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Mod-Anleitungen

Atomkraftwerk – Anleitung

Siedewasserreaktor, Dampfturbine 1 MW, Kühlturm und Leitstand für rund 1 MW Strom, Großreaktor und Turbine 1,5 MW, Strahlenschutztor, dazu Strahlung, Kernschmelze und Entsorgung. Aufbau, Kreislauf, Bedienung, Warnstufen, Strahlenschutz, IC10, Konsole und alle Einstellungen.

Zuletzt geändert: 14.10.2026

v1.1.0 Atomkraftwerk

Das Atomkraftwerk ist ein Kernkraftwerk mit geschlossenem Wasserkreislauf. Der Reaktor macht aus Speisewasser Frischdampf, die Dampfturbine macht daraus rund 1 MW Strom, und der Kühlturm gibt die Abwärme an die Außenluft ab. Am Leitstand siehst und steuerst du die ganze Anlage. Dazu kommen eine Brennstabfabrik, ein Atommüll-Bunker, eine Wiederaufbereitung, drei Messgeräte und Strahlenschutz-Ausrüstung.

Das Kraftwerk ist kein harmloser Generator. Abgebrannte Brennstäbe strahlen stark, die Dosis sammelt sich, und wenn die Kühlung ausfällt, kann der Kern schmelzen. Mehrere Warnstufen mit eigenen Tönen geben dir vorher Zeit zum Handeln.

Alle Bauwerke haben eigene 3D-Modelle mit Displays, LEDs, Tasten und Zeigerinstrumenten. Beschriftungen, Displays und Gerätenamen erscheinen auf Deutsch oder Englisch – je nach Spielsprache. Alle Bauwerke und Strahlungsquellen sind unbrennbar, auch auf der Venus.

Seit 1.1.0 gibt es eine Großanlage aus Großreaktor (9 Stäbe) und Dampfturbine 1,5 MW, ein Strahlenschutztor mit Schleuse und Notabschottung, abgeschirmte Behälter für den Brennstab-Transport und strahlendes Uranerz, siehe Neu in 1.1.0.

Leistungen stehen wie überall im Spiel als W da, gemeint ist Energie je Takt (0,5 s).

Überblick

TeilAufgabeEckdatenBauform
Reaktor (Siedewasser)macht Frischdampf6 Brennstäbe, bis 3 MW Wärme, Dampf mit 280 °C, Eigenbedarf bis 20 kW1,5 × 1,5 m, 3 m hoch, passt auf einen Rahmen
Dampfturbine 1 MWDampf rein, Strom und Kondensat raus35 % der Dampfenergie werden Strom3,5 × 1,5 m, 2 m hoch
Kühlturmkühlt das Kühlwasser der Turbinebis 2,5 MW Abwärme, 5 kW Strom3,5 × 3,5 m, 8 m hoch, steht auf 2 × 2 Rahmen
Leitstandzeigt und steuert die Anlagedrei Displays und Alarmliste, 300 W1,5 × 1 m
Brennstabfabrikfertigt Brennstäbe20 Uranerz + 5 Stahl je Stab, 60 s, 5 kW1,5 × 1 m
Atommüll-Bunkerlagert abgebrannte Stäbe und Fässer12 Plätze, 99,99 % Abschirmung, 50 W1,5 × 1 m, 1,72 m hoch
Wiederaufbereitungmacht aus 3 abgebrannten Stäben einen neuen120 s, 20 kW, dazu ein Atommüll-Fass1,5 × 1 m, 1,55 m hoch
Strahlungsmonitormisst, zeigt die stärksten Quellen, warntAlarmgrenze 0,5 mSv/h, 20 Wan der Wand, 3 Zellen breit
Strahlenmelderkleiner Melder ohne DisplayLED, Piepton, 5 Wan Wand oder Decke, 1 Zelle
GeigerzählerHandgerätklickt nach der Dosisleistungin der Hand oder im Werkzeuggürtel
Strahlenschutzanzug und -helmschützen vor Strahlungzusammen 95 %Anzug- und Helmplatz
Großreaktor (9 Stäbe)macht Frischdampf, seit 1.1.09 Brennstäbe, bis 4,5 MW Wärme, Eigenbedarf bis 30 kW5 × 5 Zellen, 3,7 m hoch
Dampfturbine 1,5 MWwie die 1-MW-Turbine, seit 1.1.01,5 MW Strom, 2,8 MW Abwärme – zwei Kühltürme9 × 3 Zellen, 2 m hoch
Strahlenschutztorluftdichtes Schiebetor mit Schleuse, seit 1.1.099,9 % Abschirmung, Notabschottung, NOT-AUF, 150 W2-m-Wandfläche
Transportbehälterträgt 9 Brennstäbe abgeschirmt, seit 1.1.099,99 % Abschirmung, ziehen oder auf den RoverBodengerät
Brennstab-Köcherträgt 3 Brennstäbe, seit 1.1.099,9 % Abschirmung, passt durch RutschenGegenstand

Dazu kommen die Items Brennstab (Uran), Brennstab (abgebrannt), Brennstab (abgeklungen) und Atommüll-Fass.

Voraussetzungen

  • Stationeers 0.2.6428, BepInEx 5.4.23.5, StationeersLaunchPad 1.0, siehe Installation
  • Mod im aktiven Mod-Pack
  • Im Mehrspieler: Server und alle Mitspieler
  • Für den Kühlturm Außenluft ab 10 kPa, volle Leistung ab 80 kPa. Die Luft muss kälter sein als das Kühlwasser.
  • Für die volle Leistung ein Stromnetz aus Extrem-Kabel oder Stromkabel+. Spielkabel begrenzen die Turbine, siehe Kabelschutz.

Bau und Rezepte

BauteilMaschineZeitKosten
Kit (Reaktor)Autolathe, Stufe 2300 s120 Stahl, 20 Inconel, 15 Hastelloy, 10 Gold, 20 Silizium, 10 Elektrum
Kit (Dampfturbine 1 MW)Autolathe, Stufe 2240 s80 Stahl, 60 Kupfer, 20 Invar, 15 Elektrum, 10 Astroloy
Kit (Brennstabfabrik)Autolathe, Stufe 2180 s50 Stahl, 10 Invar, 10 Konstantan, 10 Elektrum, 5 Hastelloy
Kit (Atommüll-Bunker)Autolathe, Stufe 2240 s100 Stahl, 120 Blei, 40 Eisen, 30 Silizium, 5 Gold
Kit (Wiederaufbereitung)Autolathe, Stufe 2300 s80 Stahl, 40 Blei, 15 Stellit, 10 Hastelloy, 10 Elektrum, 10 Gold
Kit (Kühlturm)Hydraulische Rohrbiegemaschine, Stufe 2240 s100 Stahl, 80 Eisen, 60 Silizium, 10 Konstantan
Kit (Leitstand)Elektronikdrucker, Stufe 2120 s20 Stahl, 15 Gold, 20 Silizium, 15 Kupfer, 10 Elektrum, 10 Lot
Kit (Strahlungsmonitor)Elektronikdrucker, Stufe 160 s5 Stahl, 10 Kupfer, 5 Gold, 5 Silizium, 2 Blei, 5 Lot
Kit (Strahlenmelder)Elektronikdrucker, Stufe 115 s2 Kupfer, 1 Gold, 2 Silizium, 1 Eisen, 1 Blei
GeigerzählerElektronikdrucker, Stufe 130 s4 Kupfer, 2 Gold, 2 Silizium, 2 Eisen, 2 Lot
StrahlenschutzanzugAutolathe oder Werkzeugfertiger30 s5 Eisen, 5 Kupfer, 20 Blei
StrahlenschutzhelmAutolathe oder Werkzeugfertiger20 s2 Gold, 2 Kupfer, 8 Blei, 2 Silizium
Kit (Großreaktor)Autolathe, Stufe 2420 s180 Stahl, 30 Inconel, 25 Hastelloy, 15 Gold, 30 Silizium, 15 Elektrum
Kit (Dampfturbine 1,5 MW)Autolathe, Stufe 2330 s120 Stahl, 90 Kupfer, 30 Invar, 20 Elektrum, 15 Astroloy
Kit (Strahlenschutztor)Autolathe, Stufe 2120 s60 Stahl, 80 Blei, 20 Eisen, 5 Kupfer, 2 Gold, 2 Silizium
Kit (Transportbehälter)Autolathe, Stufe 290 s40 Stahl, 100 Blei, 10 Eisen
Brennstab-KöcherAutolathe, Stufe 130 s5 Stahl, 20 Blei

Die Kosten stehen in GameData/akw.xml im Mod-Ordner.

Für einige Teile gibt es kein Druckerrezept:

  • Brennstab (Uran): nur aus der Brennstabfabrik oder der Wiederaufbereitung.
  • Atommüll-Fass: nur aus der Wiederaufbereitung.
  • Brennstab (abgeklungen): entsteht im Atommüll-Bunker aus abgebrannten Stäben. Der Recycler des Spiels macht daraus 3 Stahl.

Der Kreislauf

Die Anlage hat zwei getrennte Wasserkreise.

  1. Speisekreis: Reaktor → Frischdampf (280 °C, Gasrohr) → Turbine → Kondensat (40 °C, Flüssigkeitsrohr) → zurück in den Reaktor. Der Kreis ist geschlossen: Jedes mol Dampf kommt als Kondensat zurück. Wasser geht nur verloren, wenn das Sicherheitsventil abbläst.
  2. Kühlkreis: Turbine (Kühlwasser aus, warm) → Kühlturm (Warmwasser ein) → Kühlturm (Kaltwasser aus) → Turbine (Kühlwasser ein). Im Turm verdunstet ein kleiner Teil, bei Volllast etwa 60 L Wasser je Stunde.

Von der Wärme des Reaktors wird gut ein Drittel Strom. Der Rest geht über den Kondensator der Turbine ins Kühlwasser und vom Kühlturm in die Außenluft. Im Simulator ergab eine halbe Stunde Volllast 10,286 GJ Wärme = 3,600 GJ Strom + 6,686 GJ über den Turm.

Volllast in Zahlen

GrößeWert bei 1 MW Strom
Wärmeleistung des Reaktors2,86 MW (Simulator, eingeschwungen)
Kerntemperatur586 K
Steuerstäbe4 % eingefahren
Frischdampf113 mol je Takt, 280 °C
Trommeldruck im AUTO1250 kPa
Kondensat40 °C
Kühlwasser durch den Kondensatorrund 2600 mol je Takt, 10 K wärmer
Abwärme in den Kühlturm1,86 MW
Verdunstung im Turm0,46 mol je Takt, etwa 60 L je Stunde

Warum nur 1666 kPa?

Der Dampf hat 280 °C. Bei dieser Temperatur liegt der Dampfdruck von Wasser im Spiel bei 1811 kPa. Mehr Druck im Rohr, und der Dampf kondensiert. Deshalb liegt die Druckgrenze bei 92 % davon, also bei 1666 kPa. Darüber öffnet das Sicherheitsventil. Die AUTO-Regelung hält die Trommel auf 75 % der Grenze, das sind 1250 kPa.

Dampf aus der Trommel

Ein Gasrohr-Stück fasst im Spiel nur 10 L. Bei Volllast braucht die Turbine 113 mol Dampf je Takt, das wären bei 1666 kPa gut 300 L Rohr. Deshalb holt die Turbine fehlenden Dampf direkt aus der Dampftrommel des Reaktors (4000 L), wenn beide am selben Dampfrohrnetz hängen. Ein kurzes Rohr reicht also. Ein geschlossenes Ventil dazwischen trennt Reaktor und Turbine. Masse und Energie bleiben dabei erhalten.

Aufbau

Anschlüsse

Alle Anschlüsse liegen auf Bodenhöhe. Die Ringe sind farbig: Dampf weiß, Speisewasser und Kondensat blau, Kühlwasser kalt türkis, Kühlwasser warm orange, Strom rot, Daten grün.

