarnung nach 24 s, Alarm nach 60 s, Notabschaltung nach 79 s, höchstens 832 K |
| dasselbe im Hardcore | Vorwarnung 24 s, Alarm 60 s, 800 K nach 79 s ohne Abschaltung, Kernschaden nach 189 s, Kernschmelze nach 218 s |
| Last springt 1 → 0,4 → 1 MW | Trommel höchstens 1400 kPa, kein Sicherheitsventil, kein Pendeln |
| Lastabwurf 1 → 0 → 1 MW | Umleitstation bis 226 mol/s, Trommel höchstens 1452 kPa, kein Abblasen |
| Nach Notabschaltung, Kühlung läuft | Kern fällt auf 553 K |
| Nach Notabschaltung ohne Kühlung | Kern steigt langsam: nach 1 min 596 K, nach 10 min 620 K, nach 1 h 644 K – knapp unter der Vorwarnung |
AUTO fängt einen Ausfall des Kühlturms ab. Den Strom der Speisepumpe solltest du absichern: Ohne ihn bleiben bei Volllast nur 24 s bis zur Vorwarnung.
Notabschaltung zurücksetzen
Eine Notabschaltung lässt sich erst zurücksetzen, wenn der Kern unter 650 K ist und keine Kernschmelze vorliegt. Dann gibt es diese Wege:
- QUITT. im Leitstand, wenn kein Alarm mehr offen ist (setzt auch den Schnellschluss der Turbine zurück)
- Hauptschalter des Reaktors AUS und wieder EIN
- IC10:
Activateauf 0 - Konsole:
akw reset(Host)
Danach AUTO wieder einschalten.
Kernschmelze
Ablauf
- Ab 1100 K nimmt der Kern Schaden. Display und Leitstand zeigen „KERNSCHMELZE IN xx s (Kernschaden y %)", die Sirene läuft – auch im Hardcore.
- Bleibt der Kern 30 s über 1100 K, schmilzt er.
- Am Kern gibt es eine Explosion: Stärke 60, Radius = Stärke / 5, also 12 m. Spieler und Bauten in der Nähe nehmen Schaden. Der Reaktor selbst bleibt als Gerät stehen.
- Der Reaktor wird zum Wrack: dunkel verbrannt, mit Trümmern, Rauch und Dampf über 30 Minuten. Er bleibt dauerhaft aus, die Ladeluke klemmt. Frische Stäbe im Kern gelten als geschmolzen.
- Um den Reaktor entsteht eine verstrahlte Zone: 100 Sv/h in der Mitte, Radius 10 m.
Die verstrahlte Zone
Innerhalb des Radius fällt die Strahlung nach außen auf die Hälfte, außerhalb mit dem Quadrat des Abstands. Wände dämpfen nur außerhalb des Radius. In der Zone liegt radioaktiver Staub in der Luft (siehe Einatmen).
| Abstand zur Mitte | Dosisleistung direkt nach der Kernschmelze |
|---|---|
| 0 m | 100 Sv/h |
| 5 m | 75 Sv/h |
| 10 m (Rand) | 50 Sv/h |
| 15 m | 22,2 Sv/h |
| 20 m | 12,5 Sv/h |
| 40 m | 3,1 Sv/h (hinter zwei Wänden 0,78 Sv/h) |
Die Zone klingt ab (Zeitkonstante 3 Stunden):
| Zeit nach der Kernschmelze | Mitte der Zone |
|---|---|
| 1 h | 71,7 Sv/h |
| 3 h | 36,8 Sv/h |
| 9 h | 5 Sv/h |
| 24 h | 33,5 mSv/h |
Aufräumen
akw zone entfernenräumt die nächste Zone sofort (Host).akw resetstellt den nächsten Reaktor wieder her: Kernschmelze, Kernschaden und Notabschaltung zurück, Wrack weg.- Zonen werden im Spielstand gespeichert.
Kernschmelze abschalten
KernschmelzeAktivaus: Der Kern nimmt keinen Schaden mehr. Es bleibt bei Alarm und Notabschaltung.ExplosionAktivaus: Die Kernschmelze kommt ohne Explosion.- Stärke der Explosion, Größe, Stärke und Abklingzeit der Zone und die Dauer des Rauchs sind einstellbar (Abschnitt „8 Kernschmelze").
Hardcore
Mit Hardcore an gibt es keine automatische Notabschaltung. Abschalten musst du selbst: NOT-AUS, Hauptschalter, SCRAM am Leitstand, IC10 oder Konsole. Die Displays zeigen statt der SCRAM-Grenze „HARDCORE". Countdown und Sirene beim Kernschaden bleiben.
Strahlung
Wie gerechnet wird
- Einheit ist mSv/h. Der Server rechnet einmal je Sekunde.
- Eine Quelle mit der Stärke S (in 1 m) bringt im Abstand r die Dosisleistung S / r². Unter 0,5 m wird nicht mehr gerechnet, ein Item in der Hand zählt also wie 0,5 m: das Vierfache.
- Jede Wand, Tür oder jedes Bauteil zwischen Quelle und Spieler hält 50 % ab. Höchstens vier zählen, Gelände zählt doppelt.
- Der natürliche Untergrund liegt bei 0,2 µSv/h.
- Items im Inventar liegen auf Brusthöhe ihres Trägers.
- Stäbe und Fässer im Reaktor oder Bunker zählen dort mit dessen Abschirmung.
Quellen
| Quelle | Dosisleistung in 1 m |
|---|---|
| Reaktor im Betrieb, Luke zu | 0,3 mSv/h je MW Wärme, bei Volllast knapp 1 mSv/h (in 3 m 0,11 mSv/h) |
| offene Ladeluke 10 min nach der Notabschaltung (6 Stäbe, 50 % abgebrannt) | 2,7 Sv/h (in 2 m 680 mSv/h, in 10 m 27 mSv/h) |
| frischer Brennstab | 0,02 mSv/h |
| Brennstab mit 50 % Abbrand | 400 mSv/h |
| frisch abgebrannter Brennstab | 2 Sv/h, in der Hand 8 Sv/h, in 5 m 80 mSv/h |
| abgeklungener Brennstab | 0,01 mSv/h |
| frisches Atommüll-Fass | 40 mSv/h, in der Hand 160 mSv/h |
| Atommüll-Bunker mit 12 frisch abgebrannten Stäben | Tür zu 2,4 mSv/h, Tür offen 6 Sv/h |
| Wiederaufbereitung im Betrieb mit 12 Stäben im Lager (1 h abgeklungen) | 17,3 mSv/h |
| Wrack nach der Kernschmelze | 2 % der Stäbe im Kern, dazu die Zone |
Dosis und Schaden
- Die Dosis sammelt sich je Spieler.