GerätSeiteAnschlüsse
ReaktorhintenFrischdampf (nur Gasrohr), Strom, Speisewasser (nur Flüssigkeitsrohr)
ReaktorvornDaten
Turbinelinks (+X)Frischdampf (nur Gasrohr)
TurbinehintenKondensat, Kühlwasser ein, Kühlwasser aus (alle nur Flüssigkeitsrohr)
Turbinerechts (−X)Strom-Ausgang
TurbinevornDaten
KühlturmhintenWarmwasser ein, Strom, Kaltwasser aus (Wasser nur Flüssigkeitsrohr)
KühlturmvornDaten
Leitstand, BunkerhintenStrom, Daten
Brennstabfabrik, WiederaufbereitunghintenStrom, Daten; dazu Rutsche ein links (+X, 0,5 m hoch) und Rutsche aus rechts (−X)
Strahlungsmonitor, StrahlenmelderobenStrom und Daten in einem Kabel

Ein falsches Rohr lässt sich an diesen Anschlüssen nicht bauen, wie bei der Dampfkraft. Der Hinweis nennt dann „nur Gasrohre" bzw. „nur Flüssigkeitsrohre".

Schritt für Schritt

  1. Kühlturm im Freien aufstellen. Er steht auf 2 × 2 Rahmen und braucht Außenluft.
  2. Turbine und Reaktor aufstellen. Der Reaktor passt auf einen Rahmen.
  3. Frischdampf: Gasrohr vom Reaktor (hinten) zur Turbine (+X). Ein gedämmtes Rohr ist empfohlen, im ungedämmten Rohr kondensiert der Dampf schnell.
  4. Speisewasser: Flüssigkeitsrohr vom Kondensat-Anschluss der Turbine zum Speisewasser-Anschluss des Reaktors. Mit Wasser füllen.
  5. Kühlkreis: Kühlwasser aus (Turbine) → Warmwasser ein (Turm), Kaltwasser aus (Turm) → Kühlwasser ein (Turbine). Mit Wasser füllen.
  6. Strom: Der Strom-Ausgang der Turbine kommt an ein Netz aus Extrem-Kabel. Reaktor, Kühlturm und Leitstand brauchen ebenfalls Strom.
  7. Daten: Leitstand und alle Anlagenteile in ein Datennetz legen. Der Leitstand findet alles darüber.
  8. Brennstäbe: Ladeluke öffnen, sechs Brennstäbe in die Schächte setzen, Luke schließen.
  9. Hauptschalter von Reaktor, Turbine, Kühlturm und Leitstand auf EIN, dann AUTO am Reaktor oder am Leitstand drücken.

Im Simulator brauchte eine kalte Anlage im AUTO bis 1 MW gut 6,5 Minuten: Der Kern fährt mit 30 % Leistung an, bis er Dampftemperatur hat (316 s), dann geht es schnell (0,5 MW nach 338 s, 1 MW nach 392 s).

Tipp

Der Reaktor braucht Strom für die Speisepumpe, bevor die Turbine etwas liefert. Zum Anfahren muss im Netz also schon Strom da sein, etwa aus einer Batterie oder einem anderen Generator.

Tipp

Zum Ausprobieren füllt akw testanlage die nächste gebaute Anlage: sechs Brennstäbe in den Reaktor, Wasser in Speisewasser- und Kühlwasserrohr, Material in die Fabrik. Danach nur noch AUTO drücken.

Wie viel Wasser?

Im Speisekreis sollte deutlich mehr Wasser stehen, als der Reaktor in einem Takt verdampft (bei Volllast 113 mol). Der Simulator rechnet mit einem Speisewasserrohr von 200 L, zu 75 % gefüllt (8333 mol), und einem Kühlkreis aus 2 × 300 L, zu 70 % gefüllt. Ein Flüssigkeitsrohr-Stück fasst 20 L, flüssiges Wasser braucht 0,018 L je mol. akw testanlage füllt das Speisewasserrohr zu 70 % und den Kühlwasser-Eingang zu 80 %.

Den Kühlkreis musst du nachfüllen, er verliert bei Volllast etwa 60 L je Stunde. Zusatzwasser kommt in das Warmwasserrohr zwischen Turbine und Turm. Display und IC10 des Kühlturms zeigen, wie lange der Vorrat noch reicht.

Reaktor

So arbeitet er

  • Steuerstäbe: Die Stellung gibt an, wie weit die Steuerstäbe eingefahren sind. 100 % = aus, 0 % = volle Leistung. Sie fahren mit höchstens 5 % je Sekunde.
  • Leistung: Jeder Brennstab liefert bei ganz ausgefahrenen Steuerstäben 0,5 MW Wärme, sechs Stäbe also 3 MW. Die Leistung folgt den Stäben mit etwa 10 s Trägheit.
  • Nachzerfallswärme: Nach dem Abschalten bleiben 7 % der Leistung, nach 10 Minuten gut 1 %. Die Kühlung muss weiterlaufen. Im Simulator: 6,5 % nach 5 s, 3,6 % nach 1 min, 1,1 % nach 10 min, 0,2 % nach 1 h.
  • Kühlung: Die Speisepumpe verdampft bis 200 mol Speisewasser je Takt, Volllast braucht etwa 113. Bei Volllast ist der Kern rund 35 K heißer als der Dampf.
  • Eigenbedarf: bis 20 kW bei voller Pumpe, die Steuerung allein braucht 10 % davon. Ohne Strom keine Pumpe, ohne Pumpe keine Kühlung. Steht der Hauptschalter auf AUS, läuft die Pumpe zur Nachkühlung weiter, solange der Kern über 50 °C ist oder Nachwärme anfällt.
  • Abbrand: Ein Brennstab speichert 14,4 GJ, das sind 4 Stunden bei 0,5 MW. Ist er leer, wird er im Schacht zum Brennstab (abgebrannt).
  • Ein wenig Wärme gibt der Kern an die Luft am Reaktor ab.

Dampftrommel und Sicherheitsventil

Der Reaktor hat eine eingebaute Dampftrommel mit 4000 L. Von dort strömt der Dampf ins Frischdampfrohr. Kann er nicht weg, steigt der Druck. Über der Druckgrenze (1666 kPa) bläst das Sicherheitsventil oben an die Luft ab. Der Reaktor platzt nie, verliert dabei aber Wasser aus dem Speisekreis. In die Luftzelle über dem Reaktor gehen höchstens 10 mol je Takt, der Rest gilt als abgeführt.

AUTO und MANUELL

  • AUTO hält den Trommeldruck auf dem Solldruck (1250 kPa) und folgt damit der Turbine. Nimmt die Turbine mehr Dampf ab, fährt der Reaktor hoch, nimmt sie weniger, fährt er herunter.
  • Beim Anfahren aus kaltem Zustand begrenzt AUTO die Leistung auf 30 %, bis der Kern Dampftemperatur hat.
  • Über der Vorwarnung fährt AUTO höchstens 80 % der jetzigen Leistung. Ohne Speisewasser fährt es nicht hoch.
  • MANUELL: Du stellst die Steuerstäbe selbst, mit EINFAHREN und AUSFAHREN in Schritten von 5 %. Beide Tasten schalten AUTO ab.
  • AUTO lässt sich nicht einschalten, solange eine Notabschaltung aktiv oder die Ladeluke offen ist.

Bedienung

BedienelementWirkung
HauptschalterEIN/AUS. AUS löst eine Notabschaltung aus (ohne Notabschaltungs-Ton), die Nachkühlung läuft weiter. EIN setzt die Notabschaltung zurück, wenn der Kern unter 650 K ist.
EINFAHREN / AUSFAHRENSteuerstab-Soll 5 % weiter ein bzw. aus, schaltet auf MANUELL. AUSFAHREN geht nicht bei Notabschaltung, offener Luke oder Hauptschalter AUS.
AUTOAUTO-Regelung ein oder aus. LEDs AUTO (grün) und MAN (gelb).
NOT-AUSgroßer roter Pilzknopf: Notabschaltung, alle Steuerstäbe sofort ein
LADELUKEöffnet und schließt die Ladeluke
SEITE < / >blättert durch die vier Displayseiten

Dazu hat der Reaktor drei Zeigerinstrumente (Kerntemperatur, Druck, Leistung), eine Segmentanzeige der Steuerstab-Stellung und eine Rundumleuchte: gelb blinkend bei Vorwarnung, rot ab Alarm. Ab Alarm blinkt zusätzlich ein echtes rotes Warnlicht.

Ladeluke und Brennstäbe

  • Die Ladeluke öffnet nur, wenn die Steuerstäbe ganz eingefahren sind und die Spaltleistung unter 2 % liegt. Also erst abschalten, dann öffnen.
  • Beim Öffnen geht AUTO aus, das Soll steht auf 100 %. Die sechs Schächte sind nur bei offener Luke zugänglich.
  • Vorsicht: Mit offener Luke strahlt der Kern stark. Die Displayseite BRENNSTÄBE zeigt vorher, wie viel: „Strahlung offen". Mehr dazu unter Strahlung.
  • Nach einer Kernschmelze klemmt die Luke.
Achtung

Auch halb abgebrannte Stäbe strahlen schon stark: Ein Stab mit 50 % Abbrand bringt 400 mSv/h in 1 m. Nur frische Stäbe sind harmlos (0,02 mSv/h).

Display

SeiteTitelInhalt
1REAKTORWärmeleistung in W und %, Kern, Stäbe, AUTO oder MANUELL, Dampf in mol/s, Warnstufe mit Restzeit, die zwei wichtigsten Warnungen
2KERNKerntemperatur mit Änderung in K/s, die Grenzen (Vorwarnung, Alarm, SCRAM oder HARDCORE), Stufe und Zeit bis zur nächsten, Spaltleistung und Nachwärme, Kernschaden
3BRENNSTÄBEAbbrand jedes Stabs in % (X = abgebrannt), Steuerstäbe Ist und Soll, mögliche Leistung, Ladeluke mit „Strahlung offen", Strahlung außen in 1 m, Wärme in MWh
4KÜHLUNGSpeisewasser in mol und °C, Pumpe in mol/s mit „leer in", Trommeldruck und Soll, Frischdampfrohr und Grenze, abgeblasen, Strom

LEDs

LEDBedeutung
BETRIEBgrün: eingeschaltet und Strom da; gelb: eingeschaltet ohne Strom
KRITISCHblau: die Kettenreaktion läuft (Spaltleistung über 1 %)
VORWARNUNGgelb: Kern zwischen 650 und 750 K
ALARMrot blinkend: Kern ab 750 K
SCRAMrot: Notabschaltung aktiv; blinkt, bis sie quittiert ist
SPEISEWASSERgrün: genug; orange: knapp; rot blinkend: leer oder kein Rohr
DAMPFDRUCKgrün: normal; orange: hoch; rot blinkend: Sicherheitsventil bläst ab
STROMgrün: Strom da; rot: kein Strom
DATENgrün: Datenkabel angeschlossen

Dampfturbine 1 MW

So arbeitet sie

  • Je mol Dampf werden c · (T Dampf − T Kondensator) + 8000 J frei, mit den Stoffwerten des Spiels. 35 % davon werden Strom, der Rest geht über den Kondensator ins Kühlwasser.
  • Volllast (1 MW) braucht 113 mol Dampf je Takt und rund 2600 mol Kühlwasser je Takt, das sich dabei um 10 K erwärmt.
  • Die Turbine liefert nach Bedarf: Sie bietet an, was Dampf, Kühlwasser und Kondensatrohr hergeben, höchstens bis zu ihrer Grenze (plus 2 %). Bezahlt wird mit Dampf genau das, was das Netz abgenommen hat.
  • Das Kondensat (40 °C) geht vollständig ins Kondensatrohr zurück zum Reaktor. Wasser, das sich im Frischdampfrohr gesammelt hat, leitet sie mit ab.

Kondensator und Schnellschluss

  • Die Kühlwasserpumpe zieht bis 4000 mol je Takt von „Kühlwasser ein" nach „Kühlwasser aus" und zielt auf 10 K Erwärmung.
  • Der Kondensator ist mindestens 40 °C warm und 3 K wärmer als das abfließende Kühlwasser. Je wärmer der Kondensator, desto weniger Strom.
  • Ab 60 °C im Kondensator gibt es eine Warnung.
  • Schnellschluss ab 90 °C (nach 2 s) oder wenn bei Dampf das Kühlwasser fehlt: Die Turbine stoppt. Den Grund – Kondensator zu heiß, kein Kühlwasser oder von Hand bzw. IC10 – zeigen Turbine, Reaktor und Leitstand. Zurücksetzen mit der Taste RÜCKSETZEN oder QUITT. im Leitstand, sobald der Kondensator unter 60 °C liegt und Kühlwasser ankommt. Wer zu früh drückt, merkt den Neustart vor: Die Turbine läuft dann von selbst wieder an, sobald es geht (seit 1.0.2).