- Bis 250 mSv passiert nichts. Darüber gibt es Strahlenschaden. Etwa 5 Sv mehr sind tödlich.
- Außerhalb von Strahlung (unter 0,01 mSv/h) baut der Körper 20 mSv je Stunde ab.
- Der Strahlenschaden heilt wie anderer Schaden: Medkit, Schlaf.
akw dosiszeigt deine Dosis,akw dosis 0setzt sie zurück (Host).- Mit
StrahlungAktivaus messen alle Geräte weiter, aber niemand nimmt Schaden.
Schutzstufen
| Ausrüstung | Schutz vor Strahlung von außen |
|---|---|
| nichts, Helm offen oder nur Gasmaske | 0 % |
| normaler Raumanzug mit geschlossenem Helm | 50 % |
| Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Spielhelm | 75 % |
| Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Strahlenschutzhelm | 95 % |
Der Strahlenschutzhelm auf einem normalen Anzug zählt wie ein normaler Helm (50 %). akw schutz zeigt deine Ausrüstung und Schutzstufe, ebenso der Tooltip des Geigerzählers.
Strahlenschutzanzug: ein Eva-Anzug mit Bleieinlagen, warngelb. Alle Funktionen des Eva-Anzugs bleiben: Luft, Filter, Temperatur, Akku, Steckplätze. Mit der Sprühdose lässt er sich umfärben.
Strahlenschutzhelm: ein Raumhelm mit Visier aus Bleiglas, bernsteinfarben getönt. Er funktioniert wie der Raumhelm.
Einatmen
In der verstrahlten Zone, bis 5 m an einem Atommüll-Fass und bis 5 m an einem offenen Bunker liegt radioaktiver Staub in der Luft. Wer dort Außenluft atmet (kein Helm oder Helm offen), bekommt zusätzlich eine innere Dosis – mit dem Standardwert genauso viel wie von außen, also das Doppelte. Ein geschlossener Helm oder eine Gasmaske verhindern das. Hat die Maske ein Visier, zählt sie nur geschlossen.
Wie lange hält man es aus?
| Ort | ohne Schutz | Anzug + Helm | Strahlenschutzanzug + Spielhelm | Strahlenschutz komplett |
|---|---|---|---|---|
| Mitte der Zone, 5 min nach der Kernschmelze (97 Sv/h) | 1,6 min (atmet Staub) | 6,5 min | 13 min | 65 min |
| 10 m von der Mitte (49 Sv/h) | 3,2 min | 13 min | 26 min | 2,2 h |
| 20 m von der Mitte (12 Sv/h, kein Staub) | 26 min | 52 min | 1,7 h | 8,6 h |
Angegeben ist die Zeit bis zum Tod (Simulator). Weitere Beispiele:
| Lage | ohne Schutz | Anzug + Helm | Strahlenschutz komplett |
|---|---|---|---|
| 6 frisch abgebrannte Stäbe 30 s im Inventar (48 Sv/h) | 400 mSv, über der Schwelle | 200 mSv | 20 mSv |
| 1 frisch abgebrannter Stab 30 s in der Hand | 67 mSv | 33 mSv | 3 mSv |
| 60 s in 2 m vor der offenen Luke, 10 min nach der Notabschaltung | 11 mSv | 6 mSv | 1 mSv |
| 30 min in 1 m neben einem frischen Fass | 40 mSv (atmet Staub) | 10 mSv | 1 mSv |
Praktische Regeln
- Mit geschlossener Luke ist der Reaktor kaum gefährlich.
- Vor dem Öffnen der Luke auf die Displayseite BRENNSTÄBE schauen. Wer Stäbe wechselt, trägt Strahlenschutzanzug und -helm.
- Abgebrannte Stäbe nicht im Inventar herumtragen, sondern direkt in den Bunker legen.
- Abstand hilft am meisten: doppelter Abstand, ein Viertel der Strahlung. Jede Wand halbiert.
- Strahlungsmonitore und Strahlenmelder dort aufhängen, wo Leute arbeiten.
Messgeräte
Geigerzähler: In der Hand oder im Werkzeuggürtel klickt er nach der Dosisleistung – vereinzelt beim Untergrund, immer schneller nahe einer Quelle, ab etwa 1 mSv/h prasselt es. Das kleine Display zeigt Dosisleistung und deine gesammelte Dosis, der Zeiger reicht logarithmisch von 0,1 µSv/h bis 10 Sv/h. Die LED Warnung leuchtet ab 1 mSv/h, ab 100 mSv/h piept er zusätzlich laut. Er misst die Strahlung am Träger ohne den Schutz des Anzugs. Der Tooltip zeigt dazu Schadensschwelle, Schutzstufe und ob du Staub einatmest.
Strahlungsmonitor: Wandgerät mit Display, Warnleuchte und Signalton. Er misst einmal je Sekunde 0,3 m vor dem Gerät. Das Gehäuse ist 22 cm tief: Front und Tasten bleiben vor jeder fertig gebauten Wand sichtbar, auch wenn die Wand erst danach fertig wird (seit 1.0.2).
- Alarmgrenze Standard 0,5 mSv/h, mit - und + in der Reihe 1–2–5 verstellbar.
- Über der halben Grenze leuchtet WARNUNG. Über der Grenze blinkt die rote Warnleuchte mit echtem Licht, ein schneller Signalton ertönt. STUMM schaltet ihn ab, bis der Wert wieder unter die Grenze fällt.
- Displayseiten: STRAHLUNG (Wert, Grenze, Spitze, stärkste Quelle), QUELLEN (die drei stärksten mit Art und Abstand), MELDUNGEN (Ladeluke offen, Stab oder Fass frei, Kontamination).
- Meldet an den Leitstand: Strahlung hoch (mit Hupe) oder erhöht, Ladeluke offen, abgebrannter Stab oder Fass außerhalb des Bunkers, Kontamination, kein Strom.
- Anschluss oben in der Mitte, Strom und Daten in einem Kabel, 20 W.