Umleitstation

Steigt der Druck im Frischdampfrohr oder in der Trommel über 85 % der Druckgrenze, leitet die Turbine Dampf ohne Stromerzeugung direkt in den Kondensator, bis zum vollen Nenn-Dampfstrom. So hält die Anlage einen Lastabwurf aus, ohne dass das Sicherheitsventil öffnet. Im Simulator: Lastabwurf von 1 MW auf 0, Umleitstation bis 226 mol/s, Trommel höchstens 1452 kPa, kein Abblasen.

Kabelschutz

Die Turbine bietet nie mehr an als 95 % des schwächsten Kabels bzw. der schwächsten Sicherung in ihrem Netz, abzüglich dessen, was andere Erzeuger im selben Netz anbieten. Mehrere Turbinen in einem Netz teilen sich den Rest.

Schwächstes Teil im NetzträgtTurbine liefert höchstens
Kabel5 kW4,75 kW
Starkstromkabel100 kW95 kW
Super-Starkstromkabel500 kW475 kW
Extrem-Kabel10 MW (Standard)1 MW, die volle Leistung
Netz nur aus Stromkabel+unbegrenzt1 MW
Sicherungihre Auslösegrenze95 % davon

Ein einziges Spielkabel im 1-MW-Netz begrenzt die ganze Turbine. Verbraucher an dünnen Kabeln trennst du mit einem Transformator ab.

Bedienung

BedienelementWirkung
HauptschalterEIN/AUS
REGLERAUTO (liefert nach Netzbedarf) oder MANUELL
- und +Leistungsgrenze in Schritten von 10 %, schaltet auf MANUELL
RÜCKSETZENquittiert den Schnellschluss, wenn der Kondensator kalt ist und Kühlwasser da ist; zu früh gedrückt wird der Neustart vorgemerkt; leuchtet bei Schnellschluss
SEITE < / >blättert durch die vier Displayseiten

Zeigerinstrumente für Leistung, Kondensator und Drehzahl; die Welle dreht sich sichtbar.

SeiteTitelInhalt
1DAMPFTURBINELeistung und Grenze, mögliche Leistung, Drehzahl, Regler, Zustand (IN BETRIEB, BEREIT, SCHNELLSCHLUSS, AUS), Warnungen
2DAMPFFrischdampf in kPa und °C, Verbrauch, Umleitung, Kondensat, Wirkungsgrad
3KONDENSATORTemperatur und Druck, Kühlwasser ein und aus, Durchfluss und Vorrat, Abwärme, Schnellschluss-Grenze
4STATISTIKerzeugte MWh, Betriebsstunden, Netzbedarf, Kabelgrenze
LEDBedeutung
BETRIEBgrün: läuft; gelb: eingeschaltet, steht
DAMPFgrün: Dampf kommt oder Reaktor am Dampfrohr; rot: kein Dampfrohr
KONDENSATORgrün: normal; orange: über 60 °C; rot: über 90 °C
KÜHLWASSERblau: fließt; grün: bereit; rot blinkend: fehlt oder Rohr fehlt
UMLEITUNGgelb: Umleitstation offen
KABELorange: Leistung durch die Kabelgrenze begrenzt
SCHNELLSCHLUSSrot blinkend
AUTO / MANRegler
DATENgrün: Datenkabel angeschlossen

Kühlturm

  • Pumpt warmes Wasser vom Eingang durch den Turm zum Kaltwasser-Ausgang, bis 5000 mol je Takt. Ohne Strom läuft er mit halber Pumpenleistung.
  • Wärmeabfuhr: bis 2,5 MW, je Kelvin, das das Wasser wärmer ist als die Außenluft, 120 kW.
  • Luftdruck: Unter 10 kPa kühlt er nicht, bis 80 kPa steigt die Leistung linear (Anzeige „Zug").
  • Verdunstung: 0,2 % der abgeführten Wärme verdampfen Wasser, bei Volllast etwa 60 L je Stunde.
  • Die Wärme geht in die Luft über der Krone. Im Freien gleicht die Planetenluft das aus. In einem Raum wird es sehr heiß, der Turm warnt dann.
  • Ist die Außenluft wärmer als das Wasser, kühlt er nicht. Auf Vulcan und Venus geht das also nicht.
  • Im Betrieb steigen weiße Dampfschwaden aus der Krone: je mehr Wärme, desto mehr Schwaden.
  • Bedienung: Hauptschalter, SEITE < / >, ein Zeiger für die Kühlleistung.
SeiteTitelInhalt
1KÜHLTURMAbfuhr und mögliche Abfuhr, Warmwasser ein und Kaltwasser aus, Außenluft, Zustand (KÜHLT, BEREIT, AUS), Warnungen
2WASSERDurchfluss, Verdunstung in mol/s und L/h, Wasser im Kreislauf und wie lange es reicht, verdunstet gesamt
3AUSSENLUFTTemperatur, Druck und Zug in %, Wärme gesamt in MWh, Betriebsstunden, Strom
LEDBedeutung
BETRIEBgrün: eingeschaltet mit Strom; gelb: ohne Strom
KÜHLTblau: gibt Wärme ab
WASSERgrün: Wasser im Kreislauf; orange: verdunstet, bald knapp; rot blinkend: gleich leer
LUFTgrün: voller Zug; orange: Luftdruck unter 80 kPa; rot: unter 10 kPa
STÖRUNGorange: Hinweis; rot blinkend: Störung
DATENgrün: Datenkabel angeschlossen

Leitstand

Ein Pult mit drei großen Displays (Reaktor, Turbine, Kühlturm) und einer Alarmliste. Der Leitstand findet alle Anlagenteile über sein Datennetz. Gibt es mehrere Reaktoren, Turbinen oder Türme, zeigen die Displays den ersten und „1/n" im Titel. Die Tasten wirken auf alle.

Tasten

TasteWirkung
EINFAHREN / AUSFAHRENSteuerstäbe aller Reaktoren um 5 %
AUTOAUTO-Regelung ein oder aus: Der Reaktor hält den Dampfdruck, die Turbine folgt dem Netzbedarf
SOLL MW - / +begrenzt die Turbinen in Schritten von 0,1 MW; 0 = nach Bedarf
SCRAMNotabschaltung aller Reaktoren
QUITT.schaltet die Hupe aus. Ist kein Alarm mehr offen, setzt es auch Notabschaltung und Schnellschluss zurück. Blinkt, solange etwas zu quittieren ist.
ANSICHT < / >wechselt die Ansicht
HauptschalterEIN/AUS

LEDs: BETRIEB, REAKTOR, TURBINE und KÜHLTURM (in der Farbe ihrer höchsten Warnung), VORWARNUNG, ALARM, DATEN, AUTO und MAN. Dazu eine Blinkleuchte: gelb bei Vorwarnung, rot ab Alarm.

Ansichten

AnsichtReaktor-DisplayTurbinen-DisplayKühlturm-Display
1 ÜbersichtLeistung, Kern mit Grenzen, Stäbe Ist/Soll, Speisewasser, TrommeldruckLeistung und Grenze, Dampf, Kondensator, Kühlwasser, ZustandWasser ein und aus, Abfuhr, Verdunstung in L/h, Außenluft, Zustand
2 DetailsAbbrand je Stab, Spaltung, Nachwärme, Brennzeit, KernschadenWirkungsgrad, Umleitung, Abwärme, Kabelgrenze, NetzbedarfDurchfluss, Zug, Kreislauf und wie lange er reicht, Strom
3 StatistikWärme in MWh, Betriebsstunden, abgeblasen, Eigenbedarf, Grenze der Notabschaltungerzeugte MWh, Betriebsstunden, Strom und Wärme aller AnlagenWärme in MWh, verdunstet, Betriebsstunden
4 Strahlung & EntsorgungStrahlungsmonitore, Reaktor (außen oder offene Luke), Strahlenmelder, verstrahlte ZonenAtommüll-BunkerWiederaufbereitung

Die Alarmliste zeigt die drei schwersten Meldungen aller Anlagenteile im Datennetz, jeweils mit der Zeit bis zur nächsten Stufe, etwa „Notabschaltung in ~45 s". Ohne Meldung steht dort „Keine Störungen". Der Leitstand braucht 300 W.

Brennstabfabrik

  • Fertigt Brennstäbe aus Uranerz und Stahlbarren: je Stab 20 Uranerz + 5 Stahl, 60 s, 5 kW. Gemeint sind Barren (Stahl), keine Stahlbleche. Bis 1.0.1 warf die Fabrik Stahlbarren als fremdes Teil wieder aus, seit 1.0.2 nimmt sie sie an.
  • Erz und Stahl kommen über die Rutsche links (+X, auf 0,5 m Höhe) oder von Hand in den Einfülltrichter. Das Lager fasst 500 Uranerz und 200 Stahl.
  • Fertige Stäbe kommen ins Ausgabefach bzw. auf die Rutsche rechts (−X). Anderes wird durchgereicht.
  • Bedienung: Hauptschalter, START/STOP, SEITE < / >, Fortschrittsbalken mit 10 Segmenten.
  • Displayseiten: BRENNSTABFABRIK (Lager, Fortschritt, gefertigt, Zustand) und REZEPT.
  • Zustände: FERTIGT, WARTET AUF MATERIAL, AUSGANG BELEGT, FREMDES TEIL – wird durchgereicht, STOP, AUS.
  • LEDs: BETRIEB, ARBEITET, URAN und STAHL (grün = genug für einen Stab, orange = zu wenig), AUSGANG (belegt), STÖRUNG, DATEN.

Neu in 1.1.0: Großanlage, Strahlenschutztor, Transport, Uranerz

Version 1.1.0 bringt eine große Ausbaustufe neben den bisherigen Geräten, ein Strahlenschutztor mit Schleuse und Notabschottung, zwei abgeschirmte Behälter für Brennstäbe und strahlendes Uranerz. Alte Spielstände laden unverändert.

Großreaktor und Dampfturbine 1,5 MW

ReaktorGroßreaktorDampfturbine 1 MWDampfturbine 1,5 MW
Größe3 × 3 Zellen, 3 m5 × 5 Zellen, 3,7 m (zwei Rahmen hoch)7 × 3 Zellen, 2 m9 × 3 Zellen, 2 m
Brennstäbe69––
Leistung3 MW Wärme4,5 MW Wärme1 MW Strom1,5 MW Strom
Speisepumpe / Dampf200 mol je Takt300 mol je Takt~113 mol Dampf je Takt~170 mol Dampf je Takt
Eigenbedarfbis 20 kWbis 30 kW––
Abwärme / Kühlwasser––1,9 MW, Pumpe 4000 mol2,8 MW, Pumpe 6000 mol
Display4 Seiten6 Seiten à 4 Zeilen4 Seiten5 Seiten à 4 Zeilen
Kit (Autolathe, Stufe 2)–180 Stahl, 30 Inconel, 25 Hastelloy, 15 Gold, 30 Silizium, 15 Electrum–120 Stahl, 90 Kupfer, 30 Invar, 20 Electrum, 15 Astroloy

Alles, was mit der Größe wächst (Pumpe, Wärmekapazität und Wärmeübergang des Kerns, Dampftrommel, Eigenbedarf), wächst um denselben Faktor 1,5. Deshalb verhält sich der Großreaktor genau wie der kleine: gleiche Kerntemperatur im Betrieb (586 K), gleiche Warnstufen, bei Ausfall der Speisepumpe dieselben Zeiten (Vorwarnung nach 24 s, Alarm nach 60 s, Notabschaltung nach 79 s). Jeder Stab hält 4 Stunden Volllast – der Großreaktor braucht also 9 Stäbe je 4 Stunden.

Hinweis

Die Abwärme der 1,5-MW-Turbine (2,8 MW) ist größer als ein Kühlturm abführen kann (2,5 MW). Mit einem Turm pendelt sich die Anlage bei etwa 0,96 MW und 90 °C Kondensator ein (knapp vor dem Schnellschluss). Mit zwei Kühltürmen am selben Kühlwasserkreis läuft sie mit vollen 1,5 MW und 40 °C.