Strahlenmelder: kleiner, günstiger Melder ohne Display für Wand oder Decke. Er sitzt auf einem Montagekasten und bleibt so auch vor einer fertig gebauten Wand oder Decke sichtbar (seit 1.0.2). Er misst 0,3 m vor seiner Montagefläche.
- Status-LED: grün normal, gelb ab der halben Alarmgrenze, rot blinkend darüber. Dazu ein kurzer Piepton, den STUMM abschaltet, bis der Wert wieder unter die Grenze fällt.
- Alarmgrenze Standard 0,5 mSv/h, per IC10 verstellbar.
- Meldet „Strahlenmelder Alarm" an den Leitstand, mit seinem Namen oder seinem Ort. Den Namen gibst du ihm mit dem Beschrifter.
- 5 W, Anschluss oben.
Entsorgung
Abklingen
Abgebrannte Stäbe klingen ab. Nach der Abklingzeit (Standard 4 Stunden Echtzeit) ist kaum noch etwas übrig.
| Zeit seit dem Abbrennen | Aktivität | Dosisleistung in 1 m |
|---|---|---|
| 0 | 100 % | 2 Sv/h |
| 10 min | 52 % | 1,04 Sv/h |
| 30 min | 20 % | 393 mSv/h |
| 1 h | 7 % | 142 mSv/h |
| 2 h | 1,2 % | 24 mSv/h |
| 4 h | 0,04 % | 0,73 mSv/h |
Das Atommüll-Fass klingt viel langsamer ab, mit einer Halbwertszeit von 48 Stunden: frisch 40 mSv/h, nach 2 Tagen 20 mSv/h, nach einer Woche 3,5 mSv/h.
Atommüll-Bunker
- Schwerer, bleiausgekleideter Schrank mit 12 Plätzen auf drei Ebenen hinter einer schweren Tür. Er nimmt nur abgebrannte und abgeklungene Stäbe und Atommüll-Fässer.
- Taste TÜR öffnet und schließt. Die Plätze sind nur bei offener Tür zugänglich.
- Bei geschlossener Tür hält er 99,99 % der Strahlung ab, bei offener Tür tritt ein Viertel aus. Also nur zum Ein- und Auslagern öffnen.
- Die Abschirmung braucht keinen Strom. Display und LEDs brauchen 50 W.
- Abgebrannte Stäbe klingen hier ab. Nach der Abklingzeit wird aus jedem ein Brennstab (abgeklungen) – harmlos und recycelbar.
- Displayseiten: ATOMMÜLL-BUNKER (Belegung, Aktivität innen, Austritt in 1 m, nächster abgeklungen in, Tür), PLÄTZE 1–6 und PLÄTZE 7–12 mit Restzeit je Platz.
- Platzanzeige mit 12 Feldern: orange = klingt ab, grün = abgeklungen, gelb = Fass.
- LEDs: BETRIEB, TÜR OFFEN, VOLL, STRAHLUNG, DATEN.
- Meldet an den Leitstand: voll, Tür offen, Stäbe abgeklungen.
12 Plätze sind zwei Reaktorladungen. Bei Volllast ist die vorige Ladung abgeklungen, wenn die nächste kommt.
Wiederaufbereitung
- Eine heiße Zelle mit Bleiglasfenster und Manipulatoren. Sie nimmt abgebrannte und abgeklungene Stäbe über die Rutsche links (+X, auf 0,5 m Höhe) oder die Einschleusung oben ins Lager, bis 12 Stück.
- Aus 3 Stäben werden in 120 s mit 20 kW ein neuer Brennstab und ein Atommüll-Fass (verglaste Spaltprodukte).
- Ausgabe über das Ausgabefach bzw. die Rutsche rechts (−X), erst der Stab, dann das Fass. Anderes wird durchgereicht.
- Strahlung: im Betrieb 0,3 mSv/h in 1 m, dazu 1 % der Aktivität des Lagers. Das Lager klingt mit ab.
- Bedienung: Hauptschalter, START/STOP, SEITE < / >, Fortschrittsbalken.
- Displayseiten: WIEDERAUFBEREITUNG (Lager, Fortschritt, neue Stäbe und Fässer, Zustand) und VERFAHREN.
- Zustände: BEREITET AUF, GIBT AUS, WARTET AUF STÄBE, AUSGANG BELEGT, FREMDES TEIL – wird durchgereicht, STOP, AUS.
Brennstoffkreislauf
| Weg | Ergebnis |
|---|---|
| 12 abgebrannte Stäbe durch die Wiederaufbereitung | 4 Durchgänge in 8 min, 4 neue Stäbe + 4 Fässer, 9,6 MJ Strom, spart 80 Uranerz |
| je Reaktorladung (6 Stäbe) | 6 abgebrannte → 2 neue + 2 Fässer. Aus der Fabrik brauchst du dann nur 4 Stäbe (80 Uranerz) statt 6 (120) |
| abgeklungener Stab im Recycler des Spiels | 3 Stahl |
Der Recycler des Spiels nimmt keine abgebrannten Stäbe und keine Fässer an, er wirft sie wieder aus.
IC10
| Gerät | Prefab | Hash |
|---|---|---|
| Reaktor (Siedewasser) | StructureAkwReaktor | -1132390847 |
| Dampfturbine 1 MW | StructureAkwTurbine | 150538141 |
| Kühlturm | StructureAkwKuehlturm | -1365120482 |
| Leitstand | StructureAkwLeitstand | 1677455470 |
| Brennstabfabrik | StructureAkwBrennstabFabrik | 1277732781 |
| Atommüll-Bunker | StructureAkwBunker | -478813853 |
| Wiederaufbereitung | StructureAkwRecycler | -259178611 |
| Strahlungsmonitor | StructureAkwStrahlungsmonitor | -1539374058 |
| Strahlenmelder | StructureAkwStrahlenmelder | -923417679 |
| Item | Prefab | Hash |
|---|---|---|
| Brennstab (Uran) | ItemAkwBrennstab | 953339804 |
| Brennstab (abgebrannt) | ItemAkwBrennstabVerbraucht | -554619789 |
| Brennstab (abgeklungen) | ItemAkwBrennstabAbgeklungen | -596721571 |
| Atommüll-Fass | ItemAkwAtommuell | -923965377 |
| Geigerzähler | ItemAkwGeigerzaehler | -239920569 |
| Strahlenschutzanzug | ItemAkwStrahlenschutzanzug | -1181358099 |
| Strahlenschutzhelm | ItemAkwStrahlenschutzhelm | -2098193955 |
LogicTypes gehen über lbn/sbn mit dem Gerätenamen. Die Speicheradressen liest und schreibst du mit get/put; dafür muss das Gerät an einem Pin hängen oder du nimmst seine ReferenceId. Schreibbare Adressen sind mit (S) markiert. Temperaturen stehen in Kelvin, Leistungen in W, Dosisleistungen in mSv/h.