Anschlüsse Großreaktor (Bodenhöhe): hinten Frischdampf (x +0,5, nur Gasrohr), Strom (Mitte), Speisewasser (x -0,5, nur Flüssigkeitsrohr); vorn Daten unter der Bedientafel. Die Ladeluke sitzt vorn links mit einer Reihe aus 9 Schächten, die Bedientafel vorn rechts – alle Bedienteile zwischen 0,4 und 1,3 m, also aus Augenhöhe der Spielfigur gut erreichbar.

Anschlüsse große Turbine: links (+X) Frischdampf, rechts (-X) Strom (Extrem-Kabel), hinten Kondensat (x +1,0), Kühlwasser ein (x 0) und aus (x -1,0), vorn Daten (x -1,5).

Der Leitstand führt beide wie die kleinen Geräte; „SOLL MW“ verteilt die Leistung anteilig nach der Nennleistung jeder Turbine.

Strahlenschutztor

Ein schweres Schiebetor für eine 2-m-Wandfläche, gebaut wie eine Tür. Geschlossen ist es luftdicht wie die Spieltüren und hält 99,9 % der Strahlung ab (eine Wand oder Spieltür hält 50 % ab). Seite A ist die Seite mit den Anschlüssen (Strom und Daten am Boden), Seite B gegenüber. Beide Seiten haben ein eigenes Bedienfeld.

BedienteilFunktion
Display (4 Zeilen)Zustand, Dosisleistung hier und dahinter, wichtigste Meldung
LED FREI (grün)Tor normal bedienbar
LED HALT (rot)schnell blinkend: Notabschottung oder Hindernis; ruhig: gesperrt (IC10 Lock) oder Schleusenpartner offen
LED SCHUTZ (gelb)zur Strahlenseite hin nur mit der eingestellten Schutzstufe
Taster AUF / ZU (grün)öffnen bzw. schließen über die Schleusenlogik
NOT-AUF (roter Pilz)von der Strahlenseite: öffnet immer, auch abgeschottet oder gesperrt, für 15 s
Blinkleuchte am Sturzgelb beim Fahren, rot bei Notabschottung und NOT-AUF (mit Licht und Doppelton)

Schleuse: Tore mit derselben Schleusengruppe (IC10 put Adresse 3, Werte 1–99) im selben Datennetz sind nie gleichzeitig offen. AUF schließt zuerst den offenen Partner und öffnet dann.

Notabschottung: Erreicht die Dosisleistung an einer Torseite die Schwelle (Standard 1 mSv/h, je Tor per IC10 Setting) oder alarmiert ein Strahlungsmonitor bzw. Strahlenmelder im Datennetz, schließt das Tor sofort und sperrt sich. Aufgehoben wird sie mit AUF, IC10 Activate 0 oder QUITT. am Leitstand – aber erst, wenn die Strahlung unter 80 % der Schwelle gefallen ist und kein Monitor mehr alarmiert. Von außen öffnet AUF während der Abschottung nur mit voller Schutzausrüstung (Stufe 3).

Niemand bleibt eingesperrt: NOT-AUF auf der Strahlenseite öffnet das Tor immer für 15 s (wartet höchstens 4 s auf den Schleusenpartner). Danach schließt es wieder, wenn die Abschottung noch gilt.

Hindernis: Steht jemand oder liegt etwas im Durchgang, schließt das Tor nicht bzw. fährt wieder auf – mit Warnton und blinkender HALT-LED.

Ohne Strom (150 W) bewegt nur die Brechstange das Tor, wie bei den Spieltüren.

IC10lesenschreiben
Open1 offen1 öffnen, 0 schließen (über die Schleusenlogik)
LockTasten gesperrt1 sperren (NOT-AUF bleibt)
Activate1 Notabschottung1 auslösen, 0 aufheben
SettingSchwelle (mSv/h)Schwelle setzen
Quantityhöhere Dosisleistung beider Seiten–
RatioÖffnung 0–1–
ErrorHindernis oder kein Strom–
MaximumAbschirmung in %–

Speicher (get/put): 0 Dosisleistung Seite A, 1 Seite B, 2 Schwelle, 3 Schleusengruppe, 4 Mindest-Schutzstufe (0–3), 5 Strahlenseite (0 automatisch, 1 A, 2 B), 6 Notabschottung, 7 Auslöser (1 Messung, 2 Monitor, 3 Hand/IC10/Leitstand), 8 Hindernis, 9 Öffnung, 10 offene Partner, 11 NOT-AUF-Restzeit, 12 Partner, 13 Abschirmung, 14 wartet auf Partner.

Leitstand: get 20 Anzahl Tore im Datennetz, 21 davon abgeschottet; put 22 1 = alle abschotten, 0 = alle freigeben.

Beispiel: Strahlenschleuse am Großreaktor

Zwei Tore bilden die Schleuse vor dem Reaktorraum. Das Innentor öffnet zum Reaktor nur mit Strahlenschutzanzug, solange die Ladeluke offen ist, bleibt das Außentor gesperrt, und ein Blinklicht warnt bei Strahlung oder Abschottung. Geräte so benennen: „Schleuse Innen“, „Schleuse Aussen“, „Grossreaktor“, „Warnlicht Schleuse“.

# --- Strahlenschleuse am Großreaktor (Atomkraftwerk 1.1.0) ---
# Geräte benennen: Tore "Schleuse Innen" (zum Reaktor) und "Schleuse Aussen",
# Reaktor "Grossreaktor", Blinklicht "Warnlicht Schleuse". Alle im Datennetz.
define TOR 505144048        # Strahlenschutztor (StructureAkwSchutztor)
define REAKTOR -617319356   # Großreaktor (StructureAkwReaktorGross)
define LAMPE -1535893860    # Blinklicht (StructureFlashingLight)
define AVG 0                # Batchmodus Durchschnitt
define GRUPPE 1             # Schleusengruppe beider Tore: nie beide offen
define SCHUTZ 2             # Innentor zum Reaktor nur ab Schutzstufe 2
define INNENSEITE 2         # Innentor: Seite B (ohne Anschlüsse) zeigt zum Reaktor
define WARN 0.5             # mSv/h  Warnlicht ab dieser Dosisleistung
define ADR_GRUPPE 3         # Torspeicher: Schleusengruppe
define ADR_SCHUTZ 4         # Torspeicher: Mindest-Schutzstufe
define ADR_INNEN 5          # Torspeicher: Strahlenseite (0 auto, 1 A, 2 B)
alias nInnen r0
alias nAussen r1
alias nReaktor r2
alias nLampe r3
alias ref r4
alias dosis r5
alias luke r6
alias warn r7
alias zu r8

# --- 1. Namen und Toreinstellungen (einmal beim Start) ---
move nInnen HASH("Schleuse Innen")
move nAussen HASH("Schleuse Aussen")
move nReaktor HASH("Grossreaktor")
move nLampe HASH("Warnlicht Schleuse")
lbn ref TOR nInnen ReferenceId AVG
put ref ADR_GRUPPE GRUPPE
put ref ADR_SCHUTZ SCHUTZ
put ref ADR_INNEN INNENSEITE
lbn ref TOR nAussen ReferenceId AVG
put ref ADR_GRUPPE GRUPPE

# --- 2. Hauptschleife ---
haupt:
yield
# Ladeluke offen: Außentor sperren (NOT-AUF von innen bleibt frei)
lbn luke REAKTOR nReaktor Open AVG
sbn TOR nAussen Lock luke
# höchste Dosisleistung an beiden Toren
lbn dosis TOR nInnen Quantity AVG
lbn warn TOR nAussen Quantity AVG
max dosis dosis warn
# Warnlicht: Dosis über WARN, Luke offen oder ein Tor abgeschottet
sgt warn dosis WARN
or warn warn luke
lbn zu TOR nInnen Activate AVG
or warn warn zu
lbn zu TOR nAussen Activate AVG
or warn warn zu
sbn LAMPE nLampe On warn
j haupt

Verstellen: WARN (Warnschwelle in mSv/h), SCHUTZ (0 = keine Prüfung, 3 = nur mit kompletter Strahlenschutzausrüstung), INNENSEITE (welche Seite des Innentors zum Reaktor zeigt). Für den kleinen Reaktor REAKTOR auf -1132390847 setzen. Fällt ein Gerät aus oder fehlt ein Name, liest lbn 0: Das Warnlicht bleibt dann aus und das Außentor ungesperrt – die Notabschottung der Tore selbst arbeitet trotzdem weiter.

Transportbehälter und Brennstab-Köcher

TransportbehälterBrennstab-Köcher
Plätze9 Stäbe stehend in Brunnen3 Stäbe liegend
Abschirmung geschlossen99,99 %99,9 %
Deckel offendie Hälfte tritt ausdie Hälfte tritt aus
Beispiel: frisch abgebrannte Stäbe9 Stäbe (18 Sv/h) → außen 1,8 mSv/h in 1 m3 Stäbe → 6 mSv/h in 1 m
Transportziehen am Griff, mit dem Schraubenschlüssel auf Rover oder Container-HalterungHand, Rucksack, Kisten, Rutschen
HerstellungKit im Autolathe (40 Stahl, 100 Blei, 10 Eisen)Autolathe (5 Stahl, 20 Blei)

Den Deckel des Köchers öffnet und schließt ein Rechtsklick in der Hand. Beide Behälter sind lackierbar.

Strahlendes Uranerz

Uranerz strahlt schwach – in der Hand, im Inventar, in Kisten, Spinden und Rovern, am Boden und frisch abgebaut. Je Stück 0,001 mSv/h in 1 m (Einstellung UranerzMSvJeStueck, ganz aus mit ErzStrahlungAktiv).

SituationDosisleistung
ein voller Stapel (50) in der Hand oder im Inventar0,2 mSv/h
derselbe Stapel am Boden, 1 m entfernt0,05 mSv/h
500 Erz in einer Kiste, 1 m davor (Kiste dämpft 30 %)0,35 mSv/h
dieselbe Kiste hinter einer Wand, 3 m0,02 mSv/h

Ein Arbeitstag von 8 Stunden neben der Erzkiste ergibt etwa 3 mSv – weit unter der Schadensschwelle von 250 mSv. Erz ist also kein Grund zur Panik, aber der Geigerzähler tickt, und große Erzlager sollte man nicht neben den Schlafplatz stellen. Weitere strahlende Erze anderer Mods lassen sich mit ErzWeitere eintragen (z. B. ItemThoriumOre=0,0005).

Neue Konsolenbefehle

BefehlWirkung
akw torStrahlenschutztore in der Nähe mit Zustand
akw tor abschotten / akw tor freinächstes Tor abschotten bzw. freigeben
akw tor gruppe 1 / innen 2 / schutz 2 / schwelle 0,5Schleusengruppe, Strahlenseite, Schutzstufe, Schwelle des nächsten Tors
akw erzstrahlende Erzstapel und gebündelte Quellen in der Nähe
akw behaelter [frisch|abgebrannt]nächsten Transportbehälter oder Köcher mit Teststäben füllen

Neue Einstellungen

AbschnittEinstellungStandard
12 TransportBehaelterAbschirmungProzent, KoecherAbschirmungProzent, BehaelterOffenProzent, LagerDaempfungProzent99,99 / 99,9 / 50 / 30
13 UranerzErzStrahlungAktiv, UranerzMSvJeStueck, ErzWeitere, ErzTaktSekundenan / 0,001 / leer / 2
14 StrahlenschutztorTorAbschirmungProzent, TorSchwelleMSv, TorMonitoreAusloesen, TorLaufzeitSekunden, TorNotAufSekunden, TorMindestschutz, TorAbschottungOeffnenAbSchutz, TorStromW99,9 / 1 / an / 3 / 15 / 0 / 3 / 150

Warnstufen

StufeWannWas passiert
NormalKern unter 600 K–
HinweisKern ab 600 K und steigend, oder eine leichte Warnunggelb im Display
VorwarnungKern ab 650 Kgelbe LED, Rundumleuchte gelb, ruhiger Hinweiston
AlarmKern ab 750 Krote LED und Warnlicht, schnelle laute Töne am Reaktor, Hupe im Leitstand bis QUITT.
NotabschaltungKern ab 800 K (nicht im Hardcore)alle Steuerstäbe sofort ein, AUTO aus, eigener Ton bis QUITT.
KernschadenKern ab 1100 KCountdown „KERNSCHMELZE IN xx s", Sirene, auch im Hardcore
Kernschmelze30 s über 1100 Ksiehe Kernschmelze

Jede Warnung nennt die geschätzte Zeit bis zur nächsten Stufe. Die Grenzen sind einstellbar (Abschnitt „2 Warnstufen").

Frühwarnungen

Neben der Kerntemperatur meldet der Reaktor, was als Nächstes Ärger macht, ebenfalls mit Restzeit: Speisewasser knapp oder leer, Dampfdruck hoch, Sicherheitsventil bläst ab, Stab über 90 % abgebrannt, keine Brennstäbe, kein Strom (Pumpe steht), kein Frischdampf- oder Speisewasserrohr, Ladeluke offen, Turbine oder Kühlturm gestört.

Töne

AnlassTon (Standard)Wo und wie
VorwarnungLogicErrorReaktor und Leitstand: zwei ruhige Töne alle 4 s, 25 m weit
AlarmAlarm2 und LogicErrorLeitstand: Hupe bis QUITT.; Reaktor: drei schnelle, laute Töne alle 2 s, 45 m weit
NotabschaltungAlarm7Reaktor und Leitstand: kräftig beim Auslösen, dann alle 8 s, bis im Leitstand quittiert
KernschadenAlarm10durchgehende, auf- und abschwellende Sirene an Reaktor und Leitstand
StörungErrorTurbine (Schnellschluss, Kondensator heiß, kein Kühlwasser) und Kühlturm (kühlt nicht, Wasser knapp), alle 5 s
StrahlungLogicErrorStrahlungsmonitor drei Töne alle 2 s (35 m), Strahlenmelder ein Ton alle 1,5 s (20 m), Geigerzähler zwei Töne je Sekunde ab 100 mSv/h
  • Schaltest du den Reaktor mit dem Hauptschalter aus, gibt es keinen Notabschaltungs-Ton – die Abschaltung ist dann gewollt.
  • Im Vakuum (unter 3 kPa) ist nichts zu hören. Der Leitstand zeigt dann „Vakuum – Töne stumm".
  • Die Laufgeräusche von Reaktor, Turbine, Kühlturm und Leitstand sind nur bis 25 m zu hören. Alarme und Sirenen tragen weiter.
  • Alle Töne lassen sich in den Einstellungen tauschen oder mit AlarmTonAn abschalten. Mit akw tontest hörst du sie zur Probe.

Was passiert, wenn …

Ergebnisse aus dem Simulator mit Standardwerten. Ausgangszustand: 40 Minuten AUTO-Betrieb bei 1 MW.

StörungAblauf
Kühlturm fällt aus, Reaktor MANUELLSchnellschluss der Turbine nach 5 s, Sicherheitsventil nach 4 s, „Speisewasser knapp" nach 5 s, Vorwarnung nach 58 s, Alarm nach 95 s, Notabschaltung nach 114 s
Kühlturm fällt aus, Reaktor AUTOSchnellschluss nach 5 s, AUTO fährt sofort herunter, keine Vorwarnung. Das Speisewasser verdampft mit der Nachwärme langsam über das Sicherheitsventil.
Speisepumpe ohne Strom, MANUELL bei VolllastVorwarnung nach 24 s, Alarm nach 60 s, Notabschaltung nach 79 s, höchstens 832 K
dasselbe im HardcoreVorwarnung 24 s, Alarm 60 s, 800 K nach 79 s ohne Abschaltung, Kernschaden nach 189 s, Kernschmelze nach 218 s
Last springt 1 → 0,4 → 1 MWTrommel höchstens 1400 kPa, kein Sicherheitsventil, kein Pendeln
Lastabwurf 1 → 0 → 1 MWUmleitstation bis 226 mol/s, Trommel höchstens 1452 kPa, kein Abblasen
Nach Notabschaltung, Kühlung läuftKern fällt auf 553 K
Nach Notabschaltung ohne KühlungKern steigt langsam: nach 1 min 596 K, nach 10 min 620 K, nach 1 h 644 K – knapp unter der Vorwarnung

AUTO fängt einen Ausfall des Kühlturms ab. Den Strom der Speisepumpe solltest du absichern: Ohne ihn bleiben bei Volllast nur 24 s bis zur Vorwarnung.

Notabschaltung zurücksetzen

Eine Notabschaltung lässt sich erst zurücksetzen, wenn der Kern unter 650 K ist und keine Kernschmelze vorliegt. Dann gibt es diese Wege:

  • QUITT. im Leitstand, wenn kein Alarm mehr offen ist (setzt auch den Schnellschluss der Turbine zurück)
  • Hauptschalter des Reaktors AUS und wieder EIN
  • IC10: Activate auf 0
  • Konsole: akw reset (Host)

Danach AUTO wieder einschalten.

Kernschmelze

Ablauf

  1. Ab 1100 K nimmt der Kern Schaden. Display und Leitstand zeigen „KERNSCHMELZE IN xx s (Kernschaden y %)", die Sirene läuft – auch im Hardcore.
  2. Bleibt der Kern 30 s über 1100 K, schmilzt er.
  3. Am Kern gibt es eine Explosion: Stärke 60, Radius = Stärke / 5, also 12 m. Spieler und Bauten in der Nähe nehmen Schaden. Der Reaktor selbst bleibt als Gerät stehen.
  4. Der Reaktor wird zum Wrack: dunkel verbrannt, mit Trümmern, Rauch und Dampf über 30 Minuten. Er bleibt dauerhaft aus, die Ladeluke klemmt. Frische Stäbe im Kern gelten als geschmolzen.
  5. Um den Reaktor entsteht eine verstrahlte Zone: 100 Sv/h in der Mitte, Radius 10 m.

Die verstrahlte Zone

Innerhalb des Radius fällt die Strahlung nach außen auf die Hälfte, außerhalb mit dem Quadrat des Abstands. Wände dämpfen nur außerhalb des Radius. In der Zone liegt radioaktiver Staub in der Luft (siehe Einatmen).

Abstand zur MitteDosisleistung direkt nach der Kernschmelze
0 m100 Sv/h
5 m75 Sv/h
10 m (Rand)50 Sv/h
15 m22,2 Sv/h
20 m12,5 Sv/h
40 m3,1 Sv/h (hinter zwei Wänden 0,78 Sv/h)

Die Zone klingt ab (Zeitkonstante 3 Stunden):

Zeit nach der KernschmelzeMitte der Zone
1 h71,7 Sv/h
3 h36,8 Sv/h
9 h5 Sv/h
24 h33,5 mSv/h

Aufräumen

  • akw zone entfernen räumt die nächste Zone sofort (Host).
  • akw reset stellt den nächsten Reaktor wieder her: Kernschmelze, Kernschaden und Notabschaltung zurück, Wrack weg.
  • Zonen werden im Spielstand gespeichert.

Kernschmelze abschalten

  • KernschmelzeAktiv aus: Der Kern nimmt keinen Schaden mehr. Es bleibt bei Alarm und Notabschaltung.
  • ExplosionAktiv aus: Die Kernschmelze kommt ohne Explosion.
  • Stärke der Explosion, Größe, Stärke und Abklingzeit der Zone und die Dauer des Rauchs sind einstellbar (Abschnitt „8 Kernschmelze").

Hardcore

Mit Hardcore an gibt es keine automatische Notabschaltung. Abschalten musst du selbst: NOT-AUS, Hauptschalter, SCRAM am Leitstand, IC10 oder Konsole. Die Displays zeigen statt der SCRAM-Grenze „HARDCORE". Countdown und Sirene beim Kernschaden bleiben.

Strahlung

Wie gerechnet wird

  • Einheit ist mSv/h. Der Server rechnet einmal je Sekunde.
  • Eine Quelle mit der Stärke S (in 1 m) bringt im Abstand r die Dosisleistung S / r². Unter 0,5 m wird nicht mehr gerechnet, ein Item in der Hand zählt also wie 0,5 m: das Vierfache.
  • Jede Wand, Tür oder jedes Bauteil zwischen Quelle und Spieler hält 50 % ab. Höchstens vier zählen, Gelände zählt doppelt.
  • Der natürliche Untergrund liegt bei 0,2 µSv/h.
  • Items im Inventar liegen auf Brusthöhe ihres Trägers.
  • Stäbe und Fässer im Reaktor oder Bunker zählen dort mit dessen Abschirmung.

Quellen

QuelleDosisleistung in 1 m
Reaktor im Betrieb, Luke zu0,3 mSv/h je MW Wärme, bei Volllast knapp 1 mSv/h (in 3 m 0,11 mSv/h)
offene Ladeluke 10 min nach der Notabschaltung (6 Stäbe, 50 % abgebrannt)2,7 Sv/h (in 2 m 680 mSv/h, in 10 m 27 mSv/h)
frischer Brennstab0,02 mSv/h
Brennstab mit 50 % Abbrand400 mSv/h
frisch abgebrannter Brennstab2 Sv/h, in der Hand 8 Sv/h, in 5 m 80 mSv/h
abgeklungener Brennstab0,01 mSv/h
frisches Atommüll-Fass40 mSv/h, in der Hand 160 mSv/h
Atommüll-Bunker mit 12 frisch abgebrannten StäbenTür zu 2,4 mSv/h, Tür offen 6 Sv/h
Wiederaufbereitung im Betrieb mit 12 Stäben im Lager (1 h abgeklungen)17,3 mSv/h
Wrack nach der Kernschmelze2 % der Stäbe im Kern, dazu die Zone

Dosis und Schaden

  • Die Dosis sammelt sich je Spieler.
  • Bis 250 mSv passiert nichts. Darüber gibt es Strahlenschaden. Etwa 5 Sv mehr sind tödlich.
  • Außerhalb von Strahlung (unter 0,01 mSv/h) baut der Körper 20 mSv je Stunde ab.
  • Der Strahlenschaden heilt wie anderer Schaden: Medkit, Schlaf.
  • akw dosis zeigt deine Dosis, akw dosis 0 setzt sie zurück (Host).
  • Mit StrahlungAktiv aus messen alle Geräte weiter, aber niemand nimmt Schaden.

Schutzstufen

AusrüstungSchutz vor Strahlung von außen
nichts, Helm offen oder nur Gasmaske0 %
normaler Raumanzug mit geschlossenem Helm50 %
Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Spielhelm75 %
Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Strahlenschutzhelm95 %

Der Strahlenschutzhelm auf einem normalen Anzug zählt wie ein normaler Helm (50 %). akw schutz zeigt deine Ausrüstung und Schutzstufe, ebenso der Tooltip des Geigerzählers.

Strahlenschutzanzug: ein Eva-Anzug mit Bleieinlagen, warngelb. Alle Funktionen des Eva-Anzugs bleiben: Luft, Filter, Temperatur, Akku, Steckplätze. Mit der Sprühdose lässt er sich umfärben.

Strahlenschutzhelm: ein Raumhelm mit Visier aus Bleiglas, bernsteinfarben getönt. Er funktioniert wie der Raumhelm.

Einatmen

In der verstrahlten Zone, bis 5 m an einem Atommüll-Fass und bis 5 m an einem offenen Bunker liegt radioaktiver Staub in der Luft. Wer dort Außenluft atmet (kein Helm oder Helm offen), bekommt zusätzlich eine innere Dosis – mit dem Standardwert genauso viel wie von außen, also das Doppelte. Ein geschlossener Helm oder eine Gasmaske verhindern das. Hat die Maske ein Visier, zählt sie nur geschlossen.

Wie lange hält man es aus?

Ortohne SchutzAnzug + HelmStrahlenschutzanzug + SpielhelmStrahlenschutz komplett
Mitte der Zone, 5 min nach der Kernschmelze (97 Sv/h)1,6 min (atmet Staub)6,5 min13 min65 min
10 m von der Mitte (49 Sv/h)3,2 min13 min26 min2,2 h
20 m von der Mitte (12 Sv/h, kein Staub)26 min52 min1,7 h8,6 h

Angegeben ist die Zeit bis zum Tod (Simulator). Weitere Beispiele:

Lageohne SchutzAnzug + HelmStrahlenschutz komplett
6 frisch abgebrannte Stäbe 30 s im Inventar (48 Sv/h)400 mSv, über der Schwelle200 mSv20 mSv
1 frisch abgebrannter Stab 30 s in der Hand67 mSv33 mSv3 mSv
60 s in 2 m vor der offenen Luke, 10 min nach der Notabschaltung11 mSv6 mSv1 mSv
30 min in 1 m neben einem frischen Fass40 mSv (atmet Staub)10 mSv1 mSv

Praktische Regeln

  • Mit geschlossener Luke ist der Reaktor kaum gefährlich.
  • Vor dem Öffnen der Luke auf die Displayseite BRENNSTÄBE schauen. Wer Stäbe wechselt, trägt Strahlenschutzanzug und -helm.
  • Abgebrannte Stäbe nicht im Inventar herumtragen, sondern direkt in den Bunker legen.
  • Abstand hilft am meisten: doppelter Abstand, ein Viertel der Strahlung. Jede Wand halbiert.
  • Strahlungsmonitore und Strahlenmelder dort aufhängen, wo Leute arbeiten.