Warnstufe (Stress)
| Wert | Stufe |
|---|---|
| 0 | Normal |
| 1 | Hinweis |
| 2 | Vorwarnung |
| 3 | Alarm |
| 4 | Notabschaltung |
| 5 | Kernschaden |
| 6 | Kernschmelze |
Reaktor
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Mode | L/S | 0 MANUELL, 1 AUTO |
| Setting | L/S | Steuerstab-Soll in % eingefahren; Schreiben schaltet auf MANUELL |
| Throttle | L | Steuerstäbe Ist in % |
| Activate | L/S | 1 = Notabschaltung, 0 = zurücksetzen (nur unter 650 K) |
| Temperature | L | Kerntemperatur |
| Pressure | L | Trommeldruck in kPa |
| PressureSetting | L | AUTO-Solldruck in kPa |
| PowerGeneration | L | Wärmeleistung |
| Ratio | L | Wärmeleistung / Nennleistung |
| Maximum | L | Nennleistung (3 MW) |
| Stress | L | Warnstufe 0–6 |
| Error | L | 1 ab Alarm |
| Open | L/S | Ladeluke |
| Fuel | L | Brennstoff aller Stäbe, 0–1 (1 = sechs volle Stäbe) |
| BurnTimeRemaining | L | Sekunden, bis der erste Stab leer ist (−1 = Reaktor steht) |
| RequiredPower | L | Strombedarf |
| …Input / …Output | L | Speisewasserrohr / Frischdampfrohr, z. B. PressureOutput |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Kerntemperatur |
| 1 | Wärmeleistung |
| 2 | Spaltleistung |
| 3 | Nachwärme |
| 4 | Steuerstäbe Ist in % |
| 5 | Steuerstäbe Soll in % (S) |
| 6 | Dampf in mol/s |
| 7 | Speisewasser-Vorrat in mol |
| 8 | Speisewasser leer in s (−1) |
| 9 | Trommeldruck in kPa |
| 10 | Druckgrenze in kPa |
| 11 | Warnstufe 0–6 |
| 12 | Sekunden bis zur nächsten Stufe (−1) |
| 13 | Kernschaden in % |
| 14–19 | Abbrand der Stäbe 1–6 in % (−1 leer, 101 abgebrannt) |
| 20 | Temperaturänderung in K/s |
| 21 | Displayseite 0–3 (S) |
| 22 | Ladeluke 1/0 (S) |
| 23 | Hardcore 1/0 |
| 24 | Wärme gesamt in MWh |
| 25 | Betriebsstunden |
| 26 | abgeblasen gesamt in mol |
| 27 | AUTO 1/0 (S) |
| 28 | Notabschaltung 1/0 (S) |
| 29 | Strahlung an der Ladeluke, wenn sie offen ist, in 1 m |
| 30 | Strahlung außen am Reaktor in 1 m |
| 31 | Minuten seit der Kernschmelze (−1) |
clr setzt die Statistik zurück (24–26).
Dampfturbine
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Mode | L/S | 0 AUTO, 1 MANUELL |
| Setting | L/S | Leistungsgrenze in W; Schreiben schaltet auf MANUELL |
| Maximum | L | Nennleistung |
| PowerGeneration, PowerActual | L | gelieferte Leistung |
| Ratio | L | Auslastung |
| Activate | L/S | Schnellschluss: 1 auslösen, 0 zurücksetzen |
| Temperature | L | Kondensatortemperatur |
| Pressure | L | Kondensatordruck in kPa |
| Rpm | L | Drehzahl |
| WorkingGasEfficiency | L | Wirkungsgrad 0–1 |
| Error | L | 1 = Störung |
| …Input / …Output | L | Frischdampf / Kondensat |
| …Input2 / …Output2 | L | Kühlwasser ein / aus |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | gelieferte Leistung |
| 1 | Leistungsgrenze |
| 2 | mögliche Leistung |
| 3 | Netzbedarf |
| 4 | Kabelgrenze (−1 = kein Netz) |
| 5 | Dampf in mol/s |
| 6 | Umleitung in mol/s |
| 7 | Frischdampftemperatur |
| 8 | Kondensatortemperatur |
| 9 | Kondensatordruck in kPa |
| 10 | Wirkungsgrad 0–1 |
| 11 | Kühlwasser ein, Temperatur |
| 12 | Kühlwasser aus, Temperatur |
| 13 | Kühlwasser in mol/s |
| 14 | Abwärme in den Kondensator |
| 15 | Strom gesamt in MWh |
| 16 | Betriebsstunden |
| 17 | Drehzahl |
| 18 | Displayseite 0–3 (S) |
| 19 | Regler 0 AUTO, 1 MANUELL (S) |
| 20 | Schnellschluss 1/0 (S) |
clr setzt die Statistik zurück.
Kühlturm
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| PowerActual | L | abgeführte Wärme |
| Maximum | L | mögliche Abfuhr bei der jetzigen Luft |
| Ratio | L | Abfuhr / Höchstabfuhr |
| Temperature | L | Kaltwasser |
| TemperatureExternal, PressureExternal | L | Außenluft |
| Error | L | 1 = Störung |
| RequiredPower | L | Strombedarf |
| …Input / …Output | L | Warmwasser / Kaltwasser |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Abfuhr |
| 1 | mögliche Abfuhr |
| 2 | Warmwasser |
| 3 | Kaltwasser |
| 4 | Außenluft, Temperatur |
| 5 | Außenluft in kPa |
| 6 | Druckfaktor (Zug) 0–1 |
| 7 | Wasserstrom in mol/s |
| 8 | Verdunstung in mol/s |
| 9 | verdunstet gesamt in mol |
| 10 | Wasser im Kühlkreis in mol |
| 11 | Vorrat reicht noch in s (−1) |
| 12 | Wärme gesamt in MWh |
| 13 | Betriebsstunden |
| 14 | Displayseite 0–2 (S) |
clr setzt die Statistik zurück.
Leitstand
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Mode | L/S | Ansicht 0–3 |
| Setting | L/S | Soll der Turbinen in W, 0 = nach Bedarf |
| Activate | L/S | Schreiben 1 = Notabschaltung aller Reaktoren; Lesen 1 = mindestens ein Reaktor in Notabschaltung |
| Stress | L | höchste Warnstufe der Anlage |
| Error | L | 1 = offener Alarm (Hupe) |
| PowerGeneration | L | Strom aller Turbinen |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 / 1 / 2 / 3 | Anzahl Reaktoren / Turbinen / Kühltürme / Fabriken im Datennetz |
| 4 | höchste Warnstufe 0–6 |
| 5 | Strom aller Turbinen |
| 6 | Wärmeleistung aller Reaktoren |
| 7 | Soll in W (S) |
| 8 | Ansicht 0–3 (S) |
| 9 | Schreiben 1 = QUITT. drücken (S) |
| 10 | Hupe 1/0 |
| 11 / 12 / 13 | Anzahl Strahlungsmonitore / Atommüll-Bunker / Wiederaufbereitungen |
| 14 | höchste Dosisleistung der Monitore |
| 15 | belegte Bunkerplätze gesamt |
| 16 | verstrahlte Zonen |
| 17 | Notabschaltung nicht quittiert 1/0 |
| 18 | Strahlenmelder im Datennetz |
| 19 | Strahlenmelder im Alarm |
Brennstabfabrik
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Activate | L/S | Fertigung an/aus |
| Ratio, Progress | L | Fortschritt 0–1 |
| Quantity | L | gefertigte Stäbe |
| Error | L | fremdes Teil oder kein Strom |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Uranerz im Lager |
| 1 | Stahl im Lager |
| 2 | Fortschritt in % |
| 3 | gefertigte Stäbe |
| 4 | Uranerz je Stab |
| 5 | Stahl je Stab |
| 6 | Sekunden bis zum nächsten Stab (−1) |
| 7 | Displayseite 0–1 (S) |
| 8 | Fertigung an 1/0 (S) |
clr setzt den Zähler der gefertigten Stäbe zurück.
Atommüll-Bunker
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Open | L/S | Tür |
| Lock | L/S | Tür sperren |
| Quantity | L | belegte Plätze |
| Maximum | L | 12 |
| Ratio | L | Belegung 0–1 |
| Error | L | 1 = voll |
| Setting | L | abgeklungene Stäbe im Bunker |
Die Plätze 0–11 lassen sich mit ls lesen, etwa OccupantHash.
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | belegte Plätze |
| 1 | abgebrannte Stäbe |
| 2 | Fässer |
| 3 | abgeklungene Stäbe |
| 4 | Aktivität innen in 1 m, ungeschirmt |
| 5 | Austritt in 1 m |
| 6 | nächster Stab abgeklungen in s (−1) |
| 7 | abgeklungen gesamt |
| 8 | Tür (S) |
| 9 | Sperre (S) |
| 10 | Displayseite 0–2 (S) |
| 11–22 | Platz 1–12: −1 leer, −2 Fass, −3 anderes, 0 abgeklungen, sonst Rest-Abklingzeit in s |
clr setzt den Zähler (Adresse 7) zurück.
Wiederaufbereitung
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Activate | L/S | Betrieb an/aus |
| Ratio, Progress | L | Fortschritt 0–1 |
| Quantity | L | Stäbe im Lager |
| Setting | L | neue Stäbe gesamt |
| Error | L | fremdes Teil, Ausgang belegt oder kein Strom |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Stäbe im Lager |
| 1 | Fortschritt in % |
| 2 | neue Stäbe gesamt |
| 3 | Fässer gesamt |
| 4 | Sekunden bis fertig (−1) |
| 5 | Aktivität des Lagers in 1 m, ungeschirmt |
| 6 | Stäbe je Durchgang |
| 7 | Displayseite 0–1 (S) |
| 8 | Betrieb an 1/0 (S) |
| 9 | noch auszugebende Teile |
clr setzt die Zähler (2 und 3) zurück.
Strahlungsmonitor
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Setting | L/S | Alarmgrenze in mSv/h |
| Quantity | L | Dosisleistung |
| Ratio | L | Dosisleistung / Grenze |
| Maximum | L | Spitzenwert |
| Error | L | 1 = über der Grenze |
| Activate | L/S | stumm |
| Mode | L/S | Displayseite 0–2 |
| Adresse | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Dosisleistung |
| 1 | Alarmgrenze (S) |
| 2 | Spitzenwert |
| 3 | Quellen in der Nähe |
| 4–6 | Dosisleistung der drei stärksten Quellen hier |
| 7–9 | ihr Abstand in m |
| 10–12 | ihre Art: 1 Reaktor, 2 Stab frisch, 3 Stab abgebrannt, 4 Fass, 5 Zone, 6 Bunker, 7 Wiederaufbereitung, 8 Stab abgeklungen, 9 offene Ladeluke |
| 13 | Anteil der Zone |
| 14 | Displayseite (S) |
| 15 | stumm (S) |
clr setzt den Spitzenwert zurück.
Strahlenmelder
| LogicType | Lesen/Schreiben | Bedeutung |
|---|---|---|
| On | L/S | Hauptschalter |
| Setting | L/S | Alarmgrenze in mSv/h |
| Quantity, Ratio | L | Dosisleistung in mSv/h |
| Activate | L | 1 = Alarm |
| Maximum | L | Spitzenwert |
| Error | L | 1 = kein Strom |
Beispiel: Kerntemperatur anzeigen, eigene Notabschaltung
Der Reaktor heißt „Reaktor", eine kleine LED-Anzeige „Kern". Die Anzeige zeigt die Kerntemperatur in °C: grün im Normalbetrieb, gelb ab der Vorwarnung, rot ab dem Alarm. Erreicht der Kern 780 K, löst der Chip die Notabschaltung aus – 20 K vor der automatischen. Im Hardcore-Modus, in dem es keine automatische Notabschaltung gibt, übernimmt er sie.