Messgeräte

Geigerzähler: In der Hand oder im Werkzeuggürtel klickt er nach der Dosisleistung – vereinzelt beim Untergrund, immer schneller nahe einer Quelle, ab etwa 1 mSv/h prasselt es. Das kleine Display zeigt Dosisleistung und deine gesammelte Dosis, der Zeiger reicht logarithmisch von 0,1 µSv/h bis 10 Sv/h. Die LED Warnung leuchtet ab 1 mSv/h, ab 100 mSv/h piept er zusätzlich laut. Er misst die Strahlung am Träger ohne den Schutz des Anzugs. Der Tooltip zeigt dazu Schadensschwelle, Schutzstufe und ob du Staub einatmest.

Strahlungsmonitor: Wandgerät mit Display, Warnleuchte und Signalton. Er misst einmal je Sekunde 0,3 m vor dem Gerät. Das Gehäuse ist 22 cm tief: Front und Tasten bleiben vor jeder fertig gebauten Wand sichtbar, auch wenn die Wand erst danach fertig wird (seit 1.0.2).

  • Alarmgrenze Standard 0,5 mSv/h, mit - und + in der Reihe 1–2–5 verstellbar.
  • Über der halben Grenze leuchtet WARNUNG. Über der Grenze blinkt die rote Warnleuchte mit echtem Licht, ein schneller Signalton ertönt. STUMM schaltet ihn ab, bis der Wert wieder unter die Grenze fällt.
  • Displayseiten: STRAHLUNG (Wert, Grenze, Spitze, stärkste Quelle), QUELLEN (die drei stärksten mit Art und Abstand), MELDUNGEN (Ladeluke offen, Stab oder Fass frei, Kontamination).
  • Meldet an den Leitstand: Strahlung hoch (mit Hupe) oder erhöht, Ladeluke offen, abgebrannter Stab oder Fass außerhalb des Bunkers, Kontamination, kein Strom.
  • Anschluss oben in der Mitte, Strom und Daten in einem Kabel, 20 W.

Strahlenmelder: kleiner, günstiger Melder ohne Display für Wand oder Decke. Er sitzt auf einem Montagekasten und bleibt so auch vor einer fertig gebauten Wand oder Decke sichtbar (seit 1.0.2). Er misst 0,3 m vor seiner Montagefläche.

  • Status-LED: grün normal, gelb ab der halben Alarmgrenze, rot blinkend darüber. Dazu ein kurzer Piepton, den STUMM abschaltet, bis der Wert wieder unter die Grenze fällt.
  • Alarmgrenze Standard 0,5 mSv/h, per IC10 verstellbar.
  • Meldet „Strahlenmelder Alarm" an den Leitstand, mit seinem Namen oder seinem Ort. Den Namen gibst du ihm mit dem Beschrifter.
  • 5 W, Anschluss oben.

Entsorgung

Abklingen

Abgebrannte Stäbe klingen ab. Nach der Abklingzeit (Standard 4 Stunden Echtzeit) ist kaum noch etwas übrig.

Zeit seit dem AbbrennenAktivitätDosisleistung in 1 m
0100 %2 Sv/h
10 min52 %1,04 Sv/h
30 min20 %393 mSv/h
1 h7 %142 mSv/h
2 h1,2 %24 mSv/h
4 h0,04 %0,73 mSv/h

Das Atommüll-Fass klingt viel langsamer ab, mit einer Halbwertszeit von 48 Stunden: frisch 40 mSv/h, nach 2 Tagen 20 mSv/h, nach einer Woche 3,5 mSv/h.

Atommüll-Bunker

  • Schwerer, bleiausgekleideter Schrank mit 12 Plätzen auf drei Ebenen hinter einer schweren Tür. Er nimmt nur abgebrannte und abgeklungene Stäbe und Atommüll-Fässer.
  • Taste TÜR öffnet und schließt. Die Plätze sind nur bei offener Tür zugänglich.
  • Bei geschlossener Tür hält er 99,99 % der Strahlung ab, bei offener Tür tritt ein Viertel aus. Also nur zum Ein- und Auslagern öffnen.
  • Die Abschirmung braucht keinen Strom. Display und LEDs brauchen 50 W.
  • Abgebrannte Stäbe klingen hier ab. Nach der Abklingzeit wird aus jedem ein Brennstab (abgeklungen) – harmlos und recycelbar.
  • Displayseiten: ATOMMÜLL-BUNKER (Belegung, Aktivität innen, Austritt in 1 m, nächster abgeklungen in, Tür), PLÄTZE 1–6 und PLÄTZE 7–12 mit Restzeit je Platz.
  • Platzanzeige mit 12 Feldern: orange = klingt ab, grün = abgeklungen, gelb = Fass.
  • LEDs: BETRIEB, TÜR OFFEN, VOLL, STRAHLUNG, DATEN.
  • Meldet an den Leitstand: voll, Tür offen, Stäbe abgeklungen.

12 Plätze sind zwei Reaktorladungen. Bei Volllast ist die vorige Ladung abgeklungen, wenn die nächste kommt.

Wiederaufbereitung

  • Eine heiße Zelle mit Bleiglasfenster und Manipulatoren. Sie nimmt abgebrannte und abgeklungene Stäbe über die Rutsche links (+X, auf 0,5 m Höhe) oder die Einschleusung oben ins Lager, bis 12 Stück.
  • Aus 3 Stäben werden in 120 s mit 20 kW ein neuer Brennstab und ein Atommüll-Fass (verglaste Spaltprodukte).
  • Ausgabe über das Ausgabefach bzw. die Rutsche rechts (−X), erst der Stab, dann das Fass. Anderes wird durchgereicht.
  • Strahlung: im Betrieb 0,3 mSv/h in 1 m, dazu 1 % der Aktivität des Lagers. Das Lager klingt mit ab.
  • Bedienung: Hauptschalter, START/STOP, SEITE < / >, Fortschrittsbalken.
  • Displayseiten: WIEDERAUFBEREITUNG (Lager, Fortschritt, neue Stäbe und Fässer, Zustand) und VERFAHREN.
  • Zustände: BEREITET AUF, GIBT AUS, WARTET AUF STÄBE, AUSGANG BELEGT, FREMDES TEIL – wird durchgereicht, STOP, AUS.

Brennstoffkreislauf

WegErgebnis
12 abgebrannte Stäbe durch die Wiederaufbereitung4 Durchgänge in 8 min, 4 neue Stäbe + 4 Fässer, 9,6 MJ Strom, spart 80 Uranerz
je Reaktorladung (6 Stäbe)6 abgebrannte → 2 neue + 2 Fässer. Aus der Fabrik brauchst du dann nur 4 Stäbe (80 Uranerz) statt 6 (120)
abgeklungener Stab im Recycler des Spiels3 Stahl

Der Recycler des Spiels nimmt keine abgebrannten Stäbe und keine Fässer an, er wirft sie wieder aus.

IC10

GerätPrefabHash
Reaktor (Siedewasser)StructureAkwReaktor-1132390847
Dampfturbine 1 MWStructureAkwTurbine150538141
KühlturmStructureAkwKuehlturm-1365120482
LeitstandStructureAkwLeitstand1677455470
BrennstabfabrikStructureAkwBrennstabFabrik1277732781
Atommüll-BunkerStructureAkwBunker-478813853
WiederaufbereitungStructureAkwRecycler-259178611
StrahlungsmonitorStructureAkwStrahlungsmonitor-1539374058
StrahlenmelderStructureAkwStrahlenmelder-923417679
ItemPrefabHash
Brennstab (Uran)ItemAkwBrennstab953339804
Brennstab (abgebrannt)ItemAkwBrennstabVerbraucht-554619789
Brennstab (abgeklungen)ItemAkwBrennstabAbgeklungen-596721571
Atommüll-FassItemAkwAtommuell-923965377
GeigerzählerItemAkwGeigerzaehler-239920569
StrahlenschutzanzugItemAkwStrahlenschutzanzug-1181358099
StrahlenschutzhelmItemAkwStrahlenschutzhelm-2098193955

LogicTypes gehen über lbn/sbn mit dem Gerätenamen. Die Speicheradressen liest und schreibst du mit get/put; dafür muss das Gerät an einem Pin hängen oder du nimmst seine ReferenceId. Schreibbare Adressen sind mit (S) markiert. Temperaturen stehen in Kelvin, Leistungen in W, Dosisleistungen in mSv/h.

Warnstufe (Stress)

WertStufe
0Normal
1Hinweis
2Vorwarnung
3Alarm
4Notabschaltung
5Kernschaden
6Kernschmelze

Reaktor

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
ModeL/S0 MANUELL, 1 AUTO
SettingL/SSteuerstab-Soll in % eingefahren; Schreiben schaltet auf MANUELL
ThrottleLSteuerstäbe Ist in %
ActivateL/S1 = Notabschaltung, 0 = zurücksetzen (nur unter 650 K)
TemperatureLKerntemperatur
PressureLTrommeldruck in kPa
PressureSettingLAUTO-Solldruck in kPa
PowerGenerationLWärmeleistung
RatioLWärmeleistung / Nennleistung
MaximumLNennleistung (3 MW)
StressLWarnstufe 0–6
ErrorL1 ab Alarm
OpenL/SLadeluke
FuelLBrennstoff aller Stäbe, 0–1 (1 = sechs volle Stäbe)
BurnTimeRemainingLSekunden, bis der erste Stab leer ist (−1 = Reaktor steht)
RequiredPowerLStrombedarf
…Input / …OutputLSpeisewasserrohr / Frischdampfrohr, z. B. PressureOutput
AdresseBedeutung
0Kerntemperatur
1Wärmeleistung
2Spaltleistung
3Nachwärme
4Steuerstäbe Ist in %
5Steuerstäbe Soll in % (S)
6Dampf in mol/s
7Speisewasser-Vorrat in mol
8Speisewasser leer in s (−1)
9Trommeldruck in kPa
10Druckgrenze in kPa
11Warnstufe 0–6
12Sekunden bis zur nächsten Stufe (−1)
13Kernschaden in %
14–19Abbrand der Stäbe 1–6 in % (−1 leer, 101 abgebrannt)
20Temperaturänderung in K/s
21Displayseite 0–3 (S)
22Ladeluke 1/0 (S)
23Hardcore 1/0
24Wärme gesamt in MWh
25Betriebsstunden
26abgeblasen gesamt in mol
27AUTO 1/0 (S)
28Notabschaltung 1/0 (S)
29Strahlung an der Ladeluke, wenn sie offen ist, in 1 m
30Strahlung außen am Reaktor in 1 m
31Minuten seit der Kernschmelze (−1)

clr setzt die Statistik zurück (24–26).

Dampfturbine

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
ModeL/S0 AUTO, 1 MANUELL
SettingL/SLeistungsgrenze in W; Schreiben schaltet auf MANUELL
MaximumLNennleistung
PowerGeneration, PowerActualLgelieferte Leistung
RatioLAuslastung
ActivateL/SSchnellschluss: 1 auslösen, 0 zurücksetzen
TemperatureLKondensatortemperatur
PressureLKondensatordruck in kPa
RpmLDrehzahl
WorkingGasEfficiencyLWirkungsgrad 0–1
ErrorL1 = Störung
…Input / …OutputLFrischdampf / Kondensat
…Input2 / …Output2LKühlwasser ein / aus
AdresseBedeutung
0gelieferte Leistung
1Leistungsgrenze
2mögliche Leistung
3Netzbedarf
4Kabelgrenze (−1 = kein Netz)
5Dampf in mol/s
6Umleitung in mol/s
7Frischdampftemperatur
8Kondensatortemperatur
9Kondensatordruck in kPa
10Wirkungsgrad 0–1
11Kühlwasser ein, Temperatur
12Kühlwasser aus, Temperatur
13Kühlwasser in mol/s
14Abwärme in den Kondensator
15Strom gesamt in MWh
16Betriebsstunden
17Drehzahl
18Displayseite 0–3 (S)
19Regler 0 AUTO, 1 MANUELL (S)
20Schnellschluss 1/0 (S)

clr setzt die Statistik zurück.