# AKW: Kerntemperatur anzeigen, eigene Notabschaltung
define REAKTOR -1132390847 # Reaktor (Siedewasser)
define ANZEIGE -815193061 # LED-Anzeige (klein)
define GRENZE 780 # 780 K = 507 C eigene Abschaltung
define CELSIUSOFFSET 273.15 # Kelvin nach Celsius
define VORWARNUNG 2 # Warnstufe Vorwarnung
define ALARM 3 # Warnstufe Alarm
define GRUEN 2 # Color.Green
define GELB 5 # Color.Yellow
define ROT 4 # Color.Red
alias kern r0
alias stufe r1
alias farbe r2
alias pruef r3
alias anzeige r4
start:
yield
lbn kern REAKTOR HASH("Reaktor") Temperature 0
bnan kern start
lbn stufe REAKTOR HASH("Reaktor") Stress 0
sge pruef stufe VORWARNUNG
select farbe pruef GELB GRUEN
sge pruef stufe ALARM
select farbe pruef ROT farbe
blt kern GRENZE zeigen
sbn REAKTOR HASH("Reaktor") Activate 1
zeigen:
sub anzeige kern CELSIUSOFFSET
sbn ANZEIGE HASH("Kern") Setting anzeige
sbn ANZEIGE HASH("Kern") Color farbe
j start
- Verstellbar:
GRENZE(in Kelvin, unter der Schadensgrenze von 1100 K lassen). - Reaktor nicht gefunden (anders benannt oder abgebaut):
lbnliefert keinen Wert, der Chip wartet in der Schleife und schreibt nichts. - Zurücksetzen musst du die Notabschaltung selbst, wenn der Kern unter 650 K ist, siehe Notabschaltung zurücksetzen.
Konsolenbefehle
Konsole mit F3. Befehle, die etwas verändern, laufen nur auf dem Host bzw. Server oder im Einzelspieler. „Nächster" heißt: das Gerät, das dir am nächsten steht.
| Befehl | Wirkung | nur Host |
|---|---|---|
akw status | alle Anlagenteile mit Zustand und Warnungen, Druckgrenze, Strahlung, Zonen | – |
akw scram | Notabschaltung aller Reaktoren | ja |
akw reset | nächsten Reaktor zurücksetzen: Kernschmelze, Kernschaden, Notabschaltung, dazu den Schnellschluss seiner Turbine | ja |
akw reset kalt | wie oben und den Kern auf 20 °C kühlen | ja |
akw testanlage | nächste Anlage betriebsbereit machen: 6 Brennstäbe, Wasser in Speisewasser- und Kühlwasserrohr, Fabrik-Lager für 6 Stäbe, alles eingeschaltet | ja |
akw temp 700 | Kerntemperatur des nächsten Reaktors in Kelvin setzen, etwa um Warnstufen zu prüfen | ja |
akw abbrand 95 | Abbrand aller Stäbe im nächsten Reaktor in % setzen | ja |
akw strahlung | Quellen und Dosis in deiner Nähe, Schutz, Einatmen, Staub | – |
akw dosis | deine Dosis, Dosisleistung und Strahlenschaden | – |
akw dosis 0 | deine Dosis auf 0 setzen | ja |
akw zone | verstrahlte Zonen mit Abstand, Stärke, Radius und Alter | – |
akw zone entfernen | nächste Zone entfernen | ja |
akw zone test | schwache Testzone an dir: 50 mSv/h, Radius 5 m | ja |
akw abklingen 4 | alle abgebrannten Stäbe auf diese Abklingzeit in Stunden setzen, etwa um den Bunker zu testen | ja |
akw recycler | Lager der nächsten Wiederaufbereitung mit 3 abgebrannten Stäben füllen | ja |
akw tontest alarm | Warnton am nächsten passenden Gerät, nur auf deinem Rechner. Arten: vorwarnung, alarm, scram, schmelze, stoerung | – |
akw schutz | deine Ausrüstung, Schutzstufe und Einatmen | – |
Konfiguration
Datei: BepInEx\config\dominik1199.atomkraftwerk.cfg, oder über die Mod-Einstellungen in LaunchPad. Die Schlüssel stehen in elf Abschnitten. Der Mod übernimmt Änderungen sofort. Im Mehrspieler gelten die Werte des Servers.
1 Reaktor
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| BrennstabLeistungMW | 0.5 | Wärmeleistung eines Stabs bei ganz ausgefahrenen Steuerstäben |
| BrennstabStunden | 4 | so viele Echtzeit-Stunden hält ein Stab bei Volllast |
| FrischdampfC | 280 | Temperatur des Frischdampfs in °C |
| DampfHoechstKPa | 8000 | Sicherheitsventil; wirksam höchstens 92 % des Dampfdrucks bei FrischdampfC (bei 280 °C etwa 1670 kPa) |
| DruckSollProzent | 75 | AUTO hält die Trommel auf so viel % der Druckgrenze |
| PumpeMolJeTakt | 200 | höchstens so viel Speisewasser verdampft der Reaktor je Takt |
| KernWaermekapazitaetMJjeK | 2.1 | Wärmekapazität des Kerns; größer = mehr Zeit bis zur Notabschaltung |
| WaermeuebergangKWjeK | 86 | Wärmeübergang Kern → Wasser je Kelvin über der Dampftemperatur |
| KernVerlustWjeK | 10 | Wärmeverlust des Kerns an die Luft je Kelvin |
| EigenbedarfKW | 20 | Strombedarf bei voller Speisepumpe, die Steuerung allein 10 % |
| StabGeschwindigkeitProzentJeS | 5 | so schnell fahren die Steuerstäbe |
| LeistungZeitkonstanteS | 10 | Trägheit: Sekunden für 63 % einer Leistungsänderung |
| Hardcore | aus | keine automatische Notabschaltung |
2 Warnstufen
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| VorwarnungK | 650 | Kerntemperatur der Vorwarnung |
| AlarmK | 750 | Kerntemperatur des Alarms |
| NotabschaltungK | 800 | Kerntemperatur der automatischen Notabschaltung |
| KernschadenK | 1100 | ab hier nimmt der Kern Schaden |
| SchmelzSekunden | 30 | so lange über der Schadenstemperatur bis zur Kernschmelze |
| KernschmelzeAktiv | an | aus = der Kern nimmt keinen Schaden |
3 Turbine
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| TurbineMaxMW | 1 | höchste elektrische Leistung |
| WirkungsgradProzent | 35 | Anteil der Dampfenergie, der Strom wird |
| KondensatC | 40 | Kondensattemperatur im Normalbetrieb |