Kühlturm

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
PowerActualLabgeführte Wärme
MaximumLmögliche Abfuhr bei der jetzigen Luft
RatioLAbfuhr / Höchstabfuhr
TemperatureLKaltwasser
TemperatureExternal, PressureExternalLAußenluft
ErrorL1 = Störung
RequiredPowerLStrombedarf
…Input / …OutputLWarmwasser / Kaltwasser
AdresseBedeutung
0Abfuhr
1mögliche Abfuhr
2Warmwasser
3Kaltwasser
4Außenluft, Temperatur
5Außenluft in kPa
6Druckfaktor (Zug) 0–1
7Wasserstrom in mol/s
8Verdunstung in mol/s
9verdunstet gesamt in mol
10Wasser im Kühlkreis in mol
11Vorrat reicht noch in s (−1)
12Wärme gesamt in MWh
13Betriebsstunden
14Displayseite 0–2 (S)

clr setzt die Statistik zurück.

Leitstand

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
ModeL/SAnsicht 0–3
SettingL/SSoll der Turbinen in W, 0 = nach Bedarf
ActivateL/SSchreiben 1 = Notabschaltung aller Reaktoren; Lesen 1 = mindestens ein Reaktor in Notabschaltung
StressLhöchste Warnstufe der Anlage
ErrorL1 = offener Alarm (Hupe)
PowerGenerationLStrom aller Turbinen
AdresseBedeutung
0 / 1 / 2 / 3Anzahl Reaktoren / Turbinen / Kühltürme / Fabriken im Datennetz
4höchste Warnstufe 0–6
5Strom aller Turbinen
6Wärmeleistung aller Reaktoren
7Soll in W (S)
8Ansicht 0–3 (S)
9Schreiben 1 = QUITT. drücken (S)
10Hupe 1/0
11 / 12 / 13Anzahl Strahlungsmonitore / Atommüll-Bunker / Wiederaufbereitungen
14höchste Dosisleistung der Monitore
15belegte Bunkerplätze gesamt
16verstrahlte Zonen
17Notabschaltung nicht quittiert 1/0
18Strahlenmelder im Datennetz
19Strahlenmelder im Alarm

Brennstabfabrik

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
ActivateL/SFertigung an/aus
Ratio, ProgressLFortschritt 0–1
QuantityLgefertigte Stäbe
ErrorLfremdes Teil oder kein Strom
AdresseBedeutung
0Uranerz im Lager
1Stahl im Lager
2Fortschritt in %
3gefertigte Stäbe
4Uranerz je Stab
5Stahl je Stab
6Sekunden bis zum nächsten Stab (−1)
7Displayseite 0–1 (S)
8Fertigung an 1/0 (S)

clr setzt den Zähler der gefertigten Stäbe zurück.

Atommüll-Bunker

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
OpenL/STür
LockL/STür sperren
QuantityLbelegte Plätze
MaximumL12
RatioLBelegung 0–1
ErrorL1 = voll
SettingLabgeklungene Stäbe im Bunker

Die Plätze 0–11 lassen sich mit ls lesen, etwa OccupantHash.

AdresseBedeutung
0belegte Plätze
1abgebrannte Stäbe
2Fässer
3abgeklungene Stäbe
4Aktivität innen in 1 m, ungeschirmt
5Austritt in 1 m
6nächster Stab abgeklungen in s (−1)
7abgeklungen gesamt
8Tür (S)
9Sperre (S)
10Displayseite 0–2 (S)
11–22Platz 1–12: −1 leer, −2 Fass, −3 anderes, 0 abgeklungen, sonst Rest-Abklingzeit in s

clr setzt den Zähler (Adresse 7) zurück.

Wiederaufbereitung

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
ActivateL/SBetrieb an/aus
Ratio, ProgressLFortschritt 0–1
QuantityLStäbe im Lager
SettingLneue Stäbe gesamt
ErrorLfremdes Teil, Ausgang belegt oder kein Strom
AdresseBedeutung
0Stäbe im Lager
1Fortschritt in %
2neue Stäbe gesamt
3Fässer gesamt
4Sekunden bis fertig (−1)
5Aktivität des Lagers in 1 m, ungeschirmt
6Stäbe je Durchgang
7Displayseite 0–1 (S)
8Betrieb an 1/0 (S)
9noch auszugebende Teile

clr setzt die Zähler (2 und 3) zurück.

Strahlungsmonitor

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
SettingL/SAlarmgrenze in mSv/h
QuantityLDosisleistung
RatioLDosisleistung / Grenze
MaximumLSpitzenwert
ErrorL1 = über der Grenze
ActivateL/Sstumm
ModeL/SDisplayseite 0–2
AdresseBedeutung
0Dosisleistung
1Alarmgrenze (S)
2Spitzenwert
3Quellen in der Nähe
4–6Dosisleistung der drei stärksten Quellen hier
7–9ihr Abstand in m
10–12ihre Art: 1 Reaktor, 2 Stab frisch, 3 Stab abgebrannt, 4 Fass, 5 Zone, 6 Bunker, 7 Wiederaufbereitung, 8 Stab abgeklungen, 9 offene Ladeluke
13Anteil der Zone
14Displayseite (S)
15stumm (S)

clr setzt den Spitzenwert zurück.

Strahlenmelder

LogicTypeLesen/SchreibenBedeutung
OnL/SHauptschalter
SettingL/SAlarmgrenze in mSv/h
Quantity, RatioLDosisleistung in mSv/h
ActivateL1 = Alarm
MaximumLSpitzenwert
ErrorL1 = kein Strom

Beispiel: Kerntemperatur anzeigen, eigene Notabschaltung

Der Reaktor heißt „Reaktor", eine kleine LED-Anzeige „Kern". Die Anzeige zeigt die Kerntemperatur in °C: grün im Normalbetrieb, gelb ab der Vorwarnung, rot ab dem Alarm. Erreicht der Kern 780 K, löst der Chip die Notabschaltung aus – 20 K vor der automatischen. Im Hardcore-Modus, in dem es keine automatische Notabschaltung gibt, übernimmt er sie.

# AKW: Kerntemperatur anzeigen, eigene Notabschaltung
define REAKTOR -1132390847  # Reaktor (Siedewasser)
define ANZEIGE -815193061   # LED-Anzeige (klein)
define GRENZE 780           # 780 K = 507 C eigene Abschaltung
define CELSIUSOFFSET 273.15 # Kelvin nach Celsius
define VORWARNUNG 2         # Warnstufe Vorwarnung
define ALARM 3              # Warnstufe Alarm
define GRUEN 2              # Color.Green
define GELB 5               # Color.Yellow
define ROT 4                # Color.Red
alias kern r0
alias stufe r1
alias farbe r2
alias pruef r3
alias anzeige r4
start:
yield
lbn kern REAKTOR HASH("Reaktor") Temperature 0
bnan kern start
lbn stufe REAKTOR HASH("Reaktor") Stress 0
sge pruef stufe VORWARNUNG
select farbe pruef GELB GRUEN
sge pruef stufe ALARM
select farbe pruef ROT farbe
blt kern GRENZE zeigen
sbn REAKTOR HASH("Reaktor") Activate 1
zeigen:
sub anzeige kern CELSIUSOFFSET
sbn ANZEIGE HASH("Kern") Setting anzeige
sbn ANZEIGE HASH("Kern") Color farbe
j start
  • Verstellbar: GRENZE (in Kelvin, unter der Schadensgrenze von 1100 K lassen).
  • Reaktor nicht gefunden (anders benannt oder abgebaut): lbn liefert keinen Wert, der Chip wartet in der Schleife und schreibt nichts.
  • Zurücksetzen musst du die Notabschaltung selbst, wenn der Kern unter 650 K ist, siehe Notabschaltung zurücksetzen.

Konsolenbefehle

Konsole mit F3. Befehle, die etwas verändern, laufen nur auf dem Host bzw. Server oder im Einzelspieler. „Nächster" heißt: das Gerät, das dir am nächsten steht.

BefehlWirkungnur Host
akw statusalle Anlagenteile mit Zustand und Warnungen, Druckgrenze, Strahlung, Zonen–
akw scramNotabschaltung aller Reaktorenja
akw resetnächsten Reaktor zurücksetzen: Kernschmelze, Kernschaden, Notabschaltung, dazu den Schnellschluss seiner Turbineja
akw reset kaltwie oben und den Kern auf 20 °C kühlenja
akw testanlagenächste Anlage betriebsbereit machen: 6 Brennstäbe, Wasser in Speisewasser- und Kühlwasserrohr, Fabrik-Lager für 6 Stäbe, alles eingeschaltetja
akw temp 700Kerntemperatur des nächsten Reaktors in Kelvin setzen, etwa um Warnstufen zu prüfenja
akw abbrand 95Abbrand aller Stäbe im nächsten Reaktor in % setzenja
akw strahlungQuellen und Dosis in deiner Nähe, Schutz, Einatmen, Staub–
akw dosisdeine Dosis, Dosisleistung und Strahlenschaden–
akw dosis 0deine Dosis auf 0 setzenja
akw zoneverstrahlte Zonen mit Abstand, Stärke, Radius und Alter–
akw zone entfernennächste Zone entfernenja
akw zone testschwache Testzone an dir: 50 mSv/h, Radius 5 mja
akw abklingen 4alle abgebrannten Stäbe auf diese Abklingzeit in Stunden setzen, etwa um den Bunker zu testenja
akw recyclerLager der nächsten Wiederaufbereitung mit 3 abgebrannten Stäben füllenja
akw tontest alarmWarnton am nächsten passenden Gerät, nur auf deinem Rechner. Arten: vorwarnung, alarm, scram, schmelze, stoerung–
akw schutzdeine Ausrüstung, Schutzstufe und Einatmen–

Konfiguration

Datei: BepInEx\config\dominik1199.atomkraftwerk.cfg, oder über die Mod-Einstellungen in LaunchPad. Die Schlüssel stehen in elf Abschnitten. Der Mod übernimmt Änderungen sofort. Im Mehrspieler gelten die Werte des Servers.

1 Reaktor

SchlüsselStandardBedeutung
BrennstabLeistungMW0.5Wärmeleistung eines Stabs bei ganz ausgefahrenen Steuerstäben
BrennstabStunden4so viele Echtzeit-Stunden hält ein Stab bei Volllast
FrischdampfC280Temperatur des Frischdampfs in °C
DampfHoechstKPa8000Sicherheitsventil; wirksam höchstens 92 % des Dampfdrucks bei FrischdampfC (bei 280 °C etwa 1670 kPa)
DruckSollProzent75AUTO hält die Trommel auf so viel % der Druckgrenze
PumpeMolJeTakt200höchstens so viel Speisewasser verdampft der Reaktor je Takt
KernWaermekapazitaetMJjeK2.1Wärmekapazität des Kerns; größer = mehr Zeit bis zur Notabschaltung
WaermeuebergangKWjeK86Wärmeübergang Kern → Wasser je Kelvin über der Dampftemperatur
KernVerlustWjeK10Wärmeverlust des Kerns an die Luft je Kelvin
EigenbedarfKW20Strombedarf bei voller Speisepumpe, die Steuerung allein 10 %
StabGeschwindigkeitProzentJeS5so schnell fahren die Steuerstäbe
LeistungZeitkonstanteS10Trägheit: Sekunden für 63 % einer Leistungsänderung
Hardcoreauskeine automatische Notabschaltung

2 Warnstufen

SchlüsselStandardBedeutung
VorwarnungK650Kerntemperatur der Vorwarnung
AlarmK750Kerntemperatur des Alarms
NotabschaltungK800Kerntemperatur der automatischen Notabschaltung
KernschadenK1100ab hier nimmt der Kern Schaden
SchmelzSekunden30so lange über der Schadenstemperatur bis zur Kernschmelze
KernschmelzeAktivanaus = der Kern nimmt keinen Schaden

3 Turbine

SchlüsselStandardBedeutung
TurbineMaxMW1höchste elektrische Leistung
WirkungsgradProzent35Anteil der Dampfenergie, der Strom wird
KondensatC40Kondensattemperatur im Normalbetrieb
KuehlwasserMolJeTakt4000höchster Kühlwasserstrom der Kondensatorpumpe
KondensatorWarnC60Warnung ab dieser Kondensatortemperatur
SchnellschlussC90Schnellschluss ab dieser Kondensatortemperatur
UmleitungAbProzent85Umleitstation ab so viel % der Druckgrenze
UmleitungMaxProzent100höchstens so viel % des Nenn-Dampfstroms über die Umleitstation, 0 = keine
KabelReserveProzent95so viel % des schwächsten Kabels bietet die Turbine höchstens an

4 Kuehlturm

SchlüsselStandardBedeutung
KuehlturmMaxMW2.5höchste Wärmeabfuhr
KuehlleistungKWjeK120Wärmeabfuhr je Kelvin, die das Wasser wärmer ist als die Luft
VerdunstungProzent0.2so viel % der Wärme verdampfen Wasser; 0 = geschlossener Kreislauf
MindestdruckKPa10darunter kühlt der Turm nicht
VollerDruckKPa80ab hier volle Kühlleistung
PumpeMolJeTakt5000höchster Wasserstrom durch den Turm
StromKW5Strombedarf von Pumpen und Steuerung
WaermeInLuftProzent100so viel % der Wärme heizen die Luft über dem Turm

5 Brennstabfabrik

SchlüsselStandardBedeutung
UranerzJeStab20Uranerz je Brennstab
StahlJeStab5Stahlbarren je Brennstab
SekundenJeStab60Fertigungszeit je Stab
StromKW5Strombedarf beim Fertigen

6 Leitstand

SchlüsselStandardBedeutung
StromW300Strombedarf des Leitstands
AlarmTonAnanHauptschalter aller Warntöne

7 Strahlung

SchlüsselStandardBedeutung
StrahlungAktivanaus = Geräte messen, aber niemand nimmt Schaden
SchadenFaktor11 = tödlich nach etwa 5 Sv über der Schwelle, 2 = doppelt so schnell, 0 = nur Dosis zählen
SchutzAnzugProzent50Schutz eines normalen Raumanzugs mit geschlossenem Helm
DosisSchwelleMSv250bis zu dieser Dosis kein Schaden
ErholungMSvJeStunde20so viel Dosis baut der Körper je Stunde ab, 0 = nie
WandDaempfungProzent50so viel % hält jede Wand ab, 0 = aus
StabMSvJeStunde2000Dosisleistung eines frisch abgebrannten Stabs in 1 m
AbklingStunden4Abklingzeit abgebrannter Stäbe in Echtzeit-Stunden
FassMSvJeStunde40Dosisleistung eines frischen Fasses in 1 m
FassHalbwertszeitStunden48Halbwertszeit des Atommülls

8 Kernschmelze

SchlüsselStandardBedeutung
ExplosionAktivanKernschmelze mit Explosion
ExplosionStaerke60Schaden am Zentrum; Radius = Stärke / 5 m, 3 bis 25 m
ZoneRadiusM10Radius der verstrahlten Zone
ZoneMSvJeStunde100000Dosisleistung in der Mitte der Zone (100000 = 100 Sv/h)
ZoneAbklingStunden3Zeitkonstante der Zone: danach 37 %, nach dem Dreifachen 5 %
RauchMinuten30so lange steigen Rauch und Dampf aus dem Wrack

9 Entsorgung

SchlüsselStandardBedeutung
BunkerAbschirmungProzent99.99Abschirmung des Bunkers bei geschlossener Tür
BunkerTuerOffenProzent25so viel % treten bei offener Tür aus
BunkerStromW50Strombedarf des Bunkers
RecyclerStaebe3abgebrannte Stäbe je Durchgang
RecyclerNeueStaebe1neue Stäbe je Durchgang
RecyclerFaesser1Fässer je Durchgang
RecyclerSekunden120Dauer eines Durchgangs
RecyclerStromKW20Strombedarf der Wiederaufbereitung
MonitorGrenzeMSv0.5Alarmgrenze neu gebauter Strahlungsmonitore
MonitorStromW20Strombedarf des Strahlungsmonitors

10 Toene

SchlüsselStandardBedeutung
TonVorwarnungLogicErrorTon der Vorwarnung
TonAlarmAlarm2Hupe im Leitstand
TonNotabschaltungAlarm7Ton der Notabschaltung
TonKernschmelzeAlarm10Sirene bei Kernschaden
TonStoerungErrorStörungston von Turbine und Kühlturm
TonLautstaerkeProzent100Lautstärke aller Warntöne

Als Ton gehen Lautsprecher-Töne wie Alarm2 bis Alarm12, Danger, Warning oder Spielklänge wie LogicError und Error. Leer = aus.

11 Strahlenschutz

SchlüsselStandardBedeutung
SchutzStrahlenanzugOhneHelmProzent75Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Spielhelm
SchutzStrahlenanzugProzent95Strahlenschutzanzug mit geschlossenem Strahlenschutzhelm
EinatmenFaktor1zusätzliche innere Dosis beim Einatmen von Staub, 1 = so viel wie von außen, 0 = aus
GeigerAlarmMSvJeStunde100ab hier piept der Geigerzähler laut, 0 = nie
MelderGrenzeMSv0.5Alarmgrenze neu gebauter Strahlenmelder
MelderStromW5Strombedarf eines Strahlenmelders

Mehrspieler

Neue Geräte und Items: Server und alle Mitspieler brauchen den Mod. Gerechnet wird auf dem Server – Reaktor, Turbine, Kühlturm, Strahlung, Dosis, Schaden und Zonen. Die Mitspieler bekommen die Anzeigewerte, die Strahlungswerte alle 2 s. Es gelten die Einstellungen des Servers. Zonen und Dosen werden im Spielstand gespeichert. Siehe Mehrspieler.

Bekannte Grenzen

  • Die Druckgrenze liegt bei 280 °C bei 1666 kPa, auch wenn DampfHoechstKPa höher steht. Mehr Druck würde den Dampf im Rohr kondensieren lassen.
  • Reaktor und Turbine müssen am selben Dampfrohrnetz hängen. Durch das Rohr allein passt bei Volllast nicht genug Dampf, die Turbine holt ihn aus der Trommel des Reaktors.
  • Im ungedämmten Frischdampfrohr kondensiert Dampf. Die Turbine leitet das Wasser ab und meldet „Wasser im Dampfrohr (Rohr dämmen)".
  • Der Kühlturm braucht Außenluft ab 10 kPa, die kälter ist als das Wasser. Auf Vulcan und Venus kühlt er nicht, und in einem Raum heizt er den Raum auf.
  • Die Displays des Leitstands zeigen nur den ersten Reaktor, die erste Turbine und den ersten Kühlturm. Die Tasten wirken auf alle.
  • Ein einziges Spielkabel oder eine Sicherung im 1-MW-Netz begrenzt die Turbine.
  • Je Sekunde werden höchstens 300 Sichtlinien mit Wänden gerechnet. Bei sehr vielen Spielern, Geräten und Quellen rechnet der Rest ohne Wände, die Strahlung fällt dann eher zu hoch aus.
  • Ein geschmolzener Reaktor bleibt dauerhaft aus. akw reset stellt ihn wieder her.

Fehlerbehebung

Displaytext / SymptomUrsacheLösung
Kein Speisewasserrohrkein Flüssigkeitsrohr am Speisewasser-AnschlussFlüssigkeitsrohr hinten am Reaktor anschließen, mit dem Kondensat der Turbine verbinden
Kein Frischdampfrohrkein Gasrohr am Frischdampf-AnschlussGasrohr hinten am Reaktor anschließen
Speisewasser knapp / Kein Speisewasser!zu wenig Wasser im Speisekreis, oft nach AbblasenWasser nachfüllen; Kondensatrohr der Turbine prüfen
Kein Strom - Pumpe steht!Reaktor ohne StromStrom anschließen; zum Anfahren muss schon Strom im Netz sein
Sicherheitsventil bläst abDampf wird nicht abgenommen: Turbine aus, Schnellschluss, Ventil zuTurbine prüfen, Reaktor auf AUTO stellen
Dampfdruck hochTrommel über 92 % der DruckgrenzeLast erhöhen oder Steuerstäbe einfahren, besser AUTO
Stab x über 90 % abgebranntStab bald leerStabwechsel vorbereiten
Keine BrennstäbeSchächte leerStäbe über die Ladeluke einsetzen
Notabschaltung aktiv (QUITT. zum Zurücksetzen)Notabschaltung ausgelöstunter 650 K abkühlen lassen, dann QUITT. im Leitstand oder Hauptschalter aus und ein
AUTO lässt sich nicht einschaltenNotabschaltung aktiv, Luke offen oder Hauptschalter AUSerst zurücksetzen bzw. Luke schließen
Ladeluke öffnet nichtSteuerstäbe nicht ganz eingefahren oder Spaltleistung über 2 %Reaktor abschalten und warten; nach einer Kernschmelze klemmt die Luke
Turbine: SCHNELLSCHLUSSGrund im Display: Kondensator zu heiß (über 90 °C), kein Kühlwasser oder von HandKühlkreis und Kühlturm prüfen, dann RÜCKSETZEN oder QUITT.; zu früh gedrückt, startet die Turbine von selbst, sobald es geht
Fabrik wirft Stahl wieder ausStahlbleche statt Stahlbarren, oder Version vor 1.0.2Barren (Stahl) einfüllen, Mod aktualisieren
Kondensator warmKühlwasser zu warm oder zu wenigKühlturm prüfen, Kühlwasser nachfüllen
Kein Kühlwasser am KondensatorKühlwasser-Eingang leer oder kein RohrKühlkreis anschließen und füllen
Kondensatrohr vollim Kondensatrohr ist kein Platz mehrweniger Wasser im Speisekreis oder mehr Rohr
Turbine liefert nur 4,75 kW, 95 kW oder 475 kWSpielkabel oder Sicherung im Netzdurchgehend Extrem-Kabel oder Stromkabel+ verlegen, Verbraucher mit Transformator abtrennen
Umleitstation offendas Netz nimmt weniger ab, als der Reaktor liefertnormal bei Lastabwurf; AUTO fährt den Reaktor herunter
Wasser im Dampfrohr (Rohr dämmen)Dampf kondensiert im Rohrgedämmtes Gasrohr verlegen
Kühlturm: zu wenig LuftAußendruck unter 10 kPaTurm dorthin stellen, wo Atmosphäre ist
Kühlturm im Raum - heizt ihn auf!Turm steht in einem RaumTurm ins Freie stellen
Außenluft zu warmLuft wärmer als das Kühlwasserauf heißen Planeten kühlt der Turm nicht
Kühlwasser verdunstet, leer in …Verdunstung im TurmZusatzwasser ins Warmwasserrohr geben
Kühlturm AUS bei laufender TurbineHauptschalter des Turms ausTurm einschalten
Leitstand: Kein Reaktor im DatennetzDatenkabel fehltLeitstand und Anlagenteile in ein Datennetz legen
Leitstand: Vakuum – Töne stummkein Luftdruck am Leitstandnormal; im Vakuum ist nichts zu hören
Fabrik: WARTET AUF MATERIALweniger als 20 Uranerz oder 5 Stahl im LagerErz und Stahl nachfüllen
Fabrik oder Wiederaufbereitung: AUSGANG BELEGTAusgabefach oder Rutsche belegtAusgabe leeren
Wiederaufbereitung: WARTET AUF STÄBEweniger als 3 Stäbe im LagerStäbe nachlegen
Bunker: VOLLalle 12 Plätze belegtabgeklungene Stäbe recyceln oder einen zweiten Bunker bauen
Recycler wirft Stäbe oder Fässer ausabgebrannte Stäbe und Fässer nimmt er nichtin den Bunker oder die Wiederaufbereitung
Spielstand lädt nichtMod fehlt im Packsiehe Mod-Packs
Fehler entdeckt? Sag Bescheid. Support
Esc
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