| KuehlwasserMolJeTakt | 4000 | höchster Kühlwasserstrom der Kondensatorpumpe |
| KondensatorWarnC | 60 | Warnung ab dieser Kondensatortemperatur |
| SchnellschlussC | 90 | Schnellschluss ab dieser Kondensatortemperatur |
| UmleitungAbProzent | 85 | Umleitstation ab so viel % der Druckgrenze |
| UmleitungMaxProzent | 100 | höchstens so viel % des Nenn-Dampfstroms über die Umleitstation, 0 = keine |
| KabelReserveProzent | 95 | so viel % des schwächsten Kabels bietet die Turbine höchstens an |
4 Kuehlturm
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| KuehlturmMaxMW | 2.5 | höchste Wärmeabfuhr |
| KuehlleistungKWjeK | 120 | Wärmeabfuhr je Kelvin, die das Wasser wärmer ist als die Luft |
| VerdunstungProzent | 0.2 | so viel % der Wärme verdampfen Wasser; 0 = geschlossener Kreislauf |
| MindestdruckKPa | 10 | darunter kühlt der Turm nicht |
| VollerDruckKPa | 80 | ab hier volle Kühlleistung |
| PumpeMolJeTakt | 5000 | höchster Wasserstrom durch den Turm |
| StromKW | 5 | Strombedarf von Pumpen und Steuerung |
| WaermeInLuftProzent | 100 | so viel % der Wärme heizen die Luft über dem Turm |
5 Brennstabfabrik
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| UranerzJeStab | 20 | Uranerz je Brennstab |
| StahlJeStab | 5 | Stahlbarren je Brennstab |
| SekundenJeStab | 60 | Fertigungszeit je Stab |
| StromKW | 5 | Strombedarf beim Fertigen |
6 Leitstand
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| StromW | 300 | Strombedarf des Leitstands |
| AlarmTonAn | an | Hauptschalter aller Warntöne |
7 Strahlung
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| StrahlungAktiv | an | aus = Geräte messen, aber niemand nimmt Schaden |
| SchadenFaktor | 1 | 1 = tödlich nach etwa 5 Sv über der Schwelle, 2 = doppelt so schnell, 0 = nur Dosis zählen |
| SchutzAnzugProzent | 50 | Schutz eines normalen Raumanzugs mit geschlossenem Helm |
| DosisSchwelleMSv | 250 | bis zu dieser Dosis kein Schaden |
| ErholungMSvJeStunde | 20 | so viel Dosis baut der Körper je Stunde ab, 0 = nie |
| WandDaempfungProzent | 50 | so viel % hält jede Wand ab, 0 = aus |
| StabMSvJeStunde | 2000 | Dosisleistung eines frisch abgebrannten Stabs in 1 m |
| AbklingStunden | 4 | Abklingzeit abgebrannter Stäbe in Echtzeit-Stunden |
| FassMSvJeStunde | 40 | Dosisleistung eines frischen Fasses in 1 m |
| FassHalbwertszeitStunden | 48 | Halbwertszeit des Atommülls |
8 Kernschmelze
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| ExplosionAktiv | an | Kernschmelze mit Explosion |
| ExplosionStaerke | 60 | Schaden am Zentrum; Radius = Stärke / 5 m, 3 bis 25 m |
| ZoneRadiusM | 10 | Radius der verstrahlten Zone |
| ZoneMSvJeStunde | 100000 | Dosisleistung in der Mitte der Zone (100000 = 100 Sv/h) |
| ZoneAbklingStunden | 3 | Zeitkonstante der Zone: danach 37 %, nach dem Dreifachen 5 % |
| RauchMinuten | 30 | so lange steigen Rauch und Dampf aus dem Wrack |
9 Entsorgung
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| BunkerAbschirmungProzent | 99.99 | Abschirmung des Bunkers bei geschlossener Tür |
| BunkerTuerOffenProzent | 25 | so viel % treten bei offener Tür aus |
| BunkerStromW | 50 | Strombedarf des Bunkers |
| RecyclerStaebe | 3 | abgebrannte Stäbe je Durchgang |
| RecyclerNeueStaebe | 1 | neue Stäbe je Durchgang |
| RecyclerFaesser | 1 | Fässer je Durchgang |
| RecyclerSekunden | 120 | Dauer eines Durchgangs |
| RecyclerStromKW | 20 | Strombedarf der Wiederaufbereitung |
| MonitorGrenzeMSv | 0.5 | Alarmgrenze neu gebauter Strahlungsmonitore |
| MonitorStromW | 20 | Strombedarf des Strahlungsmonitors |
10 Toene
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| TonVorwarnung | LogicError | Ton der Vorwarnung |
| TonAlarm | Alarm2 | Hupe im Leitstand |
| TonNotabschaltung | Alarm7 | Ton der Notabschaltung |
| TonKernschmelze | Alarm10 | Sirene bei Kernschaden |
| TonStoerung | Error | Störungston von Turbine und Kühlturm |
| TonLautstaerkeProzent | 100 | Lautstärke aller Warntöne |
Als Ton gehen Lautsprecher-Töne wie Alarm2 bis Alarm12, Danger, Warning oder Spielklänge wie LogicError und Error. Leer = aus.
11 Strahlenschutz
| Schlüssel | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| SchutzStrahlenanzugOhneHelmProzent | 75 | Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Spielhelm |
| SchutzStrahlenanzugProzent | 95 | Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Strahlenschutzhelm |
| EinatmenFaktor | 1 | zusätzliche innere Dosis beim Einatmen von Staub, 1 = so viel wie von außen, 0 = aus |
| GeigerAlarmMSvJeStunde | 100 | ab hier piept der Geigerzähler laut, 0 = nie |
| MelderGrenzeMSv | 0.5 | Alarmgrenze neu gebauter Strahlenmelder |
| MelderStromW | 5 | Strombedarf eines Strahlenmelders |
Mehrspieler
Neue Geräte und Items: Server und alle Mitspieler brauchen den Mod. Gerechnet wird auf dem Server – Reaktor, Turbine, Kühlturm, Strahlung, Dosis, Schaden und Zonen. Die Mitspieler bekommen die Anzeigewerte, die Strahlungswerte alle 2 s. Es gelten die Einstellungen des Servers. Zonen und Dosen werden im Spielstand gespeichert. Siehe Mehrspieler.
Bekannte Grenzen
- Die Druckgrenze liegt bei 280 °C bei 1666 kPa, auch wenn
DampfHoechstKPahöher steht. Mehr Druck würde den Dampf im Rohr kondensieren lassen. - Reaktor und Turbine müssen am selben Dampfrohrnetz hängen. Durch das Rohr allein passt bei Volllast nicht genug Dampf, die Turbine holt ihn aus der Trommel des Reaktors.
- Im ungedämmten Frischdampfrohr kondensiert Dampf. Die Turbine leitet das Wasser ab und meldet „Wasser im Dampfrohr (Rohr dämmen)".
- Der Kühlturm braucht Außenluft ab 10 kPa, die kälter ist als das Wasser. Auf Vulcan und Venus kühlt er nicht, und in einem Raum heizt er den Raum auf.
- Die Displays des Leitstands zeigen nur den ersten Reaktor, die erste Turbine und den ersten Kühlturm. Die Tasten wirken auf alle.
- Ein einziges Spielkabel oder eine Sicherung im 1-MW-Netz begrenzt die Turbine.
- Je Sekunde werden höchstens 300 Sichtlinien mit Wänden gerechnet. Bei sehr vielen Spielern, Geräten und Quellen rechnet der Rest ohne Wände, die Strahlung fällt dann eher zu hoch aus.
- Ein geschmolzener Reaktor bleibt dauerhaft aus.
akw resetstellt ihn wieder her.
Fehlerbehebung
| Displaytext / Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Kein Speisewasserrohr | kein Flüssigkeitsrohr am Speisewasser-Anschluss | Flüssigkeitsrohr hinten am Reaktor anschließen, mit dem Kondensat der Turbine verbinden |
| Kein Frischdampfrohr | kein Gasrohr am Frischdampf-Anschluss | Gasrohr hinten am Reaktor anschließen |
| Speisewasser knapp / Kein Speisewasser! | zu wenig Wasser im Speisekreis, oft nach Abblasen | Wasser nachfüllen; Kondensatrohr der Turbine prüfen |
| Kein Strom - Pumpe steht! | Reaktor ohne Strom | Strom anschließen; zum Anfahren muss schon Strom im Netz sein |
| Sicherheitsventil bläst ab | Dampf wird nicht abgenommen: Turbine aus, Schnellschluss, Ventil zu | Turbine prüfen, Reaktor auf AUTO stellen |
| Dampfdruck hoch | Trommel über 92 % der Druckgrenze | Last erhöhen oder Steuerstäbe einfahren, besser AUTO |
| Stab x über 90 % abgebrannt | Stab bald leer | Stabwechsel vorbereiten |
| Keine Brennstäbe | Schächte leer | Stäbe über die Ladeluke einsetzen |
| Notabschaltung aktiv (QUITT. zum Zurücksetzen) | Notabschaltung ausgelöst | unter 650 K abkühlen lassen, dann QUITT. im Leitstand oder Hauptschalter aus und ein |
| AUTO lässt sich nicht einschalten | Notabschaltung aktiv, Luke offen oder Hauptschalter AUS | erst zurücksetzen bzw. Luke schließen |
| Ladeluke öffnet nicht | Steuerstäbe nicht ganz eingefahren oder Spaltleistung über 2 % | Reaktor abschalten und warten; nach einer Kernschmelze klemmt die Luke |
| Turbine: SCHNELLSCHLUSS | Grund im Display: Kondensator zu heiß (über 90 °C), kein Kühlwasser oder von Hand | Kühlkreis und Kühlturm prüfen, dann RÜCKSETZEN oder QUITT.; zu früh gedrückt, startet die Turbine von selbst, sobald es geht |
| Fabrik wirft Stahl wieder aus | Stahlbleche statt Stahlbarren, oder Version vor 1.0.2 | Barren (Stahl) einfüllen, Mod aktualisieren |
| Kondensator warm | Kühlwasser zu warm oder zu wenig | Kühlturm prüfen, Kühlwasser nachfüllen |
| Kein Kühlwasser am Kondensator | Kühlwasser-Eingang leer oder kein Rohr | Kühlkreis anschließen und füllen |
| Kondensatrohr voll | im Kondensatrohr ist kein Platz mehr | weniger Wasser im Speisekreis oder mehr Rohr |
| Turbine liefert nur 4,75 kW, 95 kW oder 475 kW | Spielkabel oder Sicherung im Netz | durchgehend Extrem-Kabel oder Stromkabel+ verlegen, Verbraucher mit Transformator abtrennen |
| Umleitstation offen | das Netz nimmt weniger ab, als der Reaktor liefert | normal bei Lastabwurf; AUTO fährt den Reaktor herunter |
| Wasser im Dampfrohr (Rohr dämmen) | Dampf kondensiert im Rohr | gedämmtes Gasrohr verlegen |
| Kühlturm: zu wenig Luft | Außendruck unter 10 kPa | Turm dorthin stellen, wo Atmosphäre ist |
| Kühlturm im Raum - heizt ihn auf! | Turm steht in einem Raum | Turm ins Freie stellen |
| Außenluft zu warm | Luft wärmer als das Kühlwasser | auf heißen Planeten kühlt der Turm nicht |
| Kühlwasser verdunstet, leer in … | Verdunstung im Turm | Zusatzwasser ins Warmwasserrohr geben |
| Kühlturm AUS bei laufender Turbine | Hauptschalter des Turms aus | Turm einschalten |
| Leitstand: Kein Reaktor im Datennetz | Datenkabel fehlt | Leitstand und Anlagenteile in ein Datennetz legen |
| Leitstand: Vakuum – Töne stumm | kein Luftdruck am Leitstand | normal; im Vakuum ist nichts zu hören |
| Fabrik: WARTET AUF MATERIAL | weniger als 20 Uranerz oder 5 Stahl im Lager | Erz und Stahl nachfüllen |
| Fabrik oder Wiederaufbereitung: AUSGANG BELEGT | Ausgabefach oder Rutsche belegt | Ausgabe leeren |
| Wiederaufbereitung: WARTET AUF STÄBE | weniger als 3 Stäbe im Lager | Stäbe nachlegen |
| Bunker: VOLL | alle 12 Plätze belegt | abgeklungene Stäbe recyceln oder einen zweiten Bunker bauen |
| Recycler wirft Stäbe oder Fässer aus | abgebrannte Stäbe und Fässer nimmt er nicht | in den Bunker oder die Wiederaufbereitung |
| Spielstand lädt nicht | Mod fehlt im Pack | siehe Mod-Packs